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86 neue bestätigte Coronafälle – Aktuell 200 Kita- und Schulkinder in Quarantäne

#Regionalverband/#Saarland. Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes meldet heute 86 neue Coronafälle (Stand 14. April, 16 Uhr). Die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner sinkt auf 153,3.



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Aktuell 207 Kinder aus Kindertagesstätten und Schulen in Quarantäne

Die Zahl der aktuellen Quarantäneanordnungen an Bildungseinrichtungen ist ferienbedingt weiter niedrig. Insgesamt sind aktuell 96 Kita-Kinder, 31 Erzieherinnen und Erzieher, 51 Grundschulkinder und elf Grundschul-Lehrkräfte, 13 Schülerinnen und Schüler von Gemeinschaftsschulen und 47 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte aus Berufsbildungszentren aus dem Regionalverband in Quarantäne.



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71 Personen konnten heute als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden. Somit sind aktuell 872 Menschen im Regionalverband mit dem Coronavirus infiziert. Davon leben 483 in Saarbrücken, 135 in Völklingen, 53 in Heusweiler, 45 in Friedrichsthal, 44 in Riegelsberg, 28 in Großrosseln, 25 in Sulzbach, 23 in Quierschied, 19 in Püttlingen und 17 in Kleinblittersdorf.

 

45 weitere Mutations-Nachweise



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Bei 45 der in den vergangenen Tagen positiv getesteten Personen aus dem Regionalverband wurde eine Mutation festgestellt, darunter einmal die südafrikanische/brasilianische Variante. Insgesamt wurde auf dem Gebiet des Regionalverbands Saarbrücken bislang 1.104 Mal die britische und 165 Mal die südafrikanische/brasilianische Variante nachgewiesen.

Insgesamt liegen im Regionalverband 13.041 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Davon entfallen 7.189 auf die Landeshauptstadt und 5.852 auf die neun Städte und Gemeinden im Umland. Als genesen gelten 11.715 Personen. Die Anzahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, liegt bei 454.

 

Kontakt und weitere Informationen

Das Gesundheitsamt des Regionalverbands hat ein Info-Telefon eingerichtet. Sie erreichen es unter der Nummer 0681 506-5305 montags bis freitags zwischen 8 und 15 Uhr. Weitere Informationen unter www.regionalverband.de/corona.

 

Verteilung der Erkrankungsfälle auf die zehn Städte und Gemeinden:

 

Stadt/Gemeinde Fälle summiert Aktuell Infizierte
Friedrichsthal 291 45
Großrosseln 275 28
Heusweiler 656 53
Kleinblittersdorf 587 17
Püttlingen 658 19
Quierschied 436 23
Riegelsberg 540 44
Saarbrücken 7189 483
Sulzbach 526 25
Völklingen 1883 135
Summe 13041 872

 

 

Zahl der mit COVID-19 Infizierten steigt im Saarland um 253 auf insgesamt 34.119 – Aktuell sind 2.343 Personen aktiv infiziert

  • Zahl der Verstorbenen liegt landesweit bei 954
  • Zahl der Geheilten erhöht sich auf 30.822

 

  Jemals bestätigte Fälle Neue Fälle seit letzter Meldung 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner
Regionalverband

Saarbrücken

13.041 86 153,3
Landkreis

Merzig-Wadern

2.863 18 79,2
Landkreis

Neunkirchen

4.520 52 188,2
Landkreis

Saarlouis

6.995 46 121,1
Saarpfalz-Kreis 3.935 20 122,0
Landkreis

St. Wendel

2.765 31 84,2
Saarland 34.119 253 133,2

 

 

Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell 172 stationär behandelt – 55 davon intensivmedizinisch.

 

Wichtige Information:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten, sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Landkreise dem Gesundheitsministerium bis 16:00 Uhr mitgeteilt haben. Die Meldung der saarländischen Krankenhäuser bezieht sich auf den Stand von 00:01 Uhr des heutigen Tages. Es handelt sich hierbei um einen aktuellen und vorläufigen Datenstand. Änderungen sind vorbehalten.

Wegen Herstellerwarnung muss Sonderimpfung für Blaulichtorganisationen mit AstraZeneca umgestellt werden – mit der morgigen Öffnung der Prio 3 können alle Mitglieder von Blaulichtorganisationen sich auf Impfliste eintragen – Sonderkontingent von 14.000 Dosen steht für Blaulichtmitglieder ab 60 Jahre für vorgezogene Impfungen nächste Woche bereit

Das Gesundheitsministerium teilt mit, dass die mit den Landkreisen sowie dem Städte- und Gemeindetag geplanten Sonderimpfungen für Blaulichtorganisationen wegen Sicherheitsbedenken des Herstellers umgestellt werden müssen: Der Hersteller des Impfstoffes AstraZeneca hat gestern überraschend  einen sogenannten „Rote Hand-Brief“ versendet, in dem mitgeteilt wird, dass  AstraZeneca im Einvernehmen mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur und dem Paul-Ehrlich-Institut empfiehlt, den Impfstoff nur im Einklang mit den offiziellen nationalen Impfempfehlungen – den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission – zu impfen. Konkret bedeutet dies, dass von einer Anwendung für Personen unter 60 Jahre wegen der Berichte über Blutgerinnsel und Thombozytopenie bei Personen, die den Impfstoff erhalten haben, abgeraten wird.

„Diese unvorhergesehene Mitteilung des Herstellers durchkreuzt all unsere Überlegungen und Vorbereitungen, allen Mitgliedern der Blaulichtverbände eine frühe Impfung im Saarland zukommen zu lassen. Das bedauern wir sehr“, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Wegen der Knappheit des Impfstoffes ist es nicht möglich, Sonderimpfungen mit anderen Impfstoffherstellern anzubieten. Die saarländischen Impfzentren erhalten nur ein beschränktes Kontingent von BioNTech/Pfizer und Moderna. Dem Wunsch des Landes an den Bund, den saarländischen Impfzentren dauerhaft größere Impfstoffmengen zukommen zu lassen, wurde abgelehnt. Das Saarland erhält wie die übrigen Länder nur ein beschränktes Kontingent von 26.000 Impfdosen. Darunter sollen für den April auch 2.400 Impfdosen Johnson&Johnson sein, deren Lieferung fraglich ist. Bundesweit erhalten die Impfzentren wöchentlich rund 2,1 Mio. Impfdosen. Die Ärzte erhalten über eigene Logistik und den Großhandel über 1 Mio. Impfdosen. Zusätzliche Lieferungen fließen zentral vom Bund direkt in den Großhandel an den Ländern vorbei.

„Um die Impfreihenfolge nach der Priorisierung des Bundes einzuhalten und gleichzeitig aber allen Mitgliedern auch der Blaulichtverbände die Möglichkeit eines Impfangebotes zu machen, haben wir im Impfstab entschieden, die ‚Priorität 3‘ ab morgen zu öffnen. Mitglieder der Feuerwehr, des DRK und des THW können sich ab morgen auf der Impfliste anmelden“, so das Gesundheitsministerium. Auch die Ärzte können mit der Öffnung der Prio 3 Mitgliedern der Hilfsverbände im Rahmen ihres Impfkontingentes Impfangebote in den saarländischen Arztpraxen machen.

Das Sonderkontingent von 14.000 Dosen AstraZeneca steht auch weiterhin für über 60-jährige Mitglieder der Blaulichtverbände bereit. Ab der nächsten Woche, können ähnlich den Nachtimpfungen im Impfzentrum der Bundeswehr in der Kaserne Lebach, in allen drei Impfzentren Sondertermine online oder über die Hotline gebucht werden. Voraussetzung für einen vorgezogenen Impftermin mit AstraZeneca ist, dass die Person Mitglied in einem Blaulichtverband und über 60 Lebensjahre alt ist.

 

Hintergrund:

Laut Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums ist aktuell nicht mit einer Steigerung der Impfstofflieferungen für die Impfzentren der Bundesländer zu rechnen. Konkrete Lieferzahlen liegen bisher nur bis Ende April vor. Demnach sollen dem Saarland für die Impfzentren insgesamt 85.300 Impfdosen des Impfstoffes BioNTech, 14.400 Impfdosen des Impfstoffes Moderna und 4.800 AstraZeneca zugehen in der Kalenderwoche 14 bis Kalenderwoche 17. Im Bereich der niedergelassenen Ärzte ist ebenso eine Steigerung der wöchentlichen Liefermenge vorgesehen. Diese Lieferungen in den Hausarztpraxen erfolgen über den Pharmagroßhandel. Logistik, Dokumentation und Impfstrategie überliegt hierbei ausschließlich den Hausärzten unter der Leitung der Kassenärztliche Vereinigung Saarland.

PM RVSB/Land

 

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