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Neujahrsempfangs der CDU-Stadtratsfraktion Völklingen

#Wehrden. Beim Neujahresempfang der #CDU-Fraktion Völklingen gab es neben viel Lob für die Zusammenarbeit zwischen CDU und anderen Parteien und Vereinen auch politisch einiges zu erfahren. Ehrengast Klaus Meiser (Fraktionsvorsitzender der CDU im saarländischen #Landtag) sprach genau wie Stefan Rabel (Fraktionsvorsitzender der CDU im Völklinger #Stadtrat) und der Oberbürgermeister Klaus Lorig vor der gut gefüllten Wehrdener Kulturhalle. Im Anschluss wurde ehrenamtliches Engagement geehrt.

Neujahresempfang der CDU-Stadtratsfraktion 2014
Neujahresempfang der CDU-Stadtratsfraktion 2014

Den Anfang machte als CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Rabel:
Nach der Begrüßung der anwesenden Gäste kam Rabel mit einem Bogen über Bundes- und Landespolitik schnell auf die (Lokal-)Politik seiner Fraktion zu sprechen. Neben Lob für eine gute Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion, einer „wilden Ehe“, wie er dies nannte weil dieser Zusammenarbeit kein Koalitionsvertrag zu Grunde liegt, gab es auch Tadel für die Arbeitsweise anderer Fraktionen. Im Rat gebe es „mindestens eine Fraktion, die meint, durch Negativschlagzeilen und Katastrophenmeldungen Politik machen zu müssen“, was Investoren abschrecke.
Die Zusammenfassung der großen Themen des vergangenen Jahres fällt relativ knapp aus: Zu Beginn des Jahres war die Umbenennung der Röchlinghöhe gleich eines der größten Themen im Völklinger Stadtrat im Jahr 2013, in dem Zusammenhang Rabel betont: „Mit der CDU-Fraktion wird es keine weiteren Umbenennungen von Stadtteilen, Straßen oder Plätzen geben“.
Auch der Sparhaushalt Ende des Jahres wurde nicht vergessen: „Die Zeiten, in denen wir Wahlversprechen machen und Schulden erhöhen konnten, sind leider vorbei.“, sagte Rabel ernst.
Womit er schon bei den aktuelle Themen angelangt war: Die in anderen Fraktionen kritisch beäugte Befahrung der unteren Poststraße mit einem neuen Gelenkbus wolle seine Fraktion kritisch beobachten und handeln wenn dies nötig sei.


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Nach Rabel sprach Oberbürgermeister Klaus Lorig zu den Gästen. Seine Themen waren schnell aktueller Natur. Auch der Oberbürgermeister kam an den Themen Sparhaushalt, wo er sich Rabel anschluss und kurz fasste, und City-Center nicht vorbei:
Die ständigen Rückschläge bei der Projektentwicklung verdeutlichen wie schwierig es sei, in Völklingen zu investieren: Der Projektentwickler müsse mit Profit rechnen können wenn er 20 Mio. investiert. Um dies zu gewährleisten kämpfe die Stadt Völklingen nicht ohne Grund gegen Ansiedlungen von Shoppingzentren in der Umgebung führte Lorig aus.
Lorig betonte: Auch wenn andere Fraktionen schwarzmalerei betreiben, es würde aktuell vom Investor umgeplant. Hindernis ist das „weiße Haus“, welches der Besitzer einfach nicht veräußern wolle, das laut letzten Planung allerdings weichen müsste.
Nun möchte er die neuen Pläne abwarten, diese Chance müsse man dem Projektentwickler noch geben – vorher kann es keine Entscheidung geben. Erst kurzfristig vor dem 31.März muss gehandelt werden, und das wolle er erst tun „wenn die Zeit gekommen ist“, sprich „wenn der 31. März vor Augen steht“.
Bei anderen Projekten sieht es hingegen deutlich positiver aus: In der Poststraße soll nun endlich im Februar der Bau des lange angekündigten Ortopädiezentrums angegangen werden. Die letzte noch nicht geschaffenen Vorraussetzungen werden Ende Januar beim Notar geschaffen.
Dieses Projekt benötigt allerdings den von Rabel kritisch beäugten Busverkehr vor der Türe, aber auch hier denkt Lorig bereits weiter: Ein neues Konzept für die Poststraße, bei dem Fußgänger und Autofahrer genau wissen wo sie hingehören, müsse her: „(…) so, wie sie ist, kann sie nicht bleiben“.

Auch das Projekt Seniorenwohnen in der Rathausstraße sei noch nicht vergessen: Die Bauanträge habe er am Freitag erst unterzeichnet. Es ginge los sobald der Investor die Finanzierung stehen hat. Vorsichtig hofft er „als gebranntes Kind“ auf eine Baustelle Ende 2014 oder 2015.

Ehrengast Klaus Meiser lobte in seiner Rede das Ehrenamt, und mahnte: Beim Sparen dürfe nicht „das Gefühl aufkommen, hier geht nichts mehr“.

Im Anschluss wurde ehrenamtliches Engagement geehrt.
Claudia Nicoleitzik, Weltmeisterin über die 100-Meter-Distanz und Vize-Weltmeisterin über die 200-Meter Distanz bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften für Menschen mit Behinderungen in Lyon 2013, wurde für vorbildliches sportliches Engagement gewürdigt.

Eine Ehrung für vorbildliches ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit der Sportfreunde Heidstock erhielt Uwe Halfmann. Er ist Trainer und Betreuer der B-Junioren der Sportfreunde Heidstock, die 2013 Hallen-Saarlandmeister beim Sparkassen-Jugendcup sowie 2010 und 2012 Saarlandmeister in der Verbandsliga wurden.

Eine weitere Ehrung erhielten fünf vertreter des Kinderschutzbund Völklingen für vorbildliches ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendbetreuung: Elke Schneider, Gabi Schaefer, Christine Jungblut, Gisela Wolf (war urlaubsbedingt abwesend) und Gernot Richter freuten sich über die Anerkennung ihrer Arbeit.

Zum Schluss der Veranstaltung sorgte die Fraktion für das Leiblichewohl, sparsam mit Fleischkäse und Kartoffelsalat, und stand genau wie der Ehrengast Klaus Meiser und Oberbürgermeister Klaus Lorig für den regen Austausch zur Verfügung.

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