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Austausch von Aktionsgemeinschaft Heidstock, Anliegern und CDU Heidstock

#Völklingen/#Heidstock. Auf Anregung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Stefan Rabel und der Vorsitzenden der CDU Heidstock Ellen Seewald trafen sich Pastor Robert Kloppenburg von der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Heidstock, Vertreter der Aktionsgemeinschaft Heidstock e.V. (AGH), darunter Vorsitzender Thorsten Hayo, und Vorstandsmitglieder der Heidstocker CDU, um sich darüber auszutauschen, wie ebenso unschöne wie ärgerliche Begleitumstände des „Faasendumzugs“ und weiterer Fastnachtsveranstaltungen im Stadtteil möglichst verhindert oder zumindest eingedämmt werden können.

Faasendumzug auf dem Heidstock
Faasendumzug auf dem Heidstock

Gleich zu Beginn machte Pastor Kloppenburg deutlich, dass es ihm bei seinem Brief an die Presse keinesfalls darum gegangen sei, den Heidstocker Faasendumzug als solches „abzuschaffen“, denn auch er schätze das Fastnachtsbrauchtum. Vielmehr gehe es darum, die negativen Auswirkungen wie Alkoholmissbrauch und Vandalismus vor allem für die Anwohner zu minimieren.

Dem stimmten alle Anwesenden vorbehaltlos zu. AGH-Vorsitzender Thorsten Hayo nutzte die Gelegenheit, um die vielfältigen Bemühungen zu schildern, die die AGH bereits jetzt unternehme. So wurde ein Sicherheitsdienst engagiert, auch für die Stunden nach der Veranstaltung. In Zusammenarbeit mit einem Sponsor sorge man dafür, dass der Pestalozziplatz zeitnah gereinigt werde, noch bevor die städtischen Reinigungswagen aktiv würden. Auch die Alterskontrollen beim Zugang zur Feier in der Mehrzweckhalle nach dem Umzug habe man dieses Jahr nochmals verschärft um sicherzustellen, dass Minderjährige keinen Alkohol erhielten. Außerdem versuche man die Ausgabe von Glasflaschen weitestgehend zu vermeiden, um unnötigen Müll zu verhindern.

Eine mögliche Alternative, die Auflösung des Umzugs auf den Heidstocker Bürgerplatz zu verlagern und dort in einem Großzelt weiterzufeiern, wurde bereits geprüft. Jedoch überwiegen hier die Nachteile. So seien Aufwand und Kosten für ein Zelt kaum zu stemmen. Dazu komme, dass mangels Schalldämmung bei einem Zelt die Lärmbelästigung deutlich höher sei als bei der bisher genutzten Mehrzweckhalle.

Besser umzusetzen sei dagegen der Vorschlag, gemeinsam mit der Stadtverwaltung eine Lösung zu finden, auch die kleineren Straßen im Umfeld des Umzugs zeitnah zu reinigen.

Dass man bei einer offenen Veranstaltung privat mitgebrachten Alkohol und seine Auswirkungen kaum unterbinden könne, sieht man realistisch. Jedoch sprach Pastor Koppenburg die Vorbildfunktion an, insbesondere wenn von den Umzugswagen herab Alkohol ausgegeben werde. Hier räumten die Anwesenden ein, dass dies ein grundsätzliches Problem bei allen Umzügen in der Mittelstadt sei, das angegangen werden müsse. Gerade dieser Aspekt soll auf Vorschlag des CDU-Fraktionsvor-sitzenden Stefan Rabel zwischen Stadtverwaltung, Völklinger Karnevalsvereinen und Sicherheitsbeirat diskutiert werden, um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen. Ziel müsse es sein, den unkontrollierten und zügellosen Alkoholkonsum gerade unter Jugendlichen zu verhindern. (PM CDU-Heidstock)