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DIE LINKE bringt Resolution zum Schutz von Gedenkstätten ein: Schloss und „Platz des unsichtbaren Mahnmals“ müssen nazifrei werden

#Regionalverband_Saarbrücken. Die Linke Fraktion im Regionalverband Saarbrücken wird zur nächsten Sitzung des  Regionalverbandsausschusses eine Resolution zum Schutz von Gedenkstätten einbringen. Damit soll der „Platz des Unsichtbaren Mahnmals“, das Schloss selbst, sämtliche Nebengebäude, einschließlich der VHS, wie auch der „Rabiner-Rülf-Platz“ in Saarbrücken von rechtsextremen Aufmärschen frei gehalten werden.   Unterstützt, so Fraktionsvorsitzender Jürgen Trenz, wird die Fraktion von dem Saarbrücker Bundestagsabgeordneten der Linken, Thomas Lutze.

Die Resolution unterstütze die Forderung der Synagogengemeinde Saar, den vor dem Schloss gelegenen „Platz des Unsichtbaren Mahnmals“ sowie den auf dem „Rabbiner-Rülf-Platz“ befindlichen Gedenkort „Der unterbrochene Wald“  in das „Gesetz zum Schutz von Gedenkstätten“ aufzunehmen, wie es schon für die Gedenkstätte „Ehemaliges Gestapo-Lager Neue Bremm“ im Jahr 2006 geschehen war. Weiter wird das Schloss selbst und seine Nebengebäude als geschützte Gedenkstätte vorgeschlagen.
Nach einem Beschluss des Regionalverbandes soll die Resolution zur gesetzlichem Verankerung an die Landesregierung gerichtet werden.


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Begründet wird die Resolution damit, dass rechtsextreme Aufmärsche grundsätzlich zu verhindern seien. Angesichts zahlreicher im Regionalverband Saarbrücken stattgefundener Kundgebungen von „Saargida“ in der jüngeren Vergangenheit sowie der am 18. Dezember 2014 abgehaltenen Mahnwache gegen Asylsuchende hat der Regionalverband mit Sitz im Saarbrücker Schloss eine besondere, historisch gewachsene Verpflichtung, jegliche gegen NS-Aufmärsche gerichtete gesellschaftliche Initiativen zu unterstützen.

Mit der Ausweitung des Gedenkstättencharakters auf die genannten Plätze und Gebäude würden diese per Landesgesetz vor etwaigen nationalsozialistischen, faschistischen, rassistischen Zusammenkünften, Demonstrationen oder Versammlungen effektiv geschützt.

Die neue Resolution, so DIE LINKE, schließe unmittelbar an die „Resolution zum Gedenkstättencharakter des Saarbrücker Schlosses“ vom 5. Februar 2015 an.

Ein Gedanke zu „DIE LINKE bringt Resolution zum Schutz von Gedenkstätten ein: Schloss und „Platz des unsichtbaren Mahnmals“ müssen nazifrei werden

  • 19. April 2015 um 11:09
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    Schön, dass Ihr was machen wollt gegen die Neonazis! In Völklingen werden dagegen noch die Altnazis ohne Scham und mit an Demenz grenzendem Vergessen als „Arbeitgeber“ verehrt. Ihr müsst das Buch von Kesternich AUFSTIEG UND WANDEL 140 JAHRE VÖLKLINGER HÜTTE meinem Freund und Genossen Gillo und vielleicht auch dem Genossen Hommes überreichen. Die machen sich in die Hosen, wenn sie eine harmlose Petition zur Umbenennung der Röchlinghöhe unterschreiben sollen. Wir sind bei 2000 Unterzeichnern, darunter ca. 700 SPD-Mitglieder, einfache Mitglieder und viele noch in Ämtern jetzt oder früher. Wir werden in Kürze ins Internet gehen und die SPD im Saarland an ihre Vergangenheit erinnern unter Röchling und den Nazis. Aber auch das Saarland wird nicht gut dabei aussehen! Von der CDU ist eine Abkehr von ihrem Nazi Röchling nicht mehr zu erwarten.

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