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Allergiker auf der Suche nach neuen Wegen

#Völklingen. Allergien sind eine langwierige Angelegenheit, und selten gibt es das Heilmittel, mit dem die Überreaktionen des Immunsystems erfolgreich behandelt werden können. Vielmehr müssen Betroffene selber herausfinden, welche Therapie für sie gut funktioniert. Viele Völklinger sind enttäuscht von den regulären Methoden und auf der Suche nach alternativen Therapien.

Löwenzahnpollen können auch zu allergischen Reaktionen führen - Foto: A.Hell
Löwenzahnpollen können auch zu allergischen Reaktionen führen – Foto: A.Hell

„Ich habe alles probiert, aber nichts hilft wirklich gut“ – in dieser Aussage von Tina M. finden sich viele Allergiker wieder. Tina leidet schon seit frühester Kindheit an Allergien, neben einer ausgeprägten Pollenallergie bildet ihre Haut auch eine Neurodermitis aus. Der Sommer – eigentlich eine unbeschwerte Zeit – ist für Tina die schwerste Zeit des Jahres.


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Hyposensibilisierung – die Standardtherapie bei Allergien

Die einzige kausale schulmedizinische Therapiemöglichkeit gegen eine Allergie ist die Hyposensibilisierung. Meistens wird durch diese das Hauptallergen bekämpft, indem es in regelmäßigen Abständen unter die Haut injiziert wird. Die Therapie ist allerdings langwierig und dauert mindestens drei Jahre. Die Gefahr, die regelmäßigen Anwendungen zu vernachlässigen oder die Therapie abzubrechen, ist dementsprechend hoch. Bei einer richtig angewendeten Hyposensibilisierung wird der Körper mit dem Hauptallergen stetig in Kontakt gebracht, auf diese Weise bildet er eine Toleranz aus und die Allergie verschwindet im Idealfall. Leider kann kein Erfolg garantiert werden, und ob die Therapie wirkt, ist von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich. Auch Tina hat schon eine Hyposensibilisierung gemacht und keine guten Erfahrungen gesammelt: „Das ewige Spritzen ist schon unangenehm, aber ich habe es durchgezogen. Leider hat die Therapie auch nach Jahren nicht wirklich angeschlagen.“

Mit Antihistaminika die Allergie in den Griff kriegen

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die Symptome der Allergie mit Medikamenten zu bekämpfen. Sogenannte Antihistaminika haben alle dieselbe Wirkungsweise: Der körpereigene Stoff Histamin spielt bei einer allergischen Reaktion eine große Rolle, und auch bei der Entzündungsreaktion ist er als Botenstoff beteiligt. Medikamente blockieren die Rezeptoren für diesen Stoff, der so nicht mehr die Überreaktion des Immunsystems auslösen kann. Leider sind mit den Medikamenten aber auch Nebenwirkungen verbunden, die wiederum bei jedem Menschen anders ausfallen. „Meine allergischen Beschwerden sind größtenteils weg, aber ich spüre die Nebenwirkungen schon“, meint Tina. Bei ihr bestünden diese vor allem in innerer Unruhe, außerdem klagt sie über einen veränderten Geschmackssinn. „Toll wäre es, wenn die Allergien einfach weg wären…“ – auch dieser Aussage stimmen bestimmt viele Allergiker zu.

Alternative Therapien sind im Kommen

Wird die Not der Allergie-Geplagten zu groß, öffnen sie sich auch gegenüber anderen Möglichkeiten. Die Heilpraktiker in Völklingen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und wollen mit ihren Therapien die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen. Auch die Akupunktur hat schon vielen Menschen geholfen. Sie ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin, bei der davon ausgegangen wird, dass der Fluss der Lebensenergie Qi gestört ist. Durch Nadelstiche wird ein Ausgleich erzeugt und eine Linderung der Beschwerden hervorgerufen. Eine weitere Möglichkeit stellt die Bioresonanztherapie dar. Hier wird davon ausgegangen, dass Krankheiten als veränderte elektromagnetische Schwingungen im Körper auftreten. Mithilfe von Elektroden werden Schwingungen durch den Körper geleitet, die diese überlagern.

Alternative Therapieformen auszuprobieren erfordert sicherlich eine gewisse Offenheit. Doch viele Allergiker leiden derart, dass sie sich an jeden Strohhalm klammern. Glauben muss man auch nicht unbedingt an alternative Therapien, es genügt, wenn sie einem helfen. Und dies kann man nur herausfinden, indem man sie ausprobiert.

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