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Volkskrankheit Rückenschmerzen – Ursachen und Therapieformen

#Saarland. In Deutschland leidet inzwischen jede/r Zweite unter Rückenschmerzen. Am häufigsten betroffen sind laut Statistik die 30- bis 50-Jährigen; aber auch immer mehr Kinder und Jugendliche klagen über Beschwerden im Kreuz. Damit diese nicht chronisch werden, bieten sich je nach Ursache verschiedene Behandlungsmöglichkeiten an. Denn Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Bei Rückenschmerzen wird die Therapieform zunächst darauf ausgerichtet, ob es sich um einen unspezifischen oder spezifischen Schmerz handelt.

Die Ursachen für Rückenschmerzen hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab und können selbst von Orthopäden nicht immer eindeutig bestimmt werden. Bei den meisten Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, sind jedoch die Muskeln, die die Gegenspielermuskeln und Gewebe im Bereich der Wirbelsäule umgeben, verspannt, verkürzt oder überdehnt. Hier sprechen Mediziner von unspezifischen Rückenschmerzen.


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Symptome: Spezifisch oder unspezifisch?

Grundsätzlich lässt sich sagen: Wenn Muskeln und Sehnen überlastet werden, leidet der Rücken. Diese Schmerzen werden von Orthopäden als „unspezifisch“ bezeichnet, weil die Betroffenen sich oft selbst therapieren können, etwa in Form von Bewegung, Krankengymnastik, Massagen, Wärmepflastern oder Medikamenten. Meist verschwinden die Schmerzen dann von alleine. Dauern sie jedoch länger als zwei Wochen an, sollten sich die Betroffenen ärztliche Hilfe suchen. Das gilt vor allem, wenn sich zu den Symptomen weitere gesellen, etwa Abgeschlagenheit, Taubheitsgefühle oder Schmerzen, die ins Bein ausstrahlen. Dann kann der Rückenschmerz auch spezifischer Natur sein. Hierzu zählen u. a. Erkrankungen wie Osteoporose, Skoliose, Gelenkentzündungen und Bandscheibenvorfälle.

Ursachen

Zu den häufigsten Ursachen für unspezifische Rückenschmerzen zählen Fehlhaltungen in der Wirbelsäule, etwa durch zu langes Sitzen am Schreibtisch, vor dem Fernseher oder dem PC. Übergewichtige, Diabetiker und Raucher sind besonders gefährdet. Bei leichten Rückenschmerzen können schon eine Diät, ein ergonomisch geformter Bürostuhl oder eine orthopädische Matratze die Beschwerden lindern bzw. diesen vorbeugen. Allerdings können sich auch psychische Belastungen, etwa privater oder beruflicher Stress, negativ auf den Rücken auswirken. Bei Depressionen zählen Rückenschmerzen neben Schlafstörungen sogar zu den häufigsten körperlichen Symptomen.

Behandlungsmöglichkeiten

Damit die Beschwerden sich langfristig bessern, kann daher eine Schulung der Selbstwahrnehmung in Kombination mit einem Kurs in einer Rückenschule sinnvoll sein. In manchen Fällen reicht Bewegung und Stressabbau alleine jedoch nicht aus. Denn oft ist auch das periphere Nervensystem gereizt oder geschädigt. Eine ernährungsmedizinische Behandlung mit Keltican forte, das in Online-Apotheken wie Juvalis erhältlich ist, eignet sich für alle, die an unspezifischen Rückenschmerzen leiden und bei denen eine Beteiligung der peripheren Nerven nicht auszuschließen ist. In Kombination mit einer Bewegungstherapie können Betroffene so den Heilungsprozess fördern. Chemisch-synthetische Schmerzmittel wie Paracetamol hingegen bringen häufig Nebenwirkungen im Bereich der Magenschleimhaut, Leber und Niere mit sich und werden daher nur in akuten Fällen, über einen kurzfristigen Zeitraum und bis zu einer bestimmten Dosis empfohlen.

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