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Furchtbar: Tödlicher Unfall auf der Bahnstrecke – Menschen sitzen im Zug bei 30°C ohne Klimaanlage fest

#Völklingen. Auf der Bahnstrecke Saarbrücken-Trier ist am heutigen Nachmittag zwischen den Bahnhöfen Völklingen und Luisental ein Mann auf freier Strecke von einem Zug erfasst und dabei getötet worden. Der Bahnverkehr wurde auf dem Teilstück umgehend gesperrt, auch die B 51 neben der Bahntrasse war in Richtung Saarbrücken nicht passierbar.


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Als der Zug den Bahnhof Völklingen verlassen hat, sieht der Lokführer eines Regionalzugs auf dem Weg nach Saarbrücken gegen 14.45 Uhr eine Person auf den Gleisen. Zwar versuchte er per Notbremsung das Unglück zu verhindern, doch der Bremsweg reichte nicht aus. Der Zug erfasste den Mann, riss ihn noch 100 Meter mit und verletzt ihn dabei tödlich. Es steht noch nicht fest ob es sich um einen Unfall oder Suizid handelt, die Polizei ermittelt.

37 Fahrgäste und Zugbesatzung eine Stunde in der Hitze gefangen

Der Zug blieb auf freier Strecke, besetzt mit 37 Fahrgästen stehen. Die Fahrgäste und das Zugpersonal dürfen den Zug allerdings aus Sicherheitsgründen nicht so einfach verlassen, dabei fällt im Zug auch noch die Klimaanlage aus: 30 Grad Celsius herrschen blitz schnell im Zug, der in der prallen Sonne steht. Eine Stunde soll es dauern, bis sie raus dürfen!

Nach einer Stunde konnten die Passagiere und das Personal aus dem Zug evakuiert werden (Foto: Avenia)
Nach einer Stunde konnten die Passagiere und das Personal aus dem Zug evakuiert werden (Foto: Avenia)

Die Feuerwehr rückt an und befreit die Zuggäste sowie die Bahnbesatzung über eine provisorische Rampe aus dem Zug und schließlich von den Gleisen. Das Rote Kreuz verteilt Getränke an die von der Hitze strapazierten Menschen. Nachdem die Polizei mögliche Zeugen befragte geht es mit dem Bus zum nächsten Bahnhof. Auch für Bahngäste in anderen Züge wird Schienenersatzverkehr eingerichtet, sodass die Bergung der Menschen und der Leiche nicht behindert wird.
Der Lokführer erleidet bei dem Unfall einen Schock und wurde von einem Notfallseelsorger ins Krankenhaus begleitet. Red/Fotos: Avenia

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