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Fischzucht: Gibt es zu Ostern Völklinger Meeresfisch?

#Völklingen/#Fürstenhausen. Sie sind da, die Schlachtcontainer der Meeresfischzuchtanlage in Fürstenhausen.  Bereits Ende letzter Woche konnte man zwei große Container vor der Zuchthalle sehen, daneben ist ein weiteres Fundament vorbereitet. Können die Völklinger bald regionalen Meeresfisch essen? Kann der Verkauf der Fische losgehen? Auf eine Anfrage der Saarbrücker-Zeitung antwortete Jochen Dahm, Chef der Völklinger Stadtwerke, mit einem Ja! Bei den beiden Containern handele es sich um Schlachtcontainer, dazu folgen weitere für das Personal, so genannte  „Sozial-Container“.

In der Karwoche soll es los gehen

Völklinger Dorade und Wolfsbarsch, die könnten in der Karwoche bereits auf der Speisekarte der Völklinger stehen. Beide Fische soll es dann im Direktverkauf geben, Details will Dahm nächste Woche bekanntgeben. Auch der En gros-Vertrieb soll dann detailiert erläutert werden. „Sehr kurz“, so zitiert die SZ Dahm, nach der Eröffnung soll der En gros-Vertrieb beginnen, mit der Edeka Südwest als Vertriebspartner. Der Direktverkauf soll daneben bestehen bleiben. Beide Vertriebswege und den Termin hat Dahm im Februar dem Stadtrat angekündigt.Geschlachtet wird über eine externe, aber saarländische Firma. Diese Dienste wurden per Werkvertrag vertraglich geregelt, die Container sind bis Herbst 2015 angemietet. Man könne sich zwar vorstellen die Mietzeit zu verlängern, doch dann gäbe es ein weiteres Problem zu lösen: Für den Kaviar der dann schlachtreifen Störe eignet sich die Container-Lösung nicht. Also muss gebaut werden: Die ursprünglich für 2014 angekündigte Schlachthalle soll nun 2015 in Angriff genommen werden.

Verzögerungen beim Verkauf von Geschäftsanteilen

Eigentlich sollte der Verkauf von Geschäftsanteilen Ende 2013 abgeschlossen sein. Doch dieser ist noch nicht vollzogen. Es soll bei den Interessenten „Steuerprobleme“ geben, dabei geht es unter Anderem um Verlustvorträge, die das Finanzamt beim Verkauf von 25 Prozent der Anteile nur noch halb anrechnet, bei 50 Prozent oder mehr fallen diese ganz aus der Rechnung des Finanzamtes. Investoren möchten ungerne auf diese Anrechnung verzichten, denn die Verlustvorträge mindern später die Steuer auf den Gewinn. „Wir werden das so lösen, dass der Verkauf stattfinden kann“, sagt Dahm dazu der SZ. Man müsse „unterm Strich“ schauen, was für die Stadtwerke letztlich finanziell günstiger sei.

Innovative Technik in Fürstenhausen

Die neomar GmbH, deren „Oceanloop“-Technik in Fürstenhausen eingesetzt wird, gehört dieses Jahr zu den drei Finalisten für den Deutschen Innovationspreis 2014 in der Kategorie „Start-up Unternehmen“. Der Preis wurde gestern Abend in München verliehen (Leider liegt uns das Ergebnis noch nicht vor).

Mit dem Deutschen Innovationspreis werden herausragende, zukunftsweisende Innovationen deutscher Unternehmen, die mit ihrer Innovationskraft Geschäft und Märkte verändern, ausgezeichnet. Nominiert wurde die neomar GmbH für ihre „Oceanloop“-Technik, welche in der Meeresfischzucht Völklingen (MFV) erfolgreich eingesetzt wird. Der oceanloop erlaubt erstmalig die Produktion von Meeresfischen im Binnenland unabhängig von natürlichem Meerwasser. Das eigens hergestellte Meerwasser wird kontinuierlich zirkuliert und wiederaufbereitet. Die Wasserverluste und der Einfluss auf die Umwelt sind minimal. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, welche durch die Staatskanzlei des Saarlandes gefördert wurden, finden in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in einer separaten Forschungshalle auf dem Gelände der MFV statt. (Redaktion|PM Staatskanzlei)