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„Gudd gess“ – Kulinarisches aus dem Saarland

#Saarland. Die Deutsche Küche ist besonders für ihre deftigen und schweren Mahlzeiten bekannt. Zwischen Eisbein, Kartoffeln und Sauerkraut sticht jedoch eine Region im deutschen Südwesten als perfekte Symbiose herzhafter Raffinesse besonders hervor: das Saarland. Durch die geographische Nähe zum Elsass findet sich in dieser Küche ein französischer Einschlag wieder, der trotz schwerer Zutaten immer den Bogen zur kulinarischen Leichtigkeit auf Saarländischen Tellern schafft. Die Küche des Saarlandes bleibt dabei stets vielfältig und deftig, jedoch nie zu fettig oder unangenehm schwer. Die Mischung aus herzhafter Hausmannskost und kulinarischer Finesse bietet dabei leckere und traditionsreiche Spezialitäten, die schon von unseren Urgroßmüttern in der heimischen Küche zubereitet wurden. Zwei dieser kulinarischen Klassiker des Saarlands stellen wir Ihnen nun vor!

Dibbelabbes – Saarländischer Kartoffelgenuss

Früher noch als Essen armer Leute verschrien, ist der Dibbelabbes aus der Saarländischen Küche heute kaum mehr wegzudenken. Die Kartoffelspeise mit dem ulkigen Namen ist außerhalb des Saarlands auch in Regionen der Eifel, im Hunsrück, im Rheinland sowie im Westerwald verbreitet. Dabei varriert jedoch meist nur der Name von Region zu Region: Im Rheinland und der Gegend um Koblenz kennt man das Gericht zum Beispiel als DöppeKooche oder Debbekooche. Der Teig besteht hingegen überall aus rohen Kartoffeln, geriebenen oder gewürfelten Zwiebeln, gewürfeltem Dörrfleisch oder Mettwurst, in Milch eingeweichten Brötchen und Eiern, die im Ofen zum Riesenrösti gebacken werden. Dazu serviert man im Saarland traditionell Endiviensalat und Apfelmus.


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Gefillde – Klöße nach Saarländer Art

Hinter dem witzigen Namen versteckt sich eine für die Saarländische Küche typische Version des deutschen Kartoffelkloßes. ‚Gefillde‘ bezeichnet dabei einfach nur den Zustand der Klöße: Sie sind gefüllt – und zwar entweder mit Leberwurst, Schweine- oder Rinderhackfleisch. Weitere Zutaten sind gebratenes und gemahlenes Fleisch, eingeweichte Brötchen, Zwiebelwürfel, Petersilie und Lauch. Bei der Zubereitung ist ansonsten nur zu beachten, dass der Teig sowohl rohe als auch gekochte Kartoffeln beinhaltet. Wenn nicht noch vom Vortag gekochte Kartoffeln übrig sind, sollte man daher zu Schnellkochtöpfen wie hier von WMF greifen: So spart man viel Zeit und gart gleichzeitig schonend, ohne die Nährstoffe der Kartoffeln zu verlieren. Der traditionelle Begleiter der Speise ist im Saarland das Sauerkraut und entweder eine Specksahnesoße oder eine braune Soße zu besonderen Anlässen wie Ostern oder Weihnachten.

Falls Sie nun erst so richtig auf den Saarländischen Geschmack gekommen sind, finden Sie online auf Seiten wie tourismus.saarland.de weitere leckere, regionale Rezepte. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Nachkochen und Erkunden der Küche des Saarlands und sagen: Guten Appetit!

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