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Klaus Lorig: Stahlindustrie als wirtschaftliche Basis unserer Städte nicht gefährden!

#Völklingen/#Saarland. Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig hat davor gewarnt, den Bestand der europäischen Stahlindustrie mit allzu hohen Belastungen beim Emissionsrechtehandel zu gefährden.

Industriestandort Völklingen (Foto: Hell)
Industriestandort Völklingen (Foto: Hell)

Hintergrund ist der Vorschlag der EU-Kommission zur zukünftigen Ausgestaltung des Emissionshandels ab dem Jahr 2021, der den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der Stahlstandorte in Deutschland  allergrößte Sorgen bereitet. Denn daraus drohten Belastungen, „die die Unternehmen selbst bei einer guten Stahlkonjunktur nicht stemmen könnten“, heißt es in einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, der auch von Lorig unterzeichet wurde.


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Wie Lorig erklärte, unterstütze er als Oberbürgermeister in dieser Sache die Belange des Unternehmens Saarstahl und dessen Mitarbeiter in vollem Umfang. Lorig: „Falls diese Form des Emissionshandels in Zukunft umgesetzt werden sollte, bedeutet dies eine direkte Gefährdung der europäischen und deutschen Stahlindustrie. In einer Stahlstadt wie Völklingen seien die Folgen sowohl für das Unternehmen selbst als auch für die zahlreichen Zulieferer nicht nur dramatisch, sondern existenzgefährdend.“

Lorig betonte, dass die europäische und die deutsche Stahlindustrie bereits erhebliche Leistungen bei der CO2–Verminderung erbracht habe. Zudem weist er auf ein weiteres Problem hin: „Die von der EU-Kommission ins Auge gefasste Ausstattung des zukünftigen Emissionsrechtehandels führt letztendlich nur dazu, dass Arbeitsplätze und Produktionen in Europa und in Deutschland abgebaut oder geschlossen werden und klimaschädlichere Produktionen in China erhalten bleiben“. Dies könne jedoch nicht Sinn und Zweck einer solchen Regelung sein.

Lorig abschließend: „Insofern sehe ich mich als Vertreter einer Stahlstadt auf einer Linie mit den Forderungen und Positionen des Unternehmens Saarstahl und seiner Beschäftigten – ebenso wie mit den Zulieferern. Hier in unserer Stadt und in unserem Land haben sich über Jahrzehnte Strukturen herausgebildet, die als wirtschaftliches Fundament erhalten und verteidigt werden müssen.“

Die deutsche Bundesregierung müsse alles daran setzen, den Import hauptsächlich chinesischer Stahlprodukte zu Dumpingpreisen über die die EU zu bremsen und damit die hocheffiziente europäische Stahlindustrie zu schützen.

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Quelle: Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Stadt Völklingen.

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