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Wirtschaftsminister startet Initiative Saarländische Bergbaustraße

Saarland. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr gründet eine Initiative Saarländische Bergbaustraße (ISB). Diese ist der organisatorische Überbau der künftigen Saarländischen Bergbaustraße.

Auch an der Saarländische Bergwerkstraße - Grube Luisenthal
Auch an der Saarländische Bergwerkstraße – Grube Luisenthal – Foto: Andreas Hell

Wirtschaftsminister Heiko Maas nannte am Dienstag, 27. August, vor der Landespressekonferenz Details der Planung: „Die Bergbaustraße erzählt an den einzelnen Etappenorten anhand exemplarischer Themen die Geschichte des saarländischen Bergbaus. Sie zeigt aber zugleich den zukunftsorientierten Umgang mit ehemaligen industriellen Anlagen und Arealen.“ Sie sei damit auch ein Angebot an Schulen und Erwachsenenbildung. Teile der Bergbaustraße hätten die Funktion touristischer Orte („Themenstraße“).
RAG-Regionalbeauftragter Friedrich Breinig sagte, das Unternehmen begrüße die Absicht  des Landes. Dies sei ein weiteres wichtiges Element der Erinnerungskultur, die RAG werde das Projekt unterstützen.
Die Initiative wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr betreut. Es werden ein Lenkungskreis und ein Beirat berufen. Der Beirat entscheidet unter anderem über die Aufnahme von Etappenorten in die Bergbaustraße. Dazu wird ein Kriterienkatalog beschlossen. Das Institut für Landeskunde im Saarland übernimmt Teile des operativen Geschäfts. Die ISB unterstützt beratend die Profilierung der Etappenorte und leistet fachliche Hilfe zur Selbsthilfe.
Dem Beirat gehören unter anderem an: Landesregierung, RAG und RAG Montan Immobilien, Tourismus Zentrale Saarland, Kreise und Kommunen, der saarländische Museumsverband sowie der Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine. Der Beirat, der vom ehemaligen Ministerpräsidenten Reinhard Klimmt (Beauftragter) geleitet wird, soll sich im September konstituieren. Dabei werden auch die großen Linien eines Arbeitsprogramms beschlossen. Eine weitere Sitzung mit Beschlüssen zu den Etappenorten und zum Beschilderungskonzept folgt voraussichtlich noch in diesem Jahr.
Auch Wanderwege („Bergmannspfade“) können Teil der Bergbaustraße werden. Maas: „Aus einer vorläufigen Liste von rund 30 Orten wird sich in den nächsten Wochen die Startaufstellung der Bergbaustraße herauskristallisieren. Es handelt sich aber um ein offenes System, das kontinuierlich weiterentwickelt wird.“ Zur Finanzierung und Qualitätssicherung würden Haushaltsmittel, Eigenmittel der Beteiligten, öffentliche Förderung und Sponsoring herangezogen. Eine Beteiligung der RAG-Stiftung werde angestrebt.
Die Bergbaustraße erhält ein eigenes Logo, das auf Etappenorte hinweist. Eine stilisierte Karte vermittelt einen Gesamtüberblick. Detailinformationen liefert eine eigene Publikation. Diese bietet auch QR-Codes an, die zu vertiefenden Darstellungen führen (Website).


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(Pressemitteilung vom 27.08.2013 – 14:30 Uhr: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr)

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