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Erster weggesperrter Saarländer wegen Quarantäneverstößen kommt aus Völklingen

#Völk­lin­gen. Der 55-Jährige Völklinger konnte sich einfach nicht an die Quarantäneauflagen halten, nun sitzt er als erster Saarländer aus diesem Grund hinter Schloss und Riegel.Mit ge­pack­ter Ta­sche steht ein 55-jäh­ri­ger Mann am gest­ri­gen Mitt­woch­abend in der Bis­marck­stra­ße in Völk­lin­gen. Bei ihm sind Pfle­ge­kräf­te aus dem Se­nio­ren­heim, in dem der Mann lebt, und zwei Po­li­zei­be­am­te.  Sie er­klä­ren dem Mann, dass er gleich weg­ge­sperrt wird! Wie­der Co­ro­na-Ein­satz wegen Qua­ran­tä­ne-Ver­stoß in der Völk­lin­ger In­nen­stadt. Ein Be­woh­ner des Al­lo­heims darf dort seit mehr als einer Woche seine Woh­nung nicht ver­las­sen, weil er Kon­takt zu einer Per­son hatte, die po­si­tiv auf das neu­ar­ti­ge Co­ro­na-Vi­rus ge­tes­tet wor­den ist. An diese Auf­la­ge der Mit­tel­stadt will sich der Mann aber nicht hal­ten, wird schon am Mon­tag­abend nach einem ver­bo­te­nen Aus­gang von der Po­li­zei zu sei­ner Woh­nung zu­rück­ge­bracht. Auch am Mittwochabend gegen 18 Uhr müs­sen die Be­am­ten wie­der tätig wer­den, weil der Völk­lin­ger die Qua­ran­tä­ne wie­der ei­gen­mäch­tig ver­las­sen hat. In so einem Fall sieht das In­fek­ti­ons­schutz­ge­setz vor, dass man gegen sei­nen Wil­len zwangs­un­ter­ge­bracht wer­den kann, bis die Qua­ran­tä­ne vor­über ist.

Seniorenbetreuung
Polizisten begleiten den Mann, der laut Augenzeugen wohl "nur einen Döner holen" wollte, nach Hause (Leserfoto)
Polizisten begleiten den Mann, der laut Augenzeugen wohl „nur einen Döner holen“ wollte, nach Hause (Leserfoto)

Au­ßer­dem kann es nach einem un­er­laub­ten Aus­gang pas­sie­ren, dass die 14-tä­gi­ge Frist von Neuem be­ginnt. Um wei­te­re Ver­stö­ße zu ver­hin­dern, wird der Mann ins Po­li­zei­ge­wahr­sam nach St. Ing­bert ge­bracht. Be­hör­den­spre­cher Ste­phan La­ßot­ta gegenüber Breaking-News-Saarland: „Dort gibt es ein Po­li­zei­ge­wahr­sam, das der­zeit aus­schließ­lich für Co­ro­na-Be­trof­fe­ne be­reit­ge­hal­ten wird.Wei­ter nach der Wer­bung

Denn es ist die ein­zi­ge Ein­rich­tung im Saar­land, wo sich das Po­li­zei­ge­wahr­sam au­ßer­halb des Wach­ge­bäu­des be­fin­det und somit das In­fek­ti­ons­ri­si­ko für Po­li­zei­be­am­te be­son­ders ge­ring ist. Die Ein­lie­fe­rung ges­tern ist der erste und bis­her ein­zi­ge Fall, in dem die­ses spe­zi­el­le Ge­wahr­sam ge­nutzt wor­den ist.“Wei­ter nach der Wer­bung

Weil ein Trans­port des 55-Jäh­ri­gen im Strei­fen­wa­gen aus In­fek­ti­ons­schutz­grün­den nicht in Frage kommt, wird ein Ret­tungs­wa­gen ge­ru­fen, der den Mann ins Ge­wahr­sam bringt. Der Re­gio­nal­ver­band Saar­brü­cken soll nun dafür sor­gen, dass der 55-Jäh­ri­ge auch für den Rest sei­ner Qua­ran­tä­ne­zeit zwangs­un­ter­ge­bracht wird. Quelle: Breaking News Saarland

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