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Wo bleibt der Abriss-Trupp am Kaufhof? – Juwelier Scheffel gibt Geschäft auf

#Völklingen. Während die Völklinger auf den Abriss-Trupp, der sich um den ehemaligen Kaufhof kümmern soll, wartet gibt ein Anderer seine Tätigkeit auf: Wulf Scheffel will sein Geschäft im Völklinger „Weißen Haus“ in der Karl-Janssen-Straße 4 bis Ende Januar aufgeben.


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Als vor acht Jahren der Querriegel des ehemaligen Kaufhofs abgerissen wurde, war der Juwelier bereits direkter Nachbar der Abrissbaustelle. Dies erginge ihm auch dieses Mal so, darauf habe er allerdings keine Lust mehr, so berichtet eine große saarländische Tageszeitung. Scheffel möchte dies seinen Mitarbeitern, Kunden und sich selbst nicht nochmal zumuten.
Gern macht er dies laut dem Bericht nicht, schweren Herzens sei diese Entscheidung gefallen – der Räumungsverkauf habe heute begonnen.

Durch diese Grafik wurde das Haus zum "Weißen Haus" in Völklingen
Durch diese Grafik wurde das Haus zum „Weißen Haus“ in Völklingen

Noch nicht begonnen haben die Abrissarbeiten, die eigentlich bereits mit Entkernungsarbeiten für November angesetzt waren (wir berichteten): Wieder warten die Völklinger darauf, dass am Kaufhof etwas passiert und werden zum wiederholten Male enttäuscht – Nichts zu sehen von den angekündigten Abriss-Arbeitern!
Verschiedene Quellen, die nicht genannt werden möchten, berichten unserer Redaktion von der Insolvenz bzw. „Schieflage“ eines der beauftragten Abrissunternehmen aus einer Bietergemeinschaft. Nun müsse geklärt werden wer die Arbeiten durchführt, ein weiterer Bieter wolle nun den Zuschlag für sich wissen. Der Oberbürgermeister bezog bisher keine Stellung.

Scheffel räumt als Mieter – Das weisse Haus gehört ihm nicht

Nichts mit alle dem habe Scheffels Entscheidung zu tun: Das „Weiße Haus“ räume er als Mieter, was damit passieren wird kann nur der Eigentümer entscheiden – dieser verweigerte bis zuletzt den Verkauf und den damit in Verbindung stehenden Abriss.
Völlig aufgeben möchte Scheffel übrigens auch nicht: Seine ehemalige Filiale an der City-Promenade stünde für eine weitere Tätigkeit zur Verfügung, allerdings müsse Seitens der Stadt dazu das Ein oder Andere noch geschehen, um ihn zum Weitermachen zu bewegen: Durch eine bessere Beleuchtung im Umfeld müsse ein besseres Sicherheitsgefühl geschaffen werden. Sein Sohn betreibt in Saarlouis als Goldschmiedemeister ein eigenes Geschäft – die Familientradition lebt als auf jeden Fall weiter.

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