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Sechs Bewerber: Stadtrat wählt heute den neuen Bürgermeister oder neue Bürgermeisterin

#Völklingen. Heute entscheidet der Völklinger Stadtrat, wer künftig das Amt des Bürgermeisters begleiten darf. Eine Frau und fünf Männer stellen sich zur Wahl, die Favouriten sind die Kandidaten der großen Volksparteien.

Ausschreibung bringt sechs Kandidaten

Das Amt des Bürgermeisters muss ausgeschrieben werden, so dass jede und jeder zur Ausübung des Amtes Fähige sich zur Wahl stellen kann. Bis vor wenigen Tagen war unserer Redaktion nur ein Bewerberquartett bekannt: Neben den Bewerbern Erik Ros­kothen (SPD) und Christof Sellen (CDU), die mit Parteihilfe antreten, bewarben sich recht früh auch die parteilosen Stephan Tautz und Stephan Wagner, der auf Stimmen aus der Linken-Fraktion hoffen darf. Neu in dieser Runde sind Stefan Peter und die einzige Bewerberin Bärbel Reez.
Heute Abend wird es spannend werden. Eine geheime Abstimmung ist gesetzlich vorgeschrieben, es darf sich also niemand in Karten schaeuen lassen. Ähnlich der Oberbürgermeisterwahl vergangenes Jahr, verläuft die Wahl auch hier: Erhält keiner der Bewerber auf Anhieb die absolute Mehrheit, dann geht es in die Stichwahl zwischen jenen beiden, die die meisten Stimmen erhielten. Sollte es bei den Kandidaten mit den zweit- und drittmeisten Stimmen zu einem Gleichstand kommen, dann wird die Kandidatur zum Glücksspiel: Es entscheidet das Los, wer dann in die Stichwahl ziehen darf.
Diese beiden Bewerber haben auf Grund ihrer Parteizugehörigkeiten die besten Chancen: Erik Roskothen (SPD/Foto: SPD) und Christof Sellen (CDU/Foto: Privat)
Diese beiden Bewerber haben auf Grund ihrer Parteizugehörigkeiten die besten Chancen (v.l.n.r): Erik Roskothen (SPD/Foto: SPD) und Christof Sellen (CDU/Foto: Privat)
Aktuell stellt die SPD-Fraktion 17 der 45 Ratsmitglieder, nur eines weniger stellt die CDU. Somit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Erik Roskothen (SPD) und Christof Sellen (CDU) in die Stichwahlziehen werden. Dennoch sollten sich beide ihrer Sache nicht so sicher sein: 2002 entschied sich der Stadtrat für Jochen Dahm, dessen Fraktion eigentlich eine Stimme weniger hatte als die damalige SPD-Fraktion…. so kann es also auch heute für vermeindliche Außenseiter gehen. Red.


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