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Die De-Mail soll bundesweit in Verwaltungen eingeführt werden

#Völklingen/#Saarland. Nach den Skandalen der vergangenen Jahre rund um den Datenschutz hat die Bundesregierung ein neues E-Government-Gesetz verabschiedet, dessen erste Maßnahmen in diesem Jahr vollzogen werden. Dazu zählt auch die Einführung der sogenannten De-Mail, die in diesem Jahr zunächst für 200 Behörden und Einrichtungen des Bundes angeboten wird.

Das neue Rathaus in Völklingen. (Foto: Hell)
Ob und wenn wann De-Mail auch in Völklingen eingeführt wird ist noch offen. (Foto: Hell)


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Hinter der De-Mail steckt eine Kommunikationstechnologie die im E-Mail-Verkehr wesentlich mehr Sicherheit verspricht. Eine De-Mail ist verschlüsselt, die versendeten Daten lassen sich also nicht einfach „abfangen“ oder gar speichern. Außerdem erfolgt die Kommunikation via De-Mail ausschließlich authentifiziert, was ebenfalls einem Datenmissbrauch entgegenwirkt. Privat besteht übrigens schon lange die Möglichkeit auf die gesicherte De-Mail umzusteigen, ein Anbieter dafür ist etwa der Provider 1&1, der die E-Mail „Made in Germany“ für den Endverbraucher anbietet. Bei Behörden könnte die De-Mail langfristig betrachtet sogar den klassischen Briefverkehr ablösen. Denn die De-Mail ist eine kostengünstige, komfortablere und schnellere Variante um vertrauliche Unterlagen zu versenden.

Sofern die De-Mail auch in Völklingen eingeführt wird, lassen sich dann mit der neuen Technik zum Beispiel personenbezogene Informationen elektronisch an die Stadtverwaltung schicken. Das spart nicht nur Zeit, weil eine De-Mail wesentlich schneller verfasst und verschickt ist als ein klassischer Brief, sondern ist zudem noch kostengünstig, weil das Porto entfällt. Vereinzelt nutzen regionale Verwaltungen bereits die De-Mail. In der Praxis ist es dann möglich Unterlangen mittels De-Mail zu versenden, geantwortet wird allerdings gegenwärtig noch klassisch per Post. Bevor das De-Mail-Verfahren nicht deutschlandweit und einheitlich eingeführt ist, wird keine Verwaltung ihre Verfahrensabläufe komplett umstellen.

Aber auch als privater Nutzer von E-Mails sollte man seinen aktuellen Anbieter kritisch hinterfragen. Stiftung Warentest hat just verschiedene E-Mail Dienstleistungen getestet, insbesondere im Hinblick auf deren Verschlüsselungen. Dabei wurde deutlich, dass eine zuverlässige Datensicherheit derzeit noch viel Eigenintiative der Nutzer erfordert. Ferner wurde untersucht, ob kostenpflichtige E-Mail-Dienste besser als Gratis-Angebote sind. Insgesamt wurden 14 Dienste von der Stiftung Warentest geprüft. Deutliche Testsieger wurden dabei die kostenpflichtigen Anbieter, da sie die Daten ihrer Nutzer am besten schützen können. Für ausführliche Informationen folgen Sie einfach dem von uns beigefügten Link.

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