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VHS-Projekt „Fit for Fire Fighting“

#Völklingen. Im Rahmen von „Völklingen lebt gesund!“ ist jetzt im Beisein von Oberbürgermeister Klaus Lorig das neue Projekt „Fit for Fire Fighting“ gestartet. Daran nehmen die #Feuerwehr Völklingen wie auch die Feuerwehr #Großrosseln teil. Dadurch können rund 500 aktive Feuerwehrmänner und -frauen von 16 bis 65 Jahren erreicht werden.

VHS-Projekt "Fit for Fire Fighting"
VHS-Projekt „Fit for Fire Fighting“ (Foto: Stadt VK)

Zum Hintergrund: Die Feuerwehr Völklingen leistet im Jahr rund 40.000 ehrenamtliche Stunden. Im Schnitt wird die Feuerwehr jährlich zu etwa


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275 Einsätzen gerufen. Um die teilweise schwierigen und belastenden Einsätze bewerkstelligen zu können, müssen die Mitglieder körperlich tauglich sein. Einsätze unter Atemschutz stellen extrem hohe Anforderungen an die Fitness der Kameraden und Kameradinnen dar. Um den hohen Anforderungen bei Einsätzen gerecht zu werden, wird durch laufende Übungen der Ernstfall immer wieder geprobt.

Die Projektidee: Auf Grund unterschiedlicher Einflüsse ist es nicht mehr allen Feuerwehrleuten möglich, die für die Arbeit mit Atemschutzgeräten notwendige und körperlich sehr fordernde Tauglichkeitsprüfung der Berufsgenossenschaften, die sogenannte G26.3, abzulegen. Dies bedeutet, dass nur ein Teil der Feuerwehrleute in die Häuser zur Brandbekämpfung und Lebensrettung gehen darf. So wäre es wünschenswert, dass mehr aktive Völklinger Feuerwehrleute eine gültige „G 26.3“ ablegen, um diesen Mangel zu beheben.

Aus diesen Gründen und um den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten etwas für ihre riskante Arbeit zurückzugeben, hatte der betreuende Feuerwehrarzt Dr. med. Frank Morgenthal folgende Idee: Wenn es gelänge, die Feuerwehrleute körperlich leistungsfähiger zu machen, würde die Schlagkräftigkeit der Wehr erhöht, das Risiko, im Einsatz einen Schaden zu erleiden, verringert und die gesamte Bevölkerung könnte davon profitieren. Die Idee reagiert auf die veränderten Lebensgewohnheiten unserer Gesellschaft. Schichtdienst, hohe berufliche Belastung sowie wöchentliche Übungen und Aktionen rund um die Feuerwehr lassen nicht viel freie Zeit übrig, um sich auch noch zusätzlich körperlich fit für den anstrengenden Feuerwehrdienst zu halten.

Mit der Volkshochschule wurde im Rahmen von „Völklingen lebt gesund!“

der ideale Partner gefunden und das Projekt gestartet. Um zielgerecht Maßnahmen anbieten zu können, wurden zunächst mit Hilfe eines Fragebogens die Ursachen für mangelnde körperliche Leistungsfähigkeit sowie eine fehlende G26.3 ermittelt. Weiterhin wurde erfragt, welche Sportangebote gewünscht würden. In der Auswertung zeigte sich, dass eine verbesserte Fitness für die anstrengenden Einsätze notwendig ist. Wie die Befragung zeigte, waren vor allem Fitnesstraining allein oder in der Gruppe die Hauptwünsche der Feuerwehrleute. Danach kamen die Sportarten Schwimmen, Laufen und Fahrradfahren.

Im nächsten Schritt wurden ortsnahe Völklinger Fitness- und Gesundheitszentren eingeladen, sich inhaltlich zu beteiligen. Nach dem ersten Treffen kristallisierten sich schnell das A.T.S. Therapiezentrum Wadgassen, SportArt Fitnesscenter Patrick Heisel und das Gesundheitszentrum Melanie Clanget aus Großrosseln heraus. Sie führten eine dreimonatige Testphase kostenlos durch und begleiten die Feuerwehrleute für weitere zwei Jahre mit Ihrem Fachwissen bei Ihrem Training.

Ein Eingangs- und weitere Zwischentests sollen dabei die Erfolge messen.

Das Projekt wird im Rahmen von „Völklingen lebt gesund!“ von Sponsorenbeiträgen finanziert. Bisher konnten die Stadtwerke Völklingen und die Volksbank Saarlouis e.G. als Sponsoren gewonnen werden. Weitere Sponsorenzusagen stehen kurz vor dem Abschluss.

Weitere Infos auf www.voelklingen-lebt-gesund.de und bei Carina König,

Tel.: 06898/134711.

(PM Stadt VK)

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