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Bürgerversammlung der Kommunen Völklingen und Großrosseln zum Grubenwasserkonzept der RAG

#Völklingen/#Großrosseln. Die RAG Aktiengesellschaft hat ihr Grubenwasserkonzept für das Saarrevier fertig gestellt. Dieses sieht vor, das Grubenwasser in zwei Phasen ansteigen zu lassen mit der Möglichkeit des freien Auslaufs in die Saar bei Ensdorf. Vor einer Genehmigung durch die Bergbehörde muss dieses Konzept in einem Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung geprüft werden. Dabei stehen mögliche Auswirkungen eines Grubenwasseranstiegs auf Mensch und Umwelt im Mittelpunkt. Dieses Genehmigungsverfahren wird in den kommenden Wochen beginnen.

Grube Luisenthal
Grube Luisenthal

Vor diesem Hintergrund laden Oberbürgermeister Klaus Lorig und sein Amtskollege aus Großrosseln Jörg Dreistadt gemeinsam mit der RAG alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 16. März zur Bürgerversammlung nach Geislautern ein. Mit dabei sein werden die Verwaltungschefs aus Völklingen und Großrosseln sowie Vertreter der beiden Verwaltungen und Vertreter der RAG, die das Grubenwasserkonzept, das Genehmigungsverfahren und mögliche Auswirkungen erläutern werden. Die Veranstaltung findet im Dorfgemeinschaftshaus (Schloßparkschule) in Geislautern statt und beginnt um 17 Uhr. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Medien herzlichen eingeladen.

Von Seiten der Stadt Völklingen sind in diesem Zusammenhang bisher zwei „Gutachten“ in Auftrag gegeben worden: Die Erweiterung des Handlungskonzepts Warndt im Hinblick auf die Völklinger Stadtteile Fenne, Fürstenhausen und Wehrden ergänzt dabei das im November 2013 vorgestellte Handlungskonzept Warndt (Auftraggeber: Stadt Völklingen, Gemeinde Großrosseln und Wasserzweckverband Warndt) und baut auf der Studie ZUKUNFT WARNDT WASSER aus dem Jahr 2009 auf.

Es handelt sich bei erstgenanntem nicht um ein klassisches Gutachten, sondern ist vielmehr als Leitfaden und Entscheidungshilfe gedacht, um aktiv mit den mittlerweile bekannten Gefährdungen umzugehen, die sich infolge der veränderten Wassersituation in der Nachbergbauzeit im Warndt und den angrenzenden Völklinger Stadtteilen südlich der Saar ergeben. Es werden planerische und organisatorische Schritte genannt und erläutert, wertende Empfehlungen und Prioritäten erarbeitet und eine zeitliche Rangfolge der Umsetzung von Maßnahmen vorgeschlagen.