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Positive Effekte von Videospielen: Pokémon GO animiert auch im Saarland zu mehr Bewegung

#Saarland. Videospiele wurden lange mit abgedunkelten Zimmern, wenig Bewegung und noch weniger Interaktion mit Menschen assoziiert. Dieses Bild wurde längst als Vorurteil enttarnt – spätestens seit man im Wohnzimmer mit einer Wii-Fernbedienung Tennis gegen Freunde spielen kann. Das Smartphone-Spiel Pokémon GO räumt endgültig mit diesen Meinungen auf und schickt Spieler in der echten Welt auf Monsterjagd, natürlich auch im Saarland. Die Vorteile von Videospielen sind schon lange vor diesem Phänomen von der Wissenschaft untersucht worden – ein Einblick.

Vorteile von Games bereits lange bekannt

Dass die bewegungsfördernden Aspekte von Pokémon GO lediglich die Spitze des Eisbergs einer positiveren Sicht auf Videospiele ist, zeigen Studienergebnisse der vergangenen Jahre. Einige hat das Magazin IGN gesammelt: Dabei werden Vorteile wie ein besseres Sehvermögen, bessere motorische Fähigkeiten oder eine höhere Kreativität spielender Kinder genannt. Darüber hinaus belegt eine Studie der Ohio State University, dass das Spielen kooperativer Videospiele sogar die Teamfähigkeit stärkt und Gamer Probleme in der echten Welt kooperativer angehen. Ein Ergebnis, das in Anbetracht bestimmter Spiele-Genres sogar als wenig verwunderlich gelten muss: Sogenannte MMOs (Massively Multiplayer Online-Games) – also Videospiele, die zum Beispiel über browsergames.de mit massenhaft anderen Spielern über das Internet gespielt werden – bieten dem Spieler für kooperatives Vorgehen Vorteile: Die Spieler schmieden in der virtuellen Welt Allianzen, treiben Handel oder schließen sich in Gilden oder Clans zusammen, um Aufgaben gemeinsam zu lösen. Hier zählt natürlich Teamgeist und Zusammenhalt: Viele lernen ihre Mitspieler aus der Gilde sogar persönlich kennen und treffen sie in der realen Welt.


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Die kleinen Monster verstecken sich überall, man kann sie auf einer digitalen Karte finden, oder auch einfach mal in der unteren Poststraße auf eines stoßen (Leser-Screenshots)
Die kleinen Monster verstecken sich überall, man kann sie auf einer digitalen Karte finden, oder auch einfach mal in der unteren Poststraße auf eines stoßen (Leser-Screenshots)

Mehr Bewegung durch Videospiele: Ärzte begrüßen Pokémon-Trend

Schon das Erscheinen von Nintendos Spielkonsole „Wii“ revolutionierte das Spielerlebnis zu mehr Aktivität: Mittels Bewegungserkennung konnte man vor dem Fernseher mit der Fernbedienung Tennis spielen oder Bowlingkugeln werfen. Sogar spezielle Fitnessprogramme gab es für die im Jahr 2006 erschienene Konsole, die sich weltweit über 100 Millionen Mal verkaufte. Pokémon GO schickt die Spieler jetzt sogar an die frische Luft: Das Spiel projiziert mit der Kamera des Smartphones Pokémon-Figuren in die reale Welt. Sie können überall versteckt sein: Nur wer sich an die auf der Karte im Spiel angegebenen Orte begibt, wird erfolgreich sein. Lob für das innovative Spielkonzept kommt jetzt auch von Ärzten: Die American Heart Association, eine Vereinigung von Herzspezialisten, lobt laut der ÄrzteZeitung, dass die Spieler animiert werden, sich draußen zu bewegen. Weitere Vorteile beschreibt die Wissenschaftlerin Wei Peng von der Michigan State University: Sie sieht auch positive Auswirkungen auf das Sozialleben der Spieler, da sie sich im echten Leben bei der Monsterjagd begegnen und zusammen auf Streifzug durch die Stadt gehen können. Wichtig ist nur, dabei den Straßenverkehr im Blick zu behalten. Wer es selbst ausprobieren möchte: Das Spiel funktioniert natürlich auch in Völklingen. Red.

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