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850 Bürgerarbeitsplätze fallen im kommenden Jahr weg. Peter Gillo: „Wir brauchen einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt“

#Regionalverband_Saarbrücken: Rund 37.000 Menschen sind aktuell im Regionalverband auf #Hartz-IV angewiesen, drei Viertel von ihnen zählen zu den erwerbsfähigen Hilfeempfängern. Darauf hat Regionalverbandsdirektor Peter Gillo hingewiesen. Diese Menschen suchten Arbeit und viele von ihnen könnten auf dem klassischen Arbeitsmarkt keine Stellen finden.

Peter Gillo bei seiner Amtseinführung
Peter Gillo bei seiner Amtseinführung – Foto: Regionalverband

Ihnen helfe das Jobcenter mit entsprechenden Angeboten, so Gillo weiter. Sie würden in Qualifizierungs- oder Beschäftigungsmaßnahmen vermittelt. Im Rahmen von sogenannten 1-Euro-Jobs oder als Bürgerarbeiter könnten sie Erfahrungen sammeln und sich eine berufliche Perspektive schaffen. Sie sorgten dabei beispielsweise als Busbegleiter für mehr Sicherheit und Service, bereiten das Essen für Senioren zu oder arbeiten mit viel Engagement im Wildpark Saarbrücken, um das Naherholungsgebiet aufzuwerten und zu verschönern. Das seien Angebote, die nicht nur den Betroffenen etwas bringen, sondern auch einen echten gesellschaftlichen Mehrwert haben.


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Doch viele dieser Leistungen würden durch Kürzungen der Bundesregierung in Frage gestellt. Nach den Worten des Regionalverbandsdirektors musste das Jobcenter Saarbrücken die 1-Euro-Jobs in den vergangenen drei Jahren von über 2.000 auf nur noch gut 850 reduzieren. Die ersatzweise geschaffenen über 800 Bürgerarbeitsplätze liefen im kommenden Jahr aus.

Alternativen habe der Bund bisher keine zu bieten.

Peter Gillo: „Es ist Fakt, dass immer mehr Menschen nicht mehr in den regulären Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Daher brauchen wir neue Instrumente wie einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt. Warum sollen wir nicht Geld, das wir sowieso an Arbeitslose für Unterkunft, Kleidung und Verpflegung auszahlen, dafür einsetzen, dauerhaft sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen? Davon würden diese Menschen genauso wie unsere Gesellschaft profitieren.“

(PM Regionalverband)

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