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Coronavirus im Saarland: Test-Ergebnisse im engen Umkreis des Infizierten negativ

Gesundheitsministerium bestätigt ersten Fall von Coronavirus im Saarland bei Oberarzt aus Saarpfalz-Kreis

Seniorenbetreuung

#Saarland. Im Saarland liegt seit heute der erste bestätigte Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus vor. Darauf weisen aktuell Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling als Leiter des Krisenstabes hin. Bei dem vom Coronavirus Infizierten handelt es sich um einen 50-jährigen Arzt aus dem Saarpfalz-Kreis.

Momentan werden durch das Gesundheitsamt alle weiteren Personen ermittelt, die mit dem Erkrankten in Kontakt standen. Je nach Art und Umfang des Kontaktes werden durch das Gesundheitsamt entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Entsprechende Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt. Der Arzt steht im Verdacht sich auf einem Ärztekongress in Frankfurt am vergangenen Freitag angesteckt zu haben. Er hatte dort Kontakt zu einem positiv-getesteten Arzt aus Berlin.  Sonntag und Montag war der Arzt im Dienst an der Uniklinik Homburg und hatte Kontakt mit Patienten sowie Ärzten. Das Gesundheitsamt steht im Kontakt mit den Kollegen in Frankfurt.

Vorsichtsmaßnahmen zur weiteren Ausbreitung getroffen – Quarantäne für Kontaktpersonen

Gesundheitsministerin Monika Bachmann betonte gemeinsam mit Staatssekretär Stephan Kolling, dass alle Maßnahmen mit dem zuständigen Gesundheitsamt Saarpfalz-Kreises eingeleitet wurden, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Ziel ist es, die Ausbreitung des Virus auch am Arbeitsort zu unterbinden. Aus diesem Grund werden bei allen ermittelbaren Kontakten Abstriche vorgenommen. Auch die Familie des Mannes, seine Frau und sein Kind im Schulalter, befinden sich in Quarantäne und wurden getestet.

Landrat Dr. Gallo zeigt sich zuversichtlich, gemeinsam mit dem Krisenstab das Geschehen auch in den nächsten Tagen möglichst unter Kontrolle zu halten. Im betroffenen Klinikum arbeiten die Kollegen unter strengen Schutzmaßnahmen. Die Klinik ist bedarfsnotwendig und kann nicht geschlossen werden.

Gesundheitsbehörde ermittelt weitere Kontaktpersonen

Die Testergebnisse aus dem engen familiären Umfeld des Betroffenen sind negativ. Demzufolge steht einem Schulbesuch nichts entgegen und der Schulbetrieb ist nicht beeinträchtigt. Das Kind ist vorsichtshalber in häuslicher Quarantäne.

Gesundheitsministerium, Kultusministerium und Gesundheitsamt schätzen die Lage wie folgt ein: „Es besteht aktuell kein Grund zur Panik für die Eltern, Schülerinnen und Schüler im Saarpfalz-Kreis und darüber hinaus.“

Weitere Maßnahmen zur Klärung laufen.

Weitere Informationen

Das saarländische Gesundheitsministerium hat eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus im Saarland eingerichtet, die ab sofort montags bis freitags telefonisch von 07:00 bis 22:00 Uhr unter (0681) 501-4422 erreichbar ist. Via Mail erreicht man das eingerichtete Lagezentrum zum Corona-Virus unter: Lagezentrum@soziales.saarland.de. Weitere Informationen für Bürger, stehen außerdem über die Homepage www.corona.saarland.de oder über die Webseite des RKI zum Corona-Virus www.rki.de/covid-19 zur Verfügung. Veranstalter können die Risikobewertungen für (Groß-)veranstaltungen über die Webseite des BMI www.bmi.bund.de einsehen.

Wir setzen alles daran, um weitere Ansteckungen zu verhindern, Erkrankte zu isolieren und zu behandeln sowie entsprechende Schutzmaßnahmen für Personen in der Behandlung von Erkrankten und Krankheitsverdächtigen einzuleiten. “
Bachmann und Kolling warnen vor Panik.  „Zum Schutz vor Corona sollten wir uns alle zunächst auf herkömmliche Hygienemaßnahmen berufen. Gründliches Händewaschen und die richtige Nies- und Husten-Etiquette (in Einmaltaschentuch oder Armbeuge) sollten eingehalten werden. Auch von engem Kontakt zu erkälteten Personen raten wir ab“, so Bachmann.

Von Gerbil - Eigenes Werk, CC-BY 4.0, Link - Das Foto wurde von der Redaktion zugeschnitten.
Von GerbilEigenes Werk, CC-BY 4.0, Link – Das Foto wurde von der Redaktion zugeschnitten.

Das Virus verursacht nach wie vor in den meisten Fällen einen milden Krankheitsverlauf und stellt in aller Regel nur eine Gefahr für Patienten die älter sind und/oder vor Erkrankung an dem Coronavirus schon an chronischen Grunderkrankungen litten. „Das Ministerium hat eine Hotline zum Thema Corona eingerichtet, die von montags bis freitags zwischen 7 und 22 Uhr unter (0681) 501-4422 zu erreichen ist. Wichtige Hinweise sowie Fragen und Antworten zum Thema Coronavirus finden Sie auf unserer Website oder auf den Websites des Robert Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums. Red. Quellen: Verschiedene PM des Landes

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