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Gebühren fürs Girokonto: Wechsel lohnt sich

#Saarland. Die Niedrig-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank bekommen Verbraucher zunehmend zu spüren. Beliebte Sparformen wie Tages- oder Festgeld werfen kaum noch Rendite ab. Doch nicht nur das. Immer mehr Banken drehen wegen der Niedrig-Zins-Politik an der Gebührenschraube. Sie verlangen Gebühren für Kontoauszüge, Bargeldabhebungen oder für das Girokonto an sich. Um nicht unnötig Geld zu bezahlen, sollten sich Kunden daher nach Alternativen umsehen.

Großes Sparpotenzial beim Girokonto

Der Zinsdruck auf die Banken ist hoch. Mit einem durchschnittlichen Girokonto-Kunden machen Banken mittlerweile bis zu 30 Euro Verlust pro Jahr. Das ergab eine Analyse der Berater der Boston Consulting Group (BCG). Um die Kosten wieder reinzuholen, erheben sie Gebühren auf die Kontoführung oder erhöhen ihre Gebühren für Service-Leistungen. Zwischen 25 und 60 Euro können die Banken so pro Girokonto im Durchschnitt einnehmen. Das ist ärgerlich für Bankkunden, die sich über die Jahre daran gewöhnt haben, dass vom Konto selbst, über das Abheben von Bargeld bis hin zum Bezahlen mit Karte alles kostenlos war. Was können Kunden gegen die Gebühren unternehmen? Um keine oder weniger Gebühren zu bezahlen, bleibt den Kunden nichts anderes übrig, als die Bank zu wechseln. Das ist zwar mit einigem Aufwand verbunden, zahlt sich am Ende aber durch ein volleres Portemonnaie aus. Die Auswahl an Banken und Kontomodellen ist groß. Davon sollten sich wechselwillige Bankkunden aber nicht verunsichern lassen. Viele Anbieter unterstützen zudem den Wechsel, wenn jemand zu ihnen wechseln möchte. Ein Vergleich verschiedener Anbieter hilft dabei, eine gute und günstige Bank zu finden. Es gibt noch immer Banken, die Girokonten ohne Gebühren für die Kontoführung anbieten. Teilweise sind die Konditionen nicht mal an regelmäßige Gehaltseingänge gebunden. Auf diesen Aspekt sollten Kunden achten, wenn sie nur unregelmäßig Gehalt beziehen bzw. das Konto nicht so häufig für Transaktionen nutzen.


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Direktbanken bieten günstige Konditionen

Wer nicht unbedingt eine Hausbank nutzen möchte, kann sein Girokonto bei einer Direktbank wie der Norisbank eröffnen. Da Direktbanken weniger Kosten für Personal und Filialen haben, können sie gute Konditionen für ihre Kunden anbieten. Die meisten Leistungen können bei Direktbanken bequem und kostenlos über das Internet abgewickelt werden. Bei einigen Banken gibt es sogar noch eine kostenlose Kreditkarte mit dazu. Ständig die Bank zu wechseln, weil woanders die Konditionen besser sind, ist allerdings nicht empfehlenswert. Mehrmals im Jahr Kunde bei einer anderen Bank zu werden oder mehrere Girokonten parallel zu führen, kann sich negativ auf den Schufa-Eintrag auswirken. Das kann die Aufnahme eines Kredites oder auch nur das Abschließen eines Handyvertrages erschweren. Langfristige Geschäftsbeziehungen zu einer Bank werden als Zeichen von Bonität und Seriosität gewertet.

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