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Nicht nur Lorig wird zum 31. Mai 2018 in den Ruhestand gehen: Bürgermeister Wolfgang Bintz geht mit!

#Völklingen. Fest steht schon heute: Zum 1. Juni 2018 wird Völklingen von zwei neuen Bürgermeistern regiert. Neben Oberbürgermeister Klaus Lorig wird auch Bürgermeister Wolfgang Bintz (beide CDU) am 31. Mai 2018 in Ruhestand treten.

Parteien bei Kandidatensuche

Um gut gewappnet in den Wahlkampf zu schreiten suchen die Parteien in Völklingen bereits auf Hochtouren nach Kandidaten, in der Stadt kursieren schon erste Namen. Spekulationen, an denen sich Völklingen im Wandel nicht beteiligen wird.


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Bürgermeister Wolfgang Bintz und Oberbürgermeister Klaus Lorig (beide CDU) gehen am 31. Mai 2018 in den Ruhestand (Bildausschnitt aus einem Foto der Stadt Völklingen)
Bürgermeister Wolfgang Bintz und Oberbürgermeister Klaus Lorig (beide CDU) gehen am 31. Mai 2018 in den Ruhestand (Bildausschnitt aus einem Foto der Stadt Völklingen)

Neue Verwaltungsspitze gesucht

Bleiben wir also bei den Fakten: Neben dem Oberbürgermeister wird auch der Bürgermeister am 31. Mai 2018 seinen letzten Arbeitstag haben, wer die beiden frei werdenden Ämter besetzt wird auf unterschiedliche Weise festgelegt:

  • Wahl des Oberbürgermeisters
    Wenn es nach der CDU geht, wird gleichzeitig mit der Bundesregierung am 24. September in Völklingen auch ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Ob die SPD dem Termin zustimmt ist noch nicht gesichert, da sich die SPD zuletzt uneins zur eigenen Position äußerte (wir berichteten). Jedenfalls sind dann die Völklingerinnen und Völklinger dazu aufgerufen nicht nur eine neue Bundesregierung zu wählen, sondern auch einen neuen „OB“.
    Sollten sich neben den Kandidaten der CDU und SPD weitere Kandidaten finden, könnte es beim ersten Wahlgang keine Absolutemehrheit für einen der Kandidaten geben. Das würde eine spätere Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen zur Folge haben.
    Unterm Strich sind also die Chancen für alle Kandidaten gleich. In anderen gemeinden zeige es sich: Eine Oberbürgermeisterwahl ist eine Personenwahl bei der es oftmals zu Überraschungen kommen kann.
  • Wahl des Bürgermeisters
    Im Gegensatz zur Wahl des Oberbürgermeisters ist die Wahl des Bürgermeisters keine direkte Sache der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Völklingen. Der Bürgermeister wird vom Stadtrat gewählt.

Oberbürgermeisterkandidaten müssen schnell gefunden werden!

Beim Oberbürgermeisterkandidaten muss es schnell gehen: Jeder Wahlkampftag zählt, je früher die Kandidaten der Parteien feststehen, desto eher können die Parteien mit ihrer Personalempfehlung in den Wahlkampf ziehen.
Um den Bürgermeisterkandidaten zu finden hat man hingegen mehr Zeit: Im Kommunalselbstverwaltungsgesetz wird lediglich festgesetzt, die Stelle sei drei Monate vor der Wahl öffentlich auszuschreiben. Doch es bleibt viel Spekulations- und Taktierspielraum für die Parteien, aber auch aussenstehende:

  • Einigung auf jeweils einen Kandidaten:
    Die beiden „Großen“ könnten sich auf jeweils einen Kandidaten einigen: Die SPD hat mehr Sitze im Stadtrat, sie stellt den gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten – die CDU stellt als Juniorpartner den neuen Bürgermeisterkandidaten.
    Fazit: unwahrscheinlich, da die SPD wohl lieber mit den Linken und Grünen zusammenarbeiten würde
  • Rückversicherung für einen Kandidaten:
    Bereits 2002 versuchte sich die SPD mit ihrem Kandidaten Karl-Heinz Schäffner mit dieser Taktik: Schäffner unterlag damals CDU-Kandidat Lorig bei der Oberbürgermeisterwahl, sollte anschließend durch die vermeindliche Mehrheit im Stadtrat wenigstens zum Bürgermeister gewählt werden. Doch ein Überläufer aus den eigenen Reihen wählte damals lieber den CDU-Kandidaten. Dieses „Maulwurf-Trauma“ ist bis heute nicht vergessen.
    Fazit: Für die SPD als stärkste Kraft im Stadtrat eine unwahrscheinliche Option, da Juniorpartner gebracht würden. Für die CDU unwahrscheinlich.
  • Der klassische Wahlkampf:
    Beide Parteien nominieren für beide Positionen eigene Kandidaten
    Fazit: Höchstwahrscheinlich! Da für beide Parteien hier das meiste möglich ist und sich wohl weder CDU noch SPD als Juniorpartner des jeweils anderen hintenanstellen würden.

Unbeachtet bleibt bei diesen Szenarien was dritte Kandidaten bewegen würden, denn die Antwort auf die Frage „stellen andere Parteien eigene Kandidaten, oder stellen sich parteilose Bewerber?“, bleibt offen. Ein parteiloser Einzelbewerber muss lediglich zuvor 135 Unterstützungs-Unterschriften von wahlberechtigten Bürgern eingesammelt haben um sich zur Wahl zu stellen! Es wird also wohl bis zum Schluss wohl spannend bleiben! Red.

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