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1. FC Saarbrücken: Aufstiegsspiel in Völklingen!

#Völklingen/#Saarbrücken. Der 1. FC Saarbrücken hat sich festgelegt: Das (wahrscheinliche) Aufstiegsspiel soll im Hermann-Neuberger-Stadion steigen. Wie es dann weiter ginge, das soll sich in den nächsten 14 Tagen entscheiden.


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Der Ludwigspark ist in Krater. Zwar geht es in Saarbrücken aktuell mit den ersten Arbeiten los: Hangsicherung steht auf dem Programm. Fest steht: Der 1. FC Saarbrücken spielt bis mindestens 2020 im Exil.

Elversberg, Homburg, Neunkirchen oder doch weiter Völklingen?

In Völklingen wurde zumindest bereits ein Bauantrag abgegeben – angeblich stehen zwei Millionen Euro Investitionsvolumen im Raum. An den weiteren drei Standorten wurde bisher nur mit den Zuständigen gesprochen. Ein Neubau in Dillingen bleibt aber wohl zu teuer.

Überall muss investiert werden

In Elversberg wäre das bauliche Investitionsvolumen das kleinste: Es fehlt an wenigen Zuschauerplätzen um die benötigten 10.000 Zuschauer fassen zu können, die Rasenheizung ist vorbereitet und könnte daher schnell installiert sein. Wenn die SV Elversberg als Eigentümerin der Anlagen mitaufsteigen würde, würden beide Clubs von den Investitionen profitieren: Doch einigt man sich bei der Miete? Will der FCS seinen größten Wettbewerber finanziell unterstützen?

Das Waldstadion an der Kaiserlinde in Elversberg, hier ein Archivfoto der Baustelle 2015, wäre aktuell wohl die einzige Arittliga-Alternative für den FCS. (Foto: Hell)
Das Waldstadion an der Kaiserlinde in Elversberg, hier ein Archivfoto der Baustelle 2015. (Foto: Hell)

In Homburger Waldstadion müsste unter anderem eine „Rundum Befahrbarkeit“ nachgerüstet werden, das ein oder andere wäre auch zu modernisieren: Rasenheizung? Fehlanzeige! Und ob die Fans beim historischen Rivalen FC Homburg zu Gast sein wollen oder die Homburger Fans das so einfach hinnehmen? Fraglich.

In Neunkirchen steht ein heruntergekommenes, reines Fußballstadion – auch hier müsste investiert werden: 600.000 Euro stehen im Raum. Die Borussia würde den FCS sogar mietfrei spielen lassen. Aber auch hier: Keine Rasenheitung, kein Flutlich. Allerdings mögliche 16.000 Zuschauer wären eine Hausnummer.

In Völklingen ist man rechtlich am weitesten: Der Bauantrag wurde bereits gestellt, wie man das Stadion ertüchtigen könnte weiß man also bereits: Gitterrohrtribüne auf den B-Block, so kommt man auf die benötigte Sitzplatzkapazität, freilegen der zugeschütteten Stehränge in der Nord-Ostkurve. Aber auch hier: Das Flutlicht reicht nicht, eine Rasenheizung fehlt gänzlich.

Hermann

Hermann-Neuberger-Stadion © Andreas Hell
Hermann-Neuberger-Stadion © Andreas Hell

Es bleibt also spannend, wie es im Falle des Aufstiegs weiter geht – doch eine Frage hat sich noch niemand gestellt: Bleibt der FCS in Völklingen, wenn man erneut scheitert? – Es wäre bitter für den Club aus der Landeshauptstadt, doch Elversberg hat es bitterlich erfahren wie es ist zwei Mal in den „Play-Offs“ zu scheitern und auch der 1. FC Saarbrücken scheiterte vor wenigen Jahren erst im Elfmeterschießen.

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