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Es wird ernst: Bürgerblitzer werden im Juli scharf gestellt!


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Zunächst eine gute Nachricht für die Autofahrer, eine Verkehrsüberwachungsanlage kostet je nach Ausstattung zwischen 20.000 und 24.000 Euro. Dafür müssen die blitzenden Bürger allerdings selbst aufkommen, erste Kommunen stellten zur Finanzierung bereits die Aussicht auf zinzfreie Kredite, die in den Haushalten auch bereits Berücksichtigung fanden. Außerdem, und das ist die schlechte Nachricht für Raser, amortisieren sich die Investitionen schnell: 5 bis 7 Prozent der Bußgelder bekommen die erfolgreichen Blitzer nach Abzug von Einkommenssteuern erstattet, dabei ist die Investition in die Radaranlage bei der Steuererklärung abzugsfähig. „Je mehr der Bürger blitzt, desto höher sind seine Einnahmen – und unsere. Das ist ein fairer Deal“, sagte bereits 2015 der Mitarbeiter der saarländischen Gemeinde gegenüber des Internetportals des Deutschen Anwaltsvereins.

Blitzer der Stadt Völklingen im Einsatz (Foto: Leser)
Blitzer der Stadt Völklingen im Einsatz: Solche Verkehrsüberwachungsanlagen können bald auch durch so genannte Bürgerblitzer eingesetzt werden (Foto: Leser)

Die saarländischen Kommunen haben sich darauf geeignigt, die Bürgerblitzerlizenzen im Amtsblatt analog einer Stellenausschreibung auszuschreiben. Auf diese Ausschreibung hin können sich Interessenten schriftlich bei der Kommune bewerben. Die Auschreibung der Stadt Völklingen wird wohl am heutigen 1. April im Bürgerinformationsfenster am Neuen Rathaus zu lesen sein.


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