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CDU-Fraktion im Völklinger Ortsrat ist eindeutig gegen ein Bordell im Ortsteil Fenne

#Völklingen. Die Mitglieder der CDU-Fraktion im Völklinger Ortsrat sind sich einig, dass es kein Bordell im Völklinger Ortsteil Fenne geben darf. Bereits seid Bekanntwerden der Pläne, in dem Gebäude der ehemaligen Fenner Glashütte ein Bordell zu errichten, spricht man sich klar gegen die Verwirklichung dieses Vorhabens aus.
An dieser Meinung haben auch Überlegungen des Investors, eventuell weniger Zimmer als ursprünglich geplant zu vermieten, nichts geändert. Ein Bordell – egal welcher Größe – habe in unmittelbarer Nähe zu einem Wohngebiet nichts zu suchen, darin ist man sich mit den Anwohnern einig.


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Weitere Unterstützung für die Bürgerinitiative zugesagt

Auch wenn die rechtlichen Verhinderungsmöglichkeiten der Stadtverwaltung beschränkt sind, so wird man darauf achten, dass diese seitens der Verwaltung in vollem Umfang ausgeschöpft werden. Entsprechend begrüßt man auch die Initiative des Völklinger CDU-Vorstandes, auf eine Verschärfung der Gesetze zur Prostitution hinzuwirken. Außerdem arbeitet man eng mit der Fenner Bürgerinitiative zusammen.

Um die Anwohner in ihrem Protest zu unterstützen, ist Ortsrat Michael Rausch (CDU) von Anfang an in der Fenner Bürgerinitiative dabei. Gerade da die Möglichkeiten der Stadtverwaltung eingeschränkt seien, sei die Arbeit der Bürgerinitiative „Fenne gegen das Bordell“ wichtig. Daher dankt Michael Rausch ausdrücklich dem Gründer der BI, Gerald Fries. Gemeinsam mit ihm und den betroffenen Bürgern wolle man versuchen, die Pläne von Geländebesitzer und Berliner Investor zu verhindern, Fenne zum Standort eines Großbordells zu machen. Es sei einfach nicht hinnehmbar, dass so etwas gegen die Interessen von ca. 950 Anwohnern durchgedrückt werde.

Noch einmal weist Michael Rausch auf die vielen Gründe hin, die gegen den geplanten Standort sprechen. Da ist zunächst einmal der historisch wichtige Standort, die Fenner Glashütte sei aus der Entwicklung des Ortsteils nicht wegzudenken. Außerdem die Befürchtungen der Anwohner vor der sich einstellenden Begleitkriminalität im Umfeld eines Bordells, und dies mitten in einem Wohngebiet, in dem auch viele Kinder und Jugendliche wohnen. Sehr konkret sind auch die Sorgen der Fenner Bürger vor einem Wertverlust ihrer teilweise denkmalgerecht und liebevoll renovierten Häuser im Umfeld des geplanten Großbordells.

Wie groß der Unmut in Völklingen über die Bordellpläne sei, zeige nicht zuletzt auch die einhellige Ablehnung der Pläne durch alle wichtigen Völklinger Institutionen, angefangen von der Verwaltungsspitze über sämtliche Parteien in Stadt- u. Ortsrat und des Integrationsbeirates hinweg, wie z.B. auch bei der Kundgebung vor Weihnachten.

Die CDU Ortsratsfraktion bittet daher alle Völklinger, die BI Fenne auch bei ihren nächsten Aktionen zu unterstützen.

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