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Gebetsaufruf als Zeichen der Verbundenheit

Saarbrücken. Die beiden katholischen Bistümer im Saarland und die beiden evangelischen Kirchen im Saarland haben beschlossen, dass jeden Abend um 19.30 Uhr die Kirchenglocken läuten, um in Zeiten der Kontaktsperre wegen Corona ein Zeichen der Ermutigung und der Verbundenheit zu setzen (wir berichteten).Die Islamischen Religionsgemeinschaften im Saarland sind der Überzeugung, dass in dieser ungewöhnlichen Zeit der Glaube vielen Menschen Halt und Sicherheit bietet. Es ist gerade jetzt wichtig, viele Menschen zu erreichen und vielen Menschen Mut zu machen.

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Daher unterstützen die Islamischen Religionsgemeinschaften im Saarland ausdrücklich die gemeinsame Aktion der beiden katholischen Bistümer im Saarland und der beiden evangelischen Kirchen im Saarland.

Das Virus macht keinen Unterschied zwischen Religionen. Umso wichtiger erachten die Islamischen Religionsgemeinschaften im Saarland, dass die Religionen gemeinsam ein Zeichen setzen.

Als Zeichen des Zusammenhalts schließen sich die Islamische Religionsgemeinschaften im Saarland dem Gebetsaufruf der beiden Kirchen an und werden diesen Aufruf mit dem islamischen Gebetsaufruf „Ezan“ unterstützen.

Der saarländische Ministerpräsident, Tobias Hans, begrüßt und unterstützt diese Initiative der islamischen Religionsgemeinschaften: „Es ist für mich ein starkes Zeichen des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft, wenn sich die Islamischen Religionsgemeinschaften im Saarland dem Gebetsaufruf der christlichen Kirchen anschließen. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir im Saarland solidarisch zusammenstehen – gleich welcher Religion wir angehören. Dafür danke ich den Musliminnen und Muslimen im Saarland.“

Quelle: Gemeinsame Presseerklärung der Islamischen Religionsgemeinschaften im Saarland/Foto: Archiv ; symbolisch

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