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Die Zukunft der Industriekultur am Beginn des digitalen Zeitalters – Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Dienstag, 4. Dezember 2018, 18.30 Uhr, Eintritt frei

#Völklingen. Im Rahmen der Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte bespricht am Dienstag, dem 4. Dezember 2018, 18.30 Uhr, Jörn Wüstenberg die Frage, wohin der Weg unserer Gesellschaft und der Industriekultur am Beginn des digitalen Zeitalters führt. Unsere Vorstellungen von Arbeit sind stark von Industriekultur geprägt. Wie verändern sich aktuell unsere Begriffe von Arbeit und Lebensunterhalt? Der Vortrag beleuchtet insbesondere den Zusammenhang zwischen Industriekultur, Lohnarbeit und Grundeinkommen. Jörn Wüstenberg ist Koordinator des Optionalbereichs der Philosophischen Fakultät an der Universität des Saarlandes.

Der Vortrag von Jörn Wüstenberg beginnt um 18.30 Uhr in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Der Eintritt ist frei. Vor der Vorlesung bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ab 18 Uhr eine kurze Expedition zu einem Thema der Industriekultur. Der Eintritt zu dieser Führung ist ebenfalls kostenfrei.

Im Rahmen der Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte stellen internationale Experten jeweils dienstags ihre neuesten Forschungsergebnisse vor und diskutieren den aktuellen Entwicklungsstand und das Zukunftspotential der Industriekultur. Die Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ ist eine Kooperation des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit der Universität des Saarlandes, der Universität Trier und ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäische Route der Industriekultur). Die Ringvorlesung ist Teil des neuen Zertifikats „Industriekultur – Kulturmanagement“ an der Universität des Saarlandes. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und ERIH – European Route of Industrial Heritage sind Partner dieses Industriekultur-Zertifikats der Universität des Saarlandes.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde.  Es ist das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals.

Jörn Wüstenberg, Universität des Saarlandes, Koordinator des Optionalbereichs der Philosophischen Fakultät: Quo Vadis? Industriekultur, Arbeit und Grundeinkommen
Dienstag, 4. Dezember 2018, 18.30 Uhr, Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Gebläsehalle

PM WKE