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Besuch der ehemaligen Grube Luisenthal – Wirtschaftsministerin Rehlinger begrüßt zügige Konzepterstellung

#Luisenthal. Wie geht es mit den „Premium-Standorten“ aus dem sogenannten „Denkmal-Gutachten“ der RAG AG und des Saarlandes weiter? Welche Folgenutzung erlaubt die standortverträgliche Weiterentwicklung der ehemaligen saarländischen Bergbaustandorte? Die Informationsreihe „Bergbau im Wandel – Dialog vor Ort“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr leistet hier Aufklärungsarbeit. Im engen Austausch mit Vertretern aus Kommunen, Politik und Vereinen informiert und sensibilisiert das Wirtschaftsministerium Interessierte für das Thema. Gemeinsam gilt es, im Gespräch vernünftige und umsetzbare Lösungen im Einklang von Tradition, Innovation und Wertschöpfung zu finden.

Grube Luisenthal
Grube Luisenthal


Zum heutigen dritten Termin luden Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, und der Oberbürgermeister der Mittelstadt Völklingen, Klaus Lorig, nach Luisenthal ein. Im Beisein des Bergmannvereins Luisenthal e.V. sowie Vertretern aus Kommunalpolitik und regionalen Vereinen begrüßte Ministerin Rehlinger die zügige Planungsfortsetzung der RAG Montan Immobilien GmbH für die weitere Nutzung des Geländes: „Luisenthal steht für die wechselhafte und intensive Geschichte des saarländischen Bergbaus. Mit den vorgeschlagenen neuen Schwerpunkten auf bergmännische Erinnerungskultur, Tourismus und Innovation kann Luisenthal eine erfolgreiche Zukunft entwickeln. Wir erwarten das Konzept der RAG Montan Immobilien wie angekündigt für Mitte Juni.“

Auf dem Programm standen neben Informationen zum Standort durch Rudolf Krumm, dem Repräsentanten der RAG Montan Immobilien GmbH, ebenso die Besichtigung des ehem. Grubenareals. Eine besondere Station bildete der Besuch des Mahnmals an die Luisenthal-Katastrophe. Der Vorsitzende des Bergmannsvereins Luisenthal e.V., Armin Schmitt, erinnerte an die Ereignisse von 1962.

Diese Gedenkstätte erinnert an die 299 Opfer der Schlagwetterexplosion vom 7. Februar 1962
Diese Gedenkstätte erinnert an die 299 Opfer der Schlagwetterexplosion vom 7. Februar 1962

Hintergrund der Informationsreihe ist die Weiterentwicklung der ehemaligen Grubenstandorte im Saarland. Mit dem sogenannten „Denkmal-Gutachten“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr in Zusammenarbeit mit der RAG AG die Grundlage für die Weiterentwicklung der saarländischen Bergbaudenkmäler geschaffen. Das Gutachten liefert Ansätze für die Erhaltung und Nutzung der RAG-eigenen Grubenstandorte im Saarland. Vier Tagesanlagen von hoher Bedeutung empfiehlt das Gutachten als besonders förderungswürdig. Dazu zählt neben den ehemaligen Gruben Camphausen, Itzenplitz und Velsen auch Luisenthal.

„Bergbau im Wandel – Dialog vor Ort“ ist eine vom Wirtschaftsministerium initiierte Informationsreihe an den vier im Denkmal-Gutachten ausgewählten Standorten.

Den Abschluss der Reihe bildet der Besuch der Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger in Itzenplitz. Zusammen mit der Landrätin des Landkreises Neunkirchen Cornelia Hoffmann-Bethscheider und Markus Fuchs, dem Bürgermeister der Gemeinde Schiffweiler, lädt die Ministerin zur Begehung des Grubengeländes und des Naherholungsraums Itzenplitz in Heiligenwald am 16. Mai ein.

(PM Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie, und Verkehr)