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Verbraucherpreise im Saarland steigen wieder an

#Saarland. Nach sechs Monaten mit negativen Inflationsraten in Folge sind die Verbraucherpreise im Saarland wieder angestiegen Wie das Statistische Amt mitteilt, lag die Jahresinflationsrate im Januar 2021 bei 0,8 Prozent. Auch im Vergleich zum Vormonat Dezember 2020 wurde eine durchschnittliche Verbraucherpreissteigerung um 0,8 Prozent berechnet. Der Indexstand auf Basis 2015 = 100 liegt aktuell bei 105,6.



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Richtig Bewegung ist wieder in die Heizöl- und Kraftstoffpreise gekommen. Mitgetragen von den Steuern auf den CO2-Ausstoß stiegen die Preise an den Tankstellen binnen Monatsfrist um 10,6 Prozent und beim Heizöl um 8,2 Prozent an.

Dennoch lag das Preisniveau in beiden Fällen immer noch unterhalb des vergleichbaren Vorjahreswertes (Kraftstoffe – 3,3 % und Heizöl ‑ 12,1 %).

Hinweis: Aus den Erhebungen zur Verbraucherpreisstatistik lassen sich keine konkreten Aussagen zum Einfluss der befristeten Mehrwertsteuersenkung ableiten, da sich in den Preissetzungen unterschiedliche Effekte überlagern, beispielsweise saisonale Einflussfaktoren oder Preisreaktionen auf die Kaufzurückhaltung oder Präferenzverschiebungen in den zurückliegenden Monaten.



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Nach einer fiktiven Rechnung des Statistischen Bundesamtes hätte eine vollständige Weitergabe der Steuersenkung an die Verbraucherinnen und Verbraucher für sich genommen das Preisniveau um 1,6 Prozent senken müssen (Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 215 vom 15. Juni 2020).

 

Die Presseinformation enthält vorläufige Ergebnisse der Berechnungen zum saarländischen Verbraucherpreisindex. Endgültige Ergebnisse werden mit dem Statistischen Bericht MI2 im Internet veröffentlicht (www.statistik.saarland.de).



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Erläuterung: Eine Inflationsrate (Veränderung des Verbraucherpreisindexes) von 2,0 Prozent bedeutet vereinfacht gesagt, dass ein Verbraucher für einen unveränderten Warenkorb, der vor einem Jahr z. Bsp. 1 000 Euro gekostet hat, heute 20 Euro oder 2,0 Prozent mehr ausgeben müsste. Dieser Warenkorb beinhaltet nahezu alle Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten gekauft werden. Neben Nahrungsmitteln und Getränken sind Wohnungsmieten ebenso enthalten wie Bekleidungsartikel, Urlaubsreisen oder Friseurdienstleistungen. Preissteigerungen bei einer Reihe von Gütern stehen stets auch Preissenkungen bei anderen gegenüber. Die Preisentwicklung der einzelnen Güter wird bei der Ermittlung des Verbraucherpreisindexes entsprechend den jeweiligen Ausgabenanteilen eines Durchschnittshaushaltes berücksichtigt. PM Land

 

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