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Einzelhandel – ein paar Verkaufsoffene mehr würden dem Saarland nicht schaden

#Saarland. Die Tage bis Weihnachten sind gezählt und schon jetzt liegen vielerorts zahlreiche Geschenke bereit, die bequem im Internet bestellt wurden. Insbesondere in der Weihnachtszeit erlebt der Online-Handel einen kräftigen Verkaufsschub. Dank Digitalisierung in allen Bereichen des Lebens ist es heute ja auch deutlich einfacher, ein eigenes Online-Business zu starten. Doch während der Online-Handel blüht und gedeiht, werden in Bezug auf den saarländischen Einzelhandel kritische Stimmen laut. Reichen die verkaufsoffenen Sonntage wirklich aus, um mit dem E-Commerce mithalten zu können?

Im Online-Handel steigen die Umsätze

Mit einem eigenen Online-Shop erfolgreich sein – das geht heutzutage schneller denn je. Schließlich lässt sich dieser mit einem Shop-Baukasten, der nicht einmal Programmierkenntnisse voraussetzt, vergleichsweise einfach erstellen. Hinzukommen immer wieder neue, verbesserte Content-Management-Systeme – so wie dieses hier aus Hessen –, die den Shop mit zahlreichen nützlichen Funktionen anreichern. Große Anbieter wie Amazon oder Otto machen es vor und viele junge Unternehmer ziehen mit großer Freude nach – zumal der Bedarf bei den Verbrauchern auch da ist. Online einzukaufen, kann eben so bequem sein. Allein im Weihnachtsgeschäft wird der Online-Handel einer Umfrage zufolge rund 16 Milliarden Euro umsetzen können. Damit steigen die Gesamteinnahmen auf rund 21 Prozent.


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„Nein“ zu zusätzlichen Verkaufsoffenen im Saarland

Während der E-Commerce boomt, hat der Einzelhandel laut Umfragen einen Verlust von 420 Millionen Euro im Weihnachtsgeschäft zu verkraften. Da könnten ein oder zwei verkaufsoffene Sonntage mehr ja eigentlich nicht schaden. Der saarländische Handelsverband sieht das jedoch anders: Seinem Präsidenten Hans Agostini zufolge bestünden derzeit keine Nachfrage nach und kein Bedarf an längeren Öffnungszeiten oder verkaufsoffenen Sonntagen. Handelsexperte Joachim Zentes vertritt eine andere Meinung: Die Verbraucher hätten sehr wohl ein hohes Interesse an erlebnisorientiertem Einkaufen – und das offline wohlbemerkt.

Mit verkaufsoffenen Sonntagen gegen die Online-Konkurrenz

Auch der Handelsverband Deutschland (HDE) betont, wie wichtig die verkaufsoffenen Sonntage für die Steigerung der Umsätze im Einzelhandel sind. Zudem seien die Verkaufsoffenen einige der wenigen Mittel, um mit dem Online-Handel überhaupt noch mithalten zu können. Wenn es nach dem HDE ginge, würde es auch in Saarland bis zu 10 verkaufsoffene Sonntage im Jahr geben. Stattdessen sind es gerade einmal 4. Nach wie vor gehört Saarland zu den Bundesländern, die in Bezug auf den Einzelhandel sehr konservativ sind. Und so wird die strikte Sonntagsregelung vermutlich noch eine ganze Weile Bestand haben und die Verbraucher, nun ja, sie werden an den geschlossenen Sonntagen mit Sicherheit gemütlich auf der heimischen Couch online einkaufen.

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