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Grenzüberschreitender Austausch zum Thema „Hochwassersituation des Lauterbachs“

#Lauterbach. Im französischen Carling trafen sich Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt, der saarländische Umweltminister Reinhold Jost und Lauterbachs Ortsvorsteher Dieter Peters mit dem Vorsitzenden des Gemeindeverbands „Communauté d’Agglomération Saint Avold Synergie“, Bürgermeister Salvatore Coscarella, und dem stellvertretenden Vorsitzenden, Bürgermeister Gaston Adier, um über das gemeinsame Projekt zur Verbesserung der Hochwasser- und Schmutzfrachtsituation des Lauterbachs zu sprechen.



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Die Hochwasser- und Schmutzfrachtproblematik des Lauterbachs soll in Form eines Gemeinschaftsprojekts der benachbarten Gemeinden Lauterbach und Carling grenzüberschreitend gelöst werden. Das verabredeten die beteiligten Verantwortlichen bei einem Treffen im französischen Carling. Der Gewässer birgt bei Starkregenereignissen zwei komplexe Probleme, die nur gemeinsam gelöst werden können. Auf französischer Seite nahe der Grenze zu Deutschland befindet sich ein Regenüberlaufbecken, welches in diesen Fällen überläuft. Dabei tritt Schmutzfracht aus, die in den Lauterbach gelangt. Auf deutscher Seite wird der Lauterbach durch den Starkregen überflutet und die Wassermassen samt Schmutzfracht gelangen auf die Grundstücke der Lauterbacher.

Dieser Missstand soll behoben werden. In Carling stellten Christiane Blatt und Reinhold Jost den Bürgermeistern Adier und Cascarella, als Vertreter der Communauté d’Agglomération Saint Avold Synergie, die Planungen auf der deutschen Seite vor. Gleichzeitig erkundigten sie sich nach dem Stand der Planungen auf französischer Seite. Dafür stellte der Umweltminister den französischen Nachbarn finanzielle Hilfen in Aussicht, damit diese ihre Maßnahmen vorantreiben und umsetzen können. Nun werden die Fachebenen auf französischer und deutscher Seite mögliche technische Verbesserungen erörtern.

V.l.n.r.: Gaston Adier, Christiane Blatt, Dieter Peters, Salvatore Coscarella und Reinhold Jost wollen gemeinsam Lösungen für die Lauterbach-Problematiken finden. (Bild: Communauté d'Agglomération Saint Avold Synergie, C. Baudoin)
V.l.n.r.: Gaston Adier, Christiane Blatt, Dieter Peters, Salvatore Coscarella und Reinhold Jost wollen gemeinsam Lösungen für die Lauterbach-Problematiken finden. (Bild: Communauté d’Agglomération Saint Avold Synergie, C. Baudoin)

Oberbürgermeisterin Blatt berichtete, dass sich das Projekt nach abgeschlossener Machbarkeitsstudie zur Umverlegung des Lauterbachs einhergehend mit einem naturnahen Gewässerausbau in der Vorplanung befindet. Im Anschluss folgt die Entwurfsplanung, nach der parzellengenau feststehen wird, welche Grundstücke auf welche Weise von diesem Projekt betroffen sind und wie die Lösung an diesem Grundstück aussehen kann. In Kürze wird ein Zuwendungsbescheid des Umweltministeriums an die Stadt Völklingen für die Vor- sowie die Entwurfsplanung übergeben. Die Kosten für die Umsetzung der Maßnahme auf deutscher Seite werden schätzungsweise 6 Millionen Euro betragen. „Das Verfahren wird für unsere Bürgerinnen und Bürger zu jeder Zeit transparent sein. Sobald die Entwurfsplanung vorliegt, ist auch wieder eine Bürgerversammlung geplant, in der auf Fragen und Anregungen eingegangen wird. Dies ist ein großer Schritt nach vorne. Endlich ist erkennbar, dass man die Lösung der Probleme gemeinsam angehen will, nachdem man zuvor jahrelang bedauerlicherweise nicht zusammengefunden hat“, erklärt die Oberbürgermeisterin.



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