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Schülercampus: „Mehr Migranten werden Lehrer“

#Saarland. Der #Schülercampus „Mehr #Migranten werden #Lehrer“, ein #Bildungsprojekt der ZEIT-Stiftung in #Hamburg,  zieht von der Elbe ins Saarland. Vom 12. bis 15. März 2014 findet der Orientierungskurs erstmals in Saarbrücken statt. Saarländische Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit Migrationshintergrund können sich dort umfassend über das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf informieren.Um die Vielfalt im Lehrerzimmer zu gewährleisten, werden bundesweit mehr Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund gebraucht – als kompetente Vorbilder und Vertraute. Derzeit haben gerade einmal ein bis zwei Prozent der Lehrkräfte eine Einwanderungsgeschichte.

Bewerbungen sind noch bis zum 15. Februar 2014 möglich!


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Befragungen unter ehemaligen Schülercampus-Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigen, dass viele Oberstufenschülerinnen und -schüler mit Migrationshintergrund Vorurteile gegenüber dem Lehrerberuf hegen: Sie empfinden die Bezahlung als schlecht, Aufstiegsmöglichkeiten seien kaum vorhanden. Wenn sie sich für ein Studium entscheiden, dann oftmals eher für Jura oder Medizin. Um diese Vorurteile abzubauen und junge Migrantinnen und Migranten für das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf zu interessieren, entwickelte die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ihren Schülercampus „Mehr Migranten werden Lehrer“.

Der viertägige Orientierungskurs gibt Einblicke in das Lehramtsstudium und zeigt die Chancen des Lehrerberufs. Die Teilnehmenden informieren sich über die Fähigkeiten und Voraussetzungen für das Lehramtsstudium. Sie hospitieren in Schulen und diskutieren mit Hochschuldozenten und Lehrerinnen und Lehrern die Erfordernisse dieses Berufes. So können sie eine überlegte Studienfachwahl treffen.

Der Schülercampus wurde erstmals 2008 in Hamburg entwickelt. Inzwischen findet er auch in Bayern, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein statt. Die Saarbrücker Studienorientierungstage werden in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung und Kultur, der Stiftung ME Saar der Metall- und Elektroindustrie, der Asko Europa-Stiftung und der Universität des Saarlandes angeboten.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich für Bewerbungen und Rückfragen an folgende Adresse wenden:

Mirja Gruhn
Universität des Saarlandes
Fachrichtung Germanistik
Telefon: 0681 302-2920
E-Mail: mirja.gruhn@mx.uni-saarland.de

(PM Ministerium für Bildung und Kultur)

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