Ausschuss stimmt für Kauf des Saarstahl-Komplexes in der Rathausstraße – Kritik an Verzögerung beim Abriss des Kaufhofes – Völklingen im Wandel
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Ausschuss stimmt für Kauf des Saarstahl-Komplexes in der Rathausstraße – Kritik an Verzögerung beim Abriss des Kaufhofes

#Völklingen. Der Ausschuss Innenstadtentwicklung des Völklinger Stadtrates hat sich am Dienstag einstimmig für den Ankauf der Röchling-Bank und des Hüttencasinos ausgesprochen. Der Stadtrat muss diese Entscheidung am Donnerstag, 17.März bestätigen.

Die ehemalige Röchling-Bank und Casino
Die ehemalige Röchling-Bank und Casino


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Damit sind die Grundlagen gelegt, den Vorschlag der SPD Fraktion umzusetzen und einen großen Teil der Stadtverwaltung in die Rathausstraße zu verlegen. Dies ist laut einem Gutachten der Landesentwicklungsgesellschaft LEG die wirtschaftlichste Lösung für den maroden Rathausturm. Neben der Wiederbelebung der lange ungenutzten Gebäude kommt so zusätzlicher Publikumsverkehr ins Zentrum der Stadt. Stadtverwaltung und LEG werden sofort nach Übernahme der Gebäude mit den Planungen für die Vollsanierung beginnen.

Das neue Rathaus in Völklingen. (Foto: Hell)
Das neue Rathaus in Völklingen: Die Tage des Büroturms sind wohl schon angezählt.  (Foto: Hell)

Ebenfalls einstimmig hat sich der Ausschuss für den Verkauf des hinteren Postgebäudes am Otto-Hemmer-Platz an das Innenministerium entschieden. Dies ermöglicht es dem Land, den jetzigen Polizeistandort Cloosstraße zu erweitern, bessere Parkmöglichkeiten einzurichten und eine zusätzliche Ausfahrt zur Moltkestraße zu nutzen.

Kritisch sieht die SPD Fraktion allerdings die Verschiebung beim Abriss des Kaufhofes und der umliegenden Gebäude. Hier sind nach Auskunft des Oberbürgermeisters die Förderanträge noch nicht fertig. „Seit Monaten erzählt Lorig uns, man dürfe bei EU Anträgen ‚kein Komma falsch setzen‘, sonst müsse man womöglich zurückzahlen“, äußerte sich Fraktionschef Erik Kuhn. „aber irgendwann muss man das Komma setzen, sonst passiert gar nichts!“. Das Projekt hat aus Sicht der SPD höchste Priorität, im dritten Anlauf muss es nun funktionieren. „Warum arbeitet also nicht ein ganzer Stab Mitarbeiter daran, damit hier endlich sichtbar etwas passiert?“, so Kuhn weiter, „die Situation erinnert an frühere, gescheiterte Projekte dieses Oberbürgermeisters!“

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Quelle: Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der SPD-Völklingen.

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