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Gender Pay Gap im Saarland größer als im Bundesdurchschnitt: Zahlen zum Equal Pay Day

#Saarland. Am 10. März ist Equal Pay Day! Dieser Tag markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Dieser geschlechtsspezifische Verdienstunterschied wird im Gender Pay Gap erfasst.



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In der amtlichen Statistik wird zwischen dem unbereinigten und bereinigten Gender Pay Gap unterschieden. Der fortgeschriebene unbereinigte Wert lag in Deutschland im Jahr 2020 bei durchschnittlich 18 Prozent. Im Saarland lag der Gender Pay Gap ein wenig höher als im Bundesdurchschnitt: Im Jahr 2020 betrug der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von saarländischen Frauen 17,12 Euro, der von saarländischen Männern 21,51 Euro. Daraus ergab sich ein unbereinigter Gender Pay Gap von 20 Prozent für das Saarland.

Bei den Beschäftigtenzahlen zeigt sich zudem ein deutlicher Unterschied in Bezug auf die Arbeitszeiten von Männern und Frauen, die auf eine deutliche Diskrepanz in der künftigen Rentenhöhe hinweisen: Von den 207 012 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Männern im Saarland erfüllen 10 Prozent ihre Tätigkeit in Teilzeit, während von den 178 638 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen 48 Prozent einer Teilzeittätigkeit nachgehen.

Diese Zahlen haben wir anschaulich auf dem beigefügten Poster dargestellt.



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Hinweis:

Der Gender Pay Gap ist definiert als Differenz zwischen den durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten männlicher und weiblicher Beschäftigter im Verhältnis zum durchschnittlichen Bruttostundenverdienst männlicher Beschäftigter. Die Berechnung basiert auf fortgeschriebenen Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung 2018 in der EU-Abgrenzung (Beschäftigte ohne die Wirtschaftszweige „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ und „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“ und ohne Betriebe mit weniger als 10 Beschäftigten).

Unbereinigt ist der Gender Pay Gap, weil er die strukturellen Unterschiede zwischen den Geschlechtergruppen nicht berücksichtigt, auf die der Verdienstunterschied zu einem Großteil zurückzuführen ist. Zum Beispiel arbeiten Frauen eher in schlechter bezahlten Berufen als Männer und sie sind seltener in Führungspositionen. Allerdings ist dies auch eine Aussage an sich.



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PM Land

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