Klebrig-kristalliner Niederschlag im Bereich Völklingen-Wehrden – Saarstahl investiert in Gegenmaßnahmen – Völklingen im Wandel
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Klebrig-kristalliner Niederschlag im Bereich Völklingen-Wehrden – Saarstahl investiert in Gegenmaßnahmen

#Völklingen/#Wehrden. Im Laufe des Samstages, 12.03.2016, meldeten sich mehrere Geschädigte bei der Polizei in Völklingen und teilten mit, dass ihre Fahrzeuge (zum Zeitpunkt der Meldung am Sonntag waren 44 Fahrzeuge bekannt, inzwischen lt. SZ 50) mit einem klebrig-kristallinen Niederschlag behaftet seien, welcher zum Teil nur mittels einer Spezialreinigung zu entfernen sei. Die verschmutzten Fahrzeuge standen in den Straßen „Im Rehwinkel“, „Pfarrwiesstraße“ und „Ludweilerstraße“ in Völklingen-Wehrden. Die Ursache des Niederschlages wird derzeit ermittelt. In Absprache mit dem Landesamt für Umweltschutz, der Abteilung Umweltschutz der Firma Saarstahl, sowie der Polizei wurden die Personalien aller Geschädigten erfasst, Lichtbilder gefertigt und Proben entnommen. Eine Umweltgefahr gehe nach Angaben des Landesamtes für Umweltschutz derzeit nicht von der Substanz aus.

Saarstahl investiert


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Der Völklinger Stahlproduzent investiert in eine Umhausung, die Schlacke-Regen über der Stadt verhindern soll. Wie Saarstahl gegenüber der Saarbrücker Zeitung bestätigte, werden 1,5 Millionen Euro in den Bau investiert, der die Schlackenaufbereitung des Dienstleisters SAB umhausen soll. Bis Ende Sommer 2016 soll die Halle stehen.

Einen Störfall gab es bei Saarstahl nicht, 50 Autos seien aber von den Besitzern beim Unternehmen gemeldet worden auf denen sich verschiedene Ablagerungen feststellen liesen: Neben Streusalz seien allerdings auch Kalk- und Schlackeanteile im zertifituerten Saarstahl-Labor festgestellt worden.

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Quelle: Dies ist eine redaktionell bearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei, ergänzt durch die Redaktion

2 Gedanken zu „Klebrig-kristalliner Niederschlag im Bereich Völklingen-Wehrden – Saarstahl investiert in Gegenmaßnahmen

  • 24. März 2016 um 15:52
    Permalink

    warum gibts eigentlich kein foto von dem zeug?vergiftet saarstahl eigentlich immer noch die stadt,indem drainagewasser von der schlackendeponie wehrden per lkw in den kühlkreislauf des stahlwerks verbracht wird&als dampf wieder austritt?“apfelgrünes“wasser ist das,das oberflächenwasser im becken daneben sieht ganz normal aus(sind also keine algen).finde,dass ist ne sauerei.

  • 3. April 2016 um 19:13
    Permalink

    Am letzten Wochenende (02.04.16) gab es übrigens wieder Niederschlag in Wehrden. Wieder Polizei vor Ort, wieder Werksschutz. Es nimmt kein Ende. Die Firma SAB speist mit einem Pauschalbetrag von 80€ für die Fahrzeugaufbereitung ab. Gegen Emissionshandel demonstrieren aber die Anwohner mit Dreck belasten. Währe mal super wenn sich unser Bürgermeister der Sache annehmen würde. Wobei da hat er ja nichts davon…

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