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40 neue bestätigte Coronafälle – 8 Corona-Mutationen nachgewiesen

#Regionalverband. Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes meldet heute 40 neue Coronafälle (Stand 20. Februar, 16 Uhr). Darunter keine Fälle aus Senioreneinrichtungen. Die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner steigt auf 59,3.



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Acht weitere Mutationen nachgewiesen

Bei weiteren acht der in den vergangenen Tagen positiv getesteten Personen aus dem Regionalverband wurden verschiedene Corona-Mutationen festgestellt. In sechs der nachgewiesenen Virusmutationen handelt es sich um die britische Variante, bei den anderen zwei um die südafrikanische Variante. Bei drei Personen konnte bereits ein Zusammenhang zu bestehenden Mutationsfällen hergestellt werden. Insgesamt wurde auf dem Gebiet des Regionalverbands Saarbrücken bislang 91 Mal die britische und 25 Mal die südafrikanische Variante nachgewiesen.



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54 Personen konnten heute als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden. Somit sind aktuell 346 Menschen im Regionalverband mit dem Coronavirus infiziert. Davon leben 178 in Saarbrücken, 69 in Völklingen, 27 in Sulzbach, 26 in Heusweiler, 15 in Riegelsberg, 10 in Püttlingen, 10 in Quierschied, 5 in Kleinblittersdorf, 5 in Großrosseln und eine Person in Friedrichsthal.

Heute wurde dem Gesundheitsamt des Regionalverbands ein weiterer Todesfall gemeldet. Gestern ist eine 80-jährige Patientin gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Das Durchschnittsalter der insgesamt 422 Todesfälle – 216 Männer und 206 Frauen – liegt bei 81,9 Jahren.

Insgesamt liegen im Regionalverband 10.907 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Davon entfallen 6.005 auf die Landeshauptstadt und 4.902 auf die neun Städte und Gemeinden im Umland. Als genesen gelten 10.139 Personen.



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Kontakt und weitere Informationen

Das Gesundheitsamt des Regionalverbands hat ein Info-Telefon eingerichtet. Sie erreichen es unter der Nummer 0681 506-5305 montags bis freitags zwischen 8 und 15 Uhr. Weitere Informationen unter www.regionalverband.de/corona.

 

Verteilung der Erkrankungsfälle auf die zehn Städte und Gemeinden: 

Stadt/Gemeinde Fälle summiert Aktuell Infizierte
Friedrichsthal 207 1
Großrosseln 235 5
Heusweiler 558 26
Kleinblittersdorf 548 5
Püttlingen 572 10
Quierschied 354 10
Riegelsberg 466 15
Saarbrücken 6005 178
Sulzbach 489 27
Völklingen 1473 69
Summe 10907 346

 

Zahl der mit COVID-19 Infizierten steigt im Saarland um 118 auf insgesamt 28.179 – Aktuell sind 1.237 Personen aktiv infiziert

–       Zahl der Verstorbenen steigt landesweit auf 859

–       Zahl der Geheilten erhöht sich auf 26.083

 

Jemals bestätigte Fälle Neue Fälle seit letzter Meldung 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner
Regionalverband

Saarbrücken

10.907 40 59,3
Landkreis

Merzig-Wadern

2.419 8 54,2
Landkreis

Neunkirchen

3.447 26 67,0
Landkreis

Saarlouis

5.870 21 61,8
Saarpfalz-Kreis 3.221 9 36,6
Landkreis

St. Wendel

2.315 14 89,7
Saarland 28.179 118 59,7

 

Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell 159 stationär behandelt – 49 davon intensivmedizinisch.

 

Mutationsfälle Variante UK
(B.1.1.7)
Variante Südafrika

(B.1.351)

Variante Brasilien
(B.1.1.28.P.1)
Regionalverband

Saarbrücken

84 18 /
Landkreis

Merzig-Wadern

16 / /
Landkreis

Neunkirchen

15 4 /
Landkreis

Saarlouis

19 7 /
Saarpfalz-Kreis 18 6 /
Landkreis

St. Wendel

33 3 /
Saarland 185 38 /
Gesamt Saarland: 223

 

Wichtige Information:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten, sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Landkreise dem Gesundheitsministerium bis 16:00 Uhr mitgeteilt haben. Die Meldung der saarländischen Krankenhäuser bezieht sich auf den Stand von 00:01 Uhr des heutigen Tages. Es handelt sich hierbei um einen aktuellen und vorläufigen Datenstand. Änderungen sind vorbehalten.

 

Saarländische Kindertageseinrichtungen können wieder alle Kinder empfangen – Beschäftigte in Kitas erhalten zusätzliches Testangebot

Mit Blick auf die positive Entwicklung der Corona-Infektionslage können Eltern ab dem 22. Februar 2021 wieder wie gewohnt ihre Kinder in die Kindertageseinrichtung bringen. Somit entfällt der Appell an die Eltern, die Kinder, wenn möglich nicht in die Kindertageseinrichtungen zu bringen und es findet der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Zur Sicherstellung des bestmöglichen Gesundheitsschutzes für alle Beteiligten sind daher weiterhin das Tragen medizinischer Masken für Beschäftigte, regelmäßiges Lüften, feste Gruppen und weitere Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen notwendig.

„Es ist uns wichtig Familien weiterhin zu entlasten und die Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche aufrechtzuerhalten. Gleichwohl nehmen wir die Ängste und Unsicherheiten bei den Beschäftigten sehr ernst. Mit der Erweiterung der freiwilligen, anlassfreien Testangebote möchten wir alle Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen weiterhin bei ihrer wertvollen Arbeit unterstützen und ihnen wie auch den Familien zusätzliche Sicherheit geben“, so Familien- und Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung vom 16. Februar 2021 beschlossen, dass die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit erhalten sollen, sich bis zu zweimal wöchentlich mittels Antigen-Schnelltest auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen. Zunächst soll es ein Angebot von Antigen-Schnelltests mittels Nasenabstrich geben, bis einfach zu handhabende Schnelltests zur Selbstanwendung zugelassen sind.

Die Kassenärztliche Vereinigung Saarland sowie die Apothekerkammer des Saarlandes unterstützen das Testangebot in Kindertageseinrichtungen durch medizinisch geschultes Personal. Die Durchführung der Testung erfolgt nach Abstimmung durch die Leitungen der Kindertageseinrichtung beziehungsweise deren Träger entweder unmittelbar in der Einrichtung oder in einer nahegelegenen Arztpraxis oder Apotheke. Hierzu wird das Landesjugendamt den Kindertageseinrichtungen und deren Trägern bis kommenden Mittwoch eine entsprechende Adressliste zukommen lassen. Zur Unterstützung des Verfahrens wird zudem beim Landesjugendamt eine Hotline für die Kindertageseinrichtungen und deren Träger eingerichtet. Die Teilnahme am Testangebot ist freiwillig. Das Land übernimmt die anfallenden Kosten.

„Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit für Beschäftigte in Bildungseinrichtungen sich nach eigenem Ermessen am Testzentrum in Saarbrücken kostenfrei testen zu lassen. Zum Schutze aller, ist es wichtig, dass diese Angebote in Anspruch genommen werden, um Infektionen frühzeitig zu erkennen und die Infektionsketten entsprechend zu unterbrechen“, betont Bachmann abschließend.

PM RVSB/Land

 

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