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Respekt vor den Gästen: SV Röchling empfängt die Schießbude der Liga

#Völklingen. Heute Abend um 19:30 Uhr empfängt der SV Röchling Völklingen den Tabellenletzten aus Burgbrohl im Hermann-Neuberger-Stadion zum vermeintlich einfachsten Spiel des Jahres. Den Gästen muss man dabei Respekt zollen.


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Hoher Röchling-Sieg ist eigentlich Pflicht!

Aufgrund der misslichen Lage und der Ergebnissen von Burgbrohl nach der Winterpause erwartet jeder einen sehr klaren Sieg, alles andere wäre für den Tabellenzweiten der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auch eine Enttäuschung. „Ein hoher Sieg wird wohl auch so eintreten. Unsere Mannschaft ist zur Zeit Zweiter und hat aus den letzten drei Begegnungen die optimale Punkzahl von neun Punkten erzielt, so auch am letzten Samstag mit dem 5:0 in Salmrohr und unsere Mannschaft hat davor in einer begeisterten zweiten Halbzeit das starke Team aus Diefflen niedergerungen.“, so Wolfgang Brenner, 1. Vorsitzender der Völklinger, weiter: „Unser Respekt gebührt aber auch der Gastmannschaft aus Burgbrohl, die mit einer Rumpfmannschaft antreten werden, alle Begegnungen nach der Winterpause bis auf ein Spiel zweistellig verloren haben und trotzdem immer wieder antreten.“

Burgbrohl – Die Schießbude der Liga, doch warum?

Eigentlich wollte Burgbrohl in der Winterpause ihre Mannschaft auf Grund von Erfolglosigkeit zurückziehen. Mit einem Punkt aus der Hinrunde, einer auseinanderfallenden Mannschaft – ein Rückzug wäre die logische Konsequenz gewesen. Doch der Rückzug passierte nicht: Eine empfindliche Verbandsstrafe und Regressansprüche der Ligakonkurrenten, wie etwa für fehlende Einnahmen aus den Eintrittsgeldern, wären die Folge gewesen. Dem finanziellen Schaden wäre sportlich ein weiterer gefolgt: Die zweite Mannschaft hätte ab diesem Moment außer Konkurrenz gespielt und wäre in die D-Klasse zwangsabgestiegen – das wäre wohl das Ende des gesamten Vereins gewesen. So entschied man sich mit einer Art Not-Mannschaft die Runde zu Ende zu spielen: Burgbrohl spielt mit einem Team, das selbst nicht das Format der zweiten Mannschaft hat, denn in der C-Klasse steht man als Tabellenführer kurz vor dem Aufstieg, den man nicht verspielen möchte: Jeder der Fußballspielen kann, wird für dieses Ziel gebraucht. Für die Oberliga bleibt damit nicht viel übrig, wobei man damit im Verein wirklich nicht glücklich ist.

Nach dem 19. Spieltag stand das Torverhältnis bei 8:64, nach dem 26. Spieltag hat Burgbrohl bereits mit 8:162 fast 100 Gegentreffer mehr kassiert! Doch nun stellt sich die Frage der Wettbewerbsverzerrung: Das Torverhältnis kann gerade im Abstiegskampf entscheidend sein! Neunkirchen könnte dabei beispielsweise zum Nachteil gelangen, so hat man im Dezember zum Rückrunden-Auftakt noch gegen das Oberliga-Team gespielt und ein vergleichsweise mageres 2:1 erzielt während die Konkurrenten im Abstiegskampf wahre Tor-Festivals gegen die Not-Elf erzielten.

Respekt aus der ganzen Liga

Trotz dieser Fakten steht eines Fest: Nicht nur in Völklingen respektiert man das Team, bei dem Feldspieler als Torwart aufgestellt werden, es Gegentore nur so Hagelt und an eigene Treffer (wohl) nicht zu denken ist, so auch Hertha-Trainer Michael Petry (Sein Team gab Burgbrohl eine 25:0-Packung!): „Das muss man erst mal Woche für Woche durchziehen!“

Nun geht es heute Abend um 19:30 Uhr zum Tabellenzweiten aus Völklingen, der sicherlich auch gerne etwas für ein gutes Torverhältnis tun möchte. Red.

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