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Udo Lindenberg unterstützt das Anliegen der BI Bouser Höhe

#Röchling_Höhe. Udo Lindenberg, Deutschlands Rockstar  Nr. 1 unterstützte vor wenigen Tagen (neben anderen Künstlern und Politikern) mittels seiner Unterschrift das Anliegen der BI Bouser Höhe auf eine erneute Umbenennung der Röchlinghöhe (vormals Hermann-Röchling-Höhe) in Bouser Höhe. Er setzt damit ein starkes Zeichen, dass sich die politisch Verantwortlichen doch wieder dieser Angelegenheit annehmen mögen. Hermann Röchling war in der NS Zeit Wehrwirtschaftsführer und für Zwangsarbeit und Verschleppung mitverantwortlich. Er wurde zu hohen Haftstrafen nach dem 1. und 2. Weltkrieg wegen Kriegsverbrechen verurteilt. Ernst und Robert Röchling wurden ebenfalls als Kriegsverbrecher verurteilt.

Lindenberg ist immer wieder an Projekten gegen den Neonazismus beteiligt und gründete 2000 sein Projekt Rock gegen Rechte Gewalt. 2006 gründete er die Udo-Lindenberg-Stiftung, um sich kulturpolitisch zu engagieren, humanitäre und soziale Projekte zu unterstützen. (Redaktion)


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13 Gedanken zu „Udo Lindenberg unterstützt das Anliegen der BI Bouser Höhe

  • 23. August 2014 um 12:23
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    Udo Lindenberg usw
    „……während Völklingens OB Lodrig und Direktor Grewenig die Veranstaltung aus der Distanz verfolgen.“ Soweit der Kommentar der SZ zur Verlegung einer Stolperplatte vor dem Haupteingang zum Weltkulturerbe. Der eine trickst, der andere schweigt. Solange das so ist, sammelt die BI Gegen Vergessen und Gleichgültigkeit weiter Unterschriften von Nachdenklichen, die nicht fassen können die Verherrlichung von Kriegs- und Kolonialverbrechern. Neben Udo L. sind es bis jetzt Bürgermeisterkollegen von Lorig, Stadt- und Gemeindeverordnete aus dem Saarland, Bundestags- und Landtagsmitglieder, Politiker und Vertreter der Ev.Kirche, Künstler und viele einfache Menschen, soweit sie nicht Mitglied der CDU sind. Wir würden auch die unterschreiben lassen, aber die finden scheinbar Kriegs- und Kolonialverbrecher ganz in Ordnung.Wir sammeln weiter und werden unsere Sammlung zu gegebenem Anlass den richtigen Leuten vorlegen. Wer uns unterstützen will, möge sich melden.

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    • 23. August 2014 um 12:32
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      Seltsam…. ich bin CDU-Mitglied und bekennender Unterstützer der Aktion.

      Fazit: Man sollte dieses Partei-Denken überdenken.

      Antwort
  • 23. August 2014 um 15:39
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    Gut Herr Hell zu wissen, dass Sie der CDU angehören. Wir treffen uns und Sie unterschreiben als erstes bekennendes CDU-Mitglied unsere Petition zur Rückkehr zum Namen Bouser Höhe. Sie kenen meine Mail-Nummer.

    Antwort
  • 23. August 2014 um 16:03
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    Sie beziehen sich auf die Umbenennung… Nein, diese unterstütze ich nicht. Ich unterstütze das Aktionsbündnis in Sachen Stolpersteine – und auch mit der VÖ von Pressemeldungen die mir nicht in den persönlichen „Kram“ passen, diese Seite ist ja neutral. Was ich vom Brief Grewenigs halte war hier ja auch bereits zu lesen.
    Das für mich der Name Röchlinghöhe der richtige für den Stadtteil ist heißt aber noch lange nicht, dass ich hier irgendjemanden verherrliche, das ist schon fast eine üble Nachrede!
    Ich sehe im aktuellen Namen den vollkommen richtigen Kompromiss, wie man schon lange bevor die CDU überhaupt an eine Umbenennung in dieser Form dachte hier nachlesen konnte:
    http://www.voelklingen-im-wandel.de/stadtteile-hrh-roechling.php

    Wenn wir jeden Namen irgendwo streichen sollen, der irgendwann durch ein Familienmitglied/Vor-/Nachfahren während der NS-Zeit verbrechen begann, könnten wir das halbe Telefonbuch verbieten.
    Der Namensteil Röchling geht auf das durch Carl Röchling gegründete Unternehmen zurück. Röchling, der am 7. August die stillgelegte Eisenhütte für 270.000,- Mark erwirbt und mit den Brüdern Theodor und Fritz eine OHG gründet. Die Firma hieß anschließend: „Völklinger Eisenwerk Gebrüder Röchling„. Und genau auf diese Unternehmensbezeichung hat sich der Name der Siedlung zu beziehen – denn das ist Geschichtlich korrekt. Dies erkannten die Parteien, so berichtete ich mit den Worten: „[…] Im nächsten Schritt sieht man von Seiten der drei Parteien jedoch, dass die Familie Röchling nicht nur aus Kriegsverbrechern bestand. […]“

    Wer nun im Namensteil Röchling im Namen der als „Stammarbeitersiedlung“ gegründeten Röchlinghöhe einen Bezug auf dessen Sohn Hermann und seinen ähnlich gesinnten Brüdern sieht, der sucht nur noch etwas zum nörgeln oder kennt einfach die Geschichte des Unternehmens nicht.

    Das sage ich als Person die für sich selbst denkt, nicht als Parteimitglied – denn wer behauptet er geht grundsätzlich immer mit seiner eigenen Partei konform hat entweder keine eigene Meinung oder lügt.

    Gerne unterschreibe ich eine Petition die einen Stadtratsbeschluss zur Folge hat, der genau die oben geschilderte Begründung der Namensgebung beinhaltet.

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  • 24. August 2014 um 7:46
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    Der Name Hermann-Röchling-Höhe wurde von der Mehrheit im Stadtrat 1956 ausdrücklich zu Ehren eben dieses Kriegsverbrechers eingeführt. Das kann man im Protokoll nachlesen. Jetzt meinen Sie, im Namen Röchlinghöhe seinen Papa Carl verehren zu müssen. Stimmt, der war kein Nazi, weil er rechtzeitig gestorben ist. Aber nach Papa Carl ist schon lange eine Strasse benannt. Und so uneigennützig und nur um den Völklingern Arbeit zu geben war das Engagement der Familie Röchling nicht.
    Mit Hilfe ihrer Arbeiter und Zwangsarbeiter sind alle Röchlings reich geworden. Alleine konnten Röchlings keine Milliardäre werden. Ihren Schrott haben sie zurückgelassen. Ich vermute mal, im Saarland haben Röchlings ihr Geld nicht angelegt.
    Also nix für Ungutt, lieber Herr Hell, das von mir angebotene Gespräch wird zu nix führen.

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    • 24. August 2014 um 17:49
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      Wir leben nicht mehr 1956, sondern 2014 – was bekanntlich nach dem 31.01.2013 ist, also auch nach einer Umbenennung und damit verbundenen Begründung für den neuen Namen.

      Herrn Carl Röchling anzukreiden, dass er nur nicht unter Ihre Nazi-Keule kommt weil er dazu „zu früh“ gestorben ist finde ich übrigens „sehr nett“ und ist sicherlich eine „sehr haltbare“ Argumentation – wie soll ich Ihnen auch das Gegenteil beweisen?

      Selbstverständlich hat auch diese Unternehmerfamilie, wie alle anderen bis heute und in alle Jahre auch, von der Arbeit ihrer Angestellten gezehrt. Ganz abgesehen von der selbstverständlich nicht für gut zu heißenden Zwangsarbeit, die aber gesondert als grausam zu betrachten ist, entspricht dies aber der Normalität!
      Als Röchling(s) noch ein größeres Stück vom Einnahmenkuchen für sich wollten hat die Belegschaft auch ihre Muskeln gezeigt und sich bestmöglich durchgesetzt, so funktioniert das Spiel bis heute (ein aktuelles Beispiel heißt Lufthansa, wo statt einer Familie Aktionäre dahinter stehen – Wobei es heute zum Glück Gewerkschaften gibt).
      Doch nicht vergessen: So lebten die Arbeiter aber auch von dem was sie gaben, und zwar garnicht einmal so schlecht…. und viele saarländische Familien zehren von diesem Erbe bis heute – es nennt sich Saarstahl AG.

      Historisch ist die Röchlinghöhe die Stammarbeitersiedlung der Röchlingschen Eisen- und Stahlwerke. Diesen historischen Zusammenhang sehe ich, ich sehe hier keine Einzelperson hinter dem Namen Röchling sondern ein Unternehmen. Und wie haben Sie bereits selbst festgestellt: Ohne Mitarbeiter gäbe es kein Unternehmen, ohne Unternehmen also auch keine Siedlung. Und unsere Heimat wohl auch nicht in der heutigen Form.
      Indem ich also das Unternehmen(! Sie legen mir bereits wiederholt Worte in den Mund!) im Namen Röchlinghöhe ehre, ehre ich alle Mitarbeiter und Beteiligten die dazu beigetragen haben, dass das Unternehmen alle gemeinsam ernährt hat – und zwar hat es nicht nur die Familie Röchling und ihre Arbeiter ernährt – nein, auch die Familien der Arbeiter, viele Einzelhändler und Großhändler, viele viele städtische und andere Angestellte Kommunaler, aber auch saarländischer Verwaltungen – für alle gilt: Mit samt deren Familie! Man könnte noch viele weitere Berufsgruppen, Einrichtungen und beispielsweise auch Vereine nennen, deren wirtschaftliche Grundlage in den heute kalten Hochöfen kochte.
      Und auch hier greift das Erbe aller bis heute! Denn ohne den hinterlassenen „Schrott“, der sich Weltkulturerbe nennt, gäbe es hier keinen Arbeitgeber und Ernährer vieler Tausend Menschen: Saarstahl und alle oben genannten abhängigen.
      Es wäre allen Mitarbeitern, die viel Muskel- und Hirnschmalz in das Gelingen der Unternehmung „Röchling“ investiert haben, gegenüber eine Frechheit diese Ehrung – die des Unternehmens und damit aller Beteiligten – weg zu nehmen, denn so entzieht man Tausenden ein Stück von einem Ehrungskuchen mit dem sie sich nicht wegen Hermann identifizieren, weil einige ihrer Chefs falsch gehandelt haben.

      Ihr Gesprächsangebot lehne ich dankend ab, da es defintiv zu nichts führen wird mir ihre eingefahrenen Ansichten einreden zu wollen.

      Antwort
  • 31. August 2014 um 17:19
    Permalink

    Die Schande nach Auschwitz (Spiegel 35/14)
    Völklingen, wenn man Sie so liest, Herr Hell, unterstützt durch die Aktionen von Grewenig, zusammen mit dem Schweigen von Lorig, ist dabei, in die DRITTE SCHULD (Ralph Giordano) zu schlittern.
    Da die Zahl der Spiegelleser in Völklingen eher begrenzt sein dürfte, hier ein Zitat der letzten Ausgabe:
    „Der Anteil der verurteilten SS-Angehörigen von Auschwitz steigt bei Verurteilung der letzten zwei Angeklagten auf das Rekordhoch von 0,48%.“
    Das Auswärtige Amt hat seine Nazi-Vergangenheit aufgearbeitet -allerdings nicht unter CDU-Führung- sondern unter einem Grünen. Ich empfehle Ihnen -sehr geehrter Herr Hell- das Buch „Das Amt und die Vergangenheit“ Zur Zeit wird die ebensowenig ruhmreiche Vergangenheit des Justizministeriums von Historikern untersucht. Auch hier nicht unter Führung der CDU, sondern auf Anregung der FDP!

    Ich glaube, wenn der gute Herr Lorig, der mit Sicherheit die Geschichte der Familie Röchling kennt und auch in der Lage ist, Verdienste und Schuld gegeneinander abzuwägen, seinen Leuten in der CDU sagen würde, also, Freunde, in Gottes Namen, so geht das nicht weiter, wir machen uns lächerlich in ganz Deutschland und ruinieren den letzten Hauch unseres Ansehens, wenn wir weiter wie bisher unsern Kriegsverbrechern so viel Zuneigung gewähren!
    Zur Erinnerung: In Münster wurde unter einem CDU-OB und trotz Protest aus seiner CDU vor kurzem der Hindenburgplatz in Schlossplatz umbenannt. Vöklingen ist nicht in der Lage seinen Ehrenbürger Adolf Hitler mit einem Offiziellen Akt die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen. Allerdings Völklingen ist nicht Universität-Stadt!

    Antwort
    • 31. August 2014 um 18:03
      Permalink

      Herr Engel-Pollak, wie sagt man so schön? Glauben ist nicht wissen.

      Ich weiß aber, dass ich groß genug bin um selbst zu wissen was ich denke und für richtig halte. Und ich gehe davon aus, dass das für all‘ meine Parteifreunde gilt.
      Was mich betrifft möchte ich Ihre vollkommene Ignoranz gegenüber der Tatsache, dass ich meiner Partei von Beginn der Namens-Diskussion wiedersprochen habe und die CDU erst später auf den sogenannten, für mich nach wie vor korrekten, Kompromiss einging.

      Wenn Sie das anders sehen sei dies Ihnen vergönnt. Doch bitte versuchen Sie nicht weiter mich durch hätte-wäre-wenn-Spielchen, halbwahrheiten und weglassen von historischen und aktuellen Sachlagen von ihrer Meinung zu überzeugen.

      Antwort
  • 31. August 2014 um 17:33
    Permalink

    Berichtigung
    wenn der gute Herr Lorig seinen Leuten sagen würde………………………..sie würden nachdenklich werden.

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  • 1. September 2014 um 11:26
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    Lieber Herr Hell,
    leider sind Sie nicht auf mein mail vom 31.8. eingegangen und nehmen auch nicht Stellung zu einzelnen Vorwürfen, die zugegebenermassen, noch wesentlich deutlicher hätten ausfallen können. An anderer Stelle haben Sie bedauert, dass Sie von den Röchling-Verbrechen erst spä.t erfahren haben. Damit sind Sie nicht allein. Seit 1955 hatten wir im Saarland 25 Jahre lang CDU an der Regierung und CDU-Ministerpräsidenten. Der erste hiess Welsch Heinrich und war auch schon einmal Leiter der Gestapo in Trier. Entsprechend waren die Lehrer, die ich im Braunen Gymnasium Völklingen kennengelernt habe. Für einen davon war der höchste Berg Deutschlands immer noch der Kilimanscharo!
    Lieber Herr Hell, Sie müssen sich also nicht dafür entschuldigen, dass Sie über die Nazi-Vergangenheit der Röchlings nichts erfahren haben. Dass Sie aber jetzt nach all den Urteilen und Veröffentlichungen es immer noch für eine mutige Entscheidung halten, schon früher als Ihre CDU auf die Unhaltbarkeit des Namens Hermann hingewiesen und die Umbenennung in Röchlinghöhe gefordert zu haben, war für einen aus der CDU schon sehr mutig, aber nichtsdestoweniger absolut falsch.

    Sie werfen mir“ Halbwahrheiten vor, vollkommene Ignoranz, Spielchen, Weglassen von historischen Sachlagen.“ Aber Sie machen es wie Ihre Vorbeter in der CDU, die bisher an keiner Veranstaltung zu diesem Thema sich geäussert haben, bis auf einen,
    Herrn Rabel. Der hat bei einer Diskussion im Alten Bahnhof über dieses Thema nichts beitragen können und nur damit argumentiert, man müsse über den Namen HRH die Bevölkerung abstimmen lassen. Aber auch dazu fehlt Ihnen der Mut! Denn dann kommt alles auf den Tisch! Und die Duckmäuserei ist vorbei!

    Dieses Schreiben ist nicht mit meinen Freunden aus der BI Gegen Vergessen und Gleichgültigkeit abgestimmt, von denen ich aber weiss, dass sie weitgehend mit mir übereinstimmen.

    Antwort
  • 1. September 2014 um 11:31
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    Darf ich noch hizufügen: Alle CDU-Ministerpräsidenten nach 1955 hatten eine
    NSDAP-Vergangenheit!!

    Antwort
  • 1. September 2014 um 20:32
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    Herr Pollak, auf Grund Ihrer ständigen >Beleidigungen< gegenüber mir und dritten sehe ich mich dazu gezwungen Sie für die Zukunft zu sperren.

    Antwort
  • 13. September 2014 um 1:29
    Permalink

    Werter Herr Pollak,
    ich lebe seit meiner Geburt auf der Hermann Röchling Höhe. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte man hier gar nichts umbenannt. Sie als „Nazi-Keulen-Schwinger“ sollten sich mal die Frage stellen, welches Unternehmen jener Zeit, nicht mit den Nazis kooperiert hat. Demnach müssten Sie fast alle deutschen Unternehmen verteufeln. Weiterhin stellt sich die Frage, in welchem Industrieunternehmen keine Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden. ? Da werden Sie nicht sehr viele finden.

    Was die Kriegsverbrechen anbelangt, hat das Unternehmen sicherlich keine reine Weste. Hermann Röchling wurde zu 10 Jahren verurteilt. Also haben selbst die Alliierten seine Schuld nicht allzu hoch eingeschätzt, denn sonst hätte man ihn „aufgeknüpft“. Dann sollte man noch bedenken, dass auch die Amerikaner hier mit zweierlei maß gemessen haben. Denn nützliche Raketenforscher, wie Wernher von Braun, durfte unbehelligt in die USA einreisen. Obwohl er mit den Nazis im Bunde war und Massenhaft Zwangsarbeiter ausgebeutet hat. Sie sollten die Kirche im Dorf lassen. Und Bouser Höhe geht nun mal gar nicht. Der Name Bous würde mich da doch massiv stören. Mit diesem „Örtchen“ will ich nun überhaupt nichts zu tun haben und er hat mit der Geschichte der Siedlung überhaupt nichts zu tun.

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