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Erfolgreiches Weihnachtsgeschäft 2014 in Völklingen möglich?

#Völklingen. So richtig Glück hat man in Völklingen nicht, was den Handel angeht. Man kann den Vorteil, ein Weltkulturerbe zu besitzen, einfach nicht richtig nutzen. Denn wenn Touristen in einer Stadt einkaufen gehen wollen, aber keine Geschäfte finden, kann kein Umsatz gemacht und kein Aufschwung bewirkt werden. Zudem liegt Völklingen in einer Sandwichposition genau zwischen Saarlouis und Saarbrücken, die beide Ihre Reize haben. Saarlouis zum Beispiel trumpft mit einer wunderschönen Altstadt auf. Es werden zwar diverse Projekte zur Sanierung der Innenstadt durchgeführt, aber das größte Projekt, das Völklinger City-Center ist nun endgültig gescheitert.Es muss wieder Motivation geschaffen werden, sich in die Läden zu begeben. Zumal der Online-Handel zusätzlichen Wettbewerb zu den lokalen Geschäften darstellt. Soll zum Beispiel ein Handy gekauft werden, reicht es vielen, sich auf Bilder und die technische Beschreibung zu verlassen. Die Geräte werden dann online bestellt, nachdem sie auf Angebotsseiten wie denen vom Provider 1&1 eingehend verglichen wurden. Die Produkte sind so realitätsgetreu dargestellt, dass man sie gefühlt einfach nicht mehr in die Hand nehmen muss.

Einerseits leidet darunter das Zubehörgeschäft in der Stadt, denn Händler hätten noch die Möglichkeit eine Schutzhülle, eine Folie oder Kopfhörer anzubieten, selbst wenn das Handy nicht bei ihnen erworben wurde. Andererseits können Produkte von Providern wie 1&1 auch in lokalen Geschäften erworben werden. Werden diese Standorte nach einer Internetrecherche zum endgültigen Kauf besucht, könnte auch der umliegende Handel durch Laufkundschaft profitieren, denn bekannte Namen und Firmen locken Kunden in die Center und Straßen.


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Eigentlich guter Umsatz zu erwarten, trotz leicht reduziertem Geschenkebudget

Die Vorzeichen für das lokale Weihnachtsgeschäft in ganz Deutschland sind gemischt. Einerseits will der Verbraucher laut einer Studie von EY weniger Geld für Geschenke ausgeben als in den Vorjahren, andererseits sagen drei von vier Befragten, dass sie die Präsente in den Geschäften kaufen wollen und nicht im Netz. Wenn etwas verschenkt wird, ist das Bedürfnis größer, es vorher auch einmal in der Hand gehabt und selber beurteilt zu haben. Der Rückgang des Budgets ist hier unabhängig vom Einkommen, bei den Besserverdienern sinkt es sogar mit am stärksten. Dem Weihnachtsgeschäft 2014 steht die heiße Phase aber noch bevor, es bleibt abzuwarten, wie ergiebig es ausfällt. Ganze 58% kaufen Ihre Geschenke nämlich erst im Dezember, davon 27% erst in den letzten beiden Wochen vor Heiligabend. Schaut man rückblickend auf die erfolgreichen Sonntagsöffnungen in der Völklinger Rathausstraße, könnte die vorweihnachtliche Präferenz des Konsumenten zum Fachhandel ein Umsatzplus herbeiführen.

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