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Tattoo-Studio Kunstwerk übergibt 2205 Euro an Familien in Not

Völklingen. Leider gerieten in den letzten Monaten einige Familien im Saarland in Not, da teilweise ihr gesamter Hausstand bei unterschiedlichsten Katastrophen zerstört wurde. Das Völklinger Tattoo-Studio „Kunstwerk“ hat sich deshalb eine besondere Aktion überlegt und sammelte dabei unter anderem 2205 Euro Spenden.

Die Übergabe
Die Übergabe

Am Freitag fand die Spendenübergabe mit Wolfgang Binz, dem Bürgermeister (CDU) der Stadt Völklingen, statt.


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Das Team des Tattoo-Studios bedankt sich bei allen Beteiligten, so wörtlich:

„An alle die (auch durch das Teilen*) bei den Aktionen mitgeholfen haben! (…) auch im Namen der betroffenen Familien, ganz lieben und herzlichen Dank an euch alle, die hier so engagiert geholfen haben!“

(* auf Facebook)

Durch die Hilfe konnte jetzt sechs Familien, darunter die aus Ludweiler (wir berichteten), zu einem Neustart verholfen werden, eine sehenswerte Bilanz. Das es gerade in dieser „egoistischen Zeit noch so viele gute Seelen gibt“ freut das Team rund um Christian Tölke.
Auch der Radiomoderatorin Martina Straten gilt Dank, denn sie hat den Aufruf in Ihrer Show bei Radio Salü unterstützt.

Da das „Kunstwerk-Team“ bei der Aktion an die Grenzen seiner Kapazität gestoßen ist, gerade was die Tattooaktion betrifft (die Einnahmen im Aktionszeitraum gestochener Tattoos wurden komplett gespendet!) hat man sich im Team für eine neue Herangehensweise entschieden:
An sofort wird bei jedem Tattoo ein Teil der Einnahmen in die Spendenkasse gelegt, welche die „Legion Gottes“ treuhänderisch kontrolliert. So verspricht man sich dazu in der Lage zu sein direkt reagieren zu können, wenn nochmal Not am Mann (und/oder der Frau) ist.
Dieser Schritt ist notwendig, denn wenn bis in die späten Abendstunden tätowiert wird leidet irgendwann nicht nur der Tätowierte, sondern auch der Tätowierer unter Müdigkeit und das Tattoo selbst unter schlechter werdender Qualität.
Die Notwendigkeit Spenden zu sammeln haben allerdings die letzten Wochen bewiesen, weswegen man dies auf diese Weise weiterhin – bei gleichbleibender Qualität – tun wird.

Man distanziert sich zugleich darin eine Werbekampagne für das Studio zu sehen, da es einfacher wäre irgendwo Werbung zu schalten. Außerdem seien überwiegend Stammkunden zur Benefizaktion gekommen. Außerdem, so wörtlich:

„(…) stehen wir auf dem Standpunkt, dass Geld nicht alles ist und es genug Beschiss auf der Welt (und inzwischen auch in Tattooszene, wie die Wucherpreise oft zeigen) gibt. Hier wollen wir uns einfach abgrenzen und von uns aus was Gutes tun. Ja, wir glauben tatsächlich an Gott und wir denken, das ist Grund genug.“

Das Team bedankt sich nochmals für die tolle Unterstützung!

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