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ERIH-Konferenz im Ruhrgebiet: Statement Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte: „Industriekultur ist europaweit auf dem Vormarsch“

#Völklingen/#Europa. Die #Industriekultur ist europaweit auf dem Vormarsch. Das ergab die Jahreskonferenz der #Europäischen_Route_der_Industriekultur (#ERIH) 2013 im Ruhrgebiet.

Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Franz Mörscher
Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Franz Mörscher

Die ERIH-Jahreskonferenz im Ruhrgebiet widmet sich den wirtschaftlichen Effekten des Industriekultur-Tourismus. Experten aus Italien, Tschechien, Polen und Deutschland berichteten über ihre Erfahrungen mit diesem Thema. In diesem Zusammenhang wurden auch neue Methoden vorgestellt, den wirtschaftlichen Gewinn durch den Industriekultur-Tourismus zu messen. Insgesamt nehmen 60 Experten aus 11 europäischen Ländern an der ERIH-Konferenz teil.


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„Der Diskussionsaustausch auf der ERIH-Jahreskonferenz im Ruhrgebiet hat gezeigt, dass der Industriekultur-Tourismus in Europa ein großes wirtschaftliches Potential besitzt. Gerade das Thema des Industriekultur-Tourismus, das in diesem Jahr auf der ERIH-Konferenz besprochen wurde, ist auch ein Thema, das unser Völklinger Weltkulturerbe-Team stark bewegt“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte und Präsident von ERIH.

Die European Route of Industrial Heritage (ERIH) ist ein Zusammenschluss von europäischen Industriedenkmälern, die gemeinsame Marketingstrategien und grenzübergreifende Initiativen entwickeln. Sie versteht sich als touristisches Informationsnetzwerk zum industriellen Erbe in Europa. Ziel ist, die europäischen Standorte der Industriekultur zu schützen und ihren Erhalt als Antrieb für die Entwicklung von Industrieregionen zu nutzen. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt besteht darin, touristische Konzepte für die Industriedenkmäler zu entwickeln. Meinrad Maria Grewenig ist seit 2008 ERIH-Präsident.

Aktuell sind über 1.000 Standorte in 43 Ländern auf der Europäischen Route der Industriekultur verzeichnet. 85 Ankerpunkte werden als touristische Höhepunkte besonders hervorgehoben. Die ERIH-Standorte sind 13 Europäischen Themenrouten zugeordnet. Die Themenrouten zu „Bergbau“, „Eisen und Stahl“ oder „Wohnen und Architektur“ greifen Fragen der Industriegeschichte auf. Sie zeigen die Vielfalt und die gemeinsamen Wurzeln der europäischen Industriekultur. 16 regionale Routen führen vertiefend in die Industriegeschichte dieser Landschaften ein.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und ein zentraler Ort der Themenroute „Eisen und Stahl“. Die „ERIH-Regionalroute SaarLorLux“ führt zu den interessantesten Industrieorten im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Ankerpunkte sind das Weltkulturerbe Völklinger Hütte, das Bergbaumuseum „Musée Les Mineurs Wendel“ im lothringischen Petite-Rosselle sowie der Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras im luxemburgischen Pétange.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. Das Industriedenkmal wird ständig restauriert und für künftige Generationen erhalten. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen. Im Jahr 2012 zog das Weltkulturerbe Völklinger Hütte 290.000 Besucher an.

(PM WKE)

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