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DMV GTC und DUNLOP 60 in Dijon: Weiterer Sieg und Podiumsplätze für Carrie Schreiner

#Dijon/#Völklingen. Auf der sehr anspruchsvollen französischen Berg- und Talbahn, der ehemaligen Formel 1-Strecke in Dijon-Prenois, fand am 28./29. April 2018 die zweite Veranstaltung der internationalen GT und Tourenwagenserie DMV GTC statt.Die junge Saarländerin knüpfte gleich an ihre überragende Leistung vom Saisonauftakt in Hockenheim an und stellte den Audi R8 LMS GT3 von HCB-Rutronik Racing im Qualifying für das erste Rennen der DMV GTC auf die Poleposition.

In dem einstündigen Rennen der DUNLOP 60 startete sie diesmal mit Kevin Arnold als Teamkollegen. Die beiden 19-jährigen zeigten eine fehlerfreie Leistung und sicherten sich mit relativ großem Vorsprung den Sieg und waren die klar beste Fahrerpaarung im Feld.


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Auch beim Qualifying für das zweite Sprintrennen der DMV GTC am Samstagmorgen das gleiche Bild: Mit einer Zeit von 1.16.080 Minuten war Carrie in der Königsklasse der FIA GT3-Fahrzeuge das Maß der Dinge. Lediglich der ultraleichte nur 700 kg schwere Praga Sportprototyp war um ca. 0,2 Sekunden schneller. „Leider ist sie in ihrer schnellsten Runde vor der letzten Kurve auf ein langsameres Fahrzeug aufgelaufen, sonst wäre es theoretisch eine 1.15.6 geworden und hätte für die Gesamtpole gereicht“, so Carries Renningenieur schmunzelnd.

Unverständlicherweise musste die schnelle Rennamazone trotz Poleposition laut Anweisung der französischen Rennleitung auf der Außenbahn in das erste Rennen starten. Fast erwartungsgemäß schlüpften in der ersten Kurve nach dem Start Uwe Alzen und Kenneth Heyer innen vorbei. Da man in Dijon bekannterweise nur sehr schwer überholen kann, war das Rennen dadurch schon fast gelaufen. Carrie hing hinter Heyer fest und musste sich mit P3 in der GT3- Klasse begnügen.

Sieg im DUNLOP 60 von Carrie Schreiner mit Kevin Arnold (Foto: motorsport-xl.de)
Sieg im DUNLOP 60 von Carrie Schreiner mit Kevin Arnold (Foto: motorsport-xl.de)

Vor dem 2. Rennen kam der angekündigte Regen und die Strecke war durch die vielen historischen Fahrzeuge anderer Serien sehr schmutzig und schmierig. Also schwierige Bedingungen für alle Piloten. Carrie musste bereits in den ersten Runden feststellen, dass der erfahrene „Regenkönig“ Uwe Alzen bei diesen Bedingungen für sie diesmal nicht zu schlagen ist und begnügte sich nach vielen Abflügen und einigen Safety Car-Phasen mit der sicheren zweiten Gesamtposition.

So meinte sie nach dem Rennen: „Wenn man von der Pole startet, möchte man natürlich auch gewinnen. Aber die Umstände haben es heute in beiden Läufen nicht zugelassen. Wenn ein Uwe Alzen im Regen noch schneller ist, brauche ich mich sicherlich nicht zu schämen!“

Ihr Teamchef Fabian Plentz ergänzte: „Welchen Speed Carrie in einem anspruchsvollen Hecktriebler mit viel Aerodynamik und über 500 PS bereits hat, konnte man in den Qualifyings wieder sehen. Im Rennen fehlt ihr im Vergleich zu den erfahrenen Profis noch etwas die Cleverness und Routine. Das wird sie im Laufe der Saison noch lernen, davon bin ich überzeugt!“

Bei der nächsten Veranstaltung der Serie auf dem Red Bull Ring wird Carrie durch ihren schnellen Teamchef vertreten. Sie selbst tritt als Lamborghini Junior beim 2. Lauf der Super Trofeo Europe zeitgleich im „British home of motorsport“ in Silverstone an. PM motorsport-xl.de

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