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Situation Krippenplätze in Völklingen

Völklingen. „Ich bin zuversichtlich, dass es bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren in Völklingen in der nächsten Zeit keine Engpässe geben wird“. Mit diesen Worten skizziert Oberbürgermeister Klaus Lorig die Situation im Bereich der Krippenplätze in Kindertageseinrichtungen in Völklingen.

Er weist darauf hin, dass die Stadt nach umfangreichen Neubau- und Erweiterungsmaßnahmen in ihren sechs städtischen Einrichtungen über insgesamt 95 Krippenplätze verfüge. Zudem, sagt Lorig, stehen in Einrichtungen der freien Träger zu diesem Zeitpunkt 75 Krippenplätze zur Verfügung. In der Mittelstadt gebe es zum Stichtag 1. August, ab dem Eltern einen Rechtsanspruch auf die Betreuung ihrer Kinder unter drei Jahren haben, insgesamt 170 Krippenplätze. Der Verwaltungschef verweist auch darauf, dass bis zur ersten Jahreshälfte 2014 weitere 20 Krippenplätze hinzu kommen werden, die sich derzeit noch im Bau befinden.


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„Neben der Schaffung von Krippenplätzen in Kindertageseinrichtungen bemüht sich die Stadt mit Erfolg um den Ausbau der Betreuungsplätze durch Tagesmütter. Im Stadtgebiet Völklingen werden bei aktuell elf Tagesmüttern 48 Betreuungsplätze angeboten, die zur Zeit allerdings nicht vollständig beansprucht werden.

Wir gehen also mit vorsichtiger Einschätzung davon aus, dass es bei dem derzeitigen Nachfrageverhalten der Eltern bis Mitte 2014 keine Betreuungsengpässe in Völklingen geben dürfte“ sagt Lorig. „Ob sich die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte 2014 verändert, kann niemand verlässlich sagen“, unterstreicht er. Dann stünden der Stadt aber auch noch kurzfristig realisierbare Optionen offen.

Der Oberbürgermeister betont abschließend, dass es darüber hinaus konkrete Umsetzungspläne für drei Bauprojekte gebe, die aber noch nicht vollständig finanziert seien. Mit deren Realisierung würden 35 weitere Krippenplätze in der Stadt geschaffen. Mit diesen 35 weiteren Plätzen wäre das 2008 beschlossene Ziel erreicht.

Lorig räumt dabei vor allem der Erweiterung des Kindergartens „St. Eligius“ besondere Priorität ein, die allerdings vom zuständigen Ministerium offensichtlich nicht geteilt werde. Dieser Eindruck dränge sich auf, da die Stadt entsprechende prüffähige Anträge zwar dort eingereicht habe, die von der Landesbehörde allerdings immer noch nicht geprüft und nicht beschieden seien.

Die Stadtverwaltung hatte das Ministerium für Bildung und Kultur mehrfach auf die Dringlichkeit des Projektes St. Eligius hingewiesen, zuletzt am 5 Juni 2013 und hervorgehoben, dass an diese Maßnahme im Rahmen von Stadtumbau-West weitere Fördergelder gebunden sind, z. B. der Abriss des Martin-Luther-Hauses und des Kolpinghauses.

(PM Stadt VK)

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