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Bündnis Schienenverkehr in der Großregion pocht auf Erhalt der Infrastrukturen

 

#Saarland. „Grenzüberschreitende Eisenbahninfrastruktur erhalten und ausbauen“, so lautet die einstimmige Forderung der Mitglieder von Bündnis Schienenverkehr in der Großregion.

Am Dienstag 30.10.2018 trafen sich im Dillinger Bahnhof 20 Teilnehmer der Mitgliedsvereine zwischen Hunsrück und Lothringen. Ebenso anwesend waren zwei Sachbuchautoren, die Themen des Eisenbahnverkehrs beleuchten, ebenso waren zwei Verkehrsplaner anwesend. Auch Vertreter der Kommunalpolitik zeigten großes Interesse an der Veranstaltung.

Verkehrsplaner Karl-Georg Schroll stellte sein Buch „ÖPNV – Marktchancen und Konzepte für den ländlichen Raum“ vor.

Folgenden Themen standen auf der Agenda:

  • Wie geht es weiter mit der Niedtalbahn ( Bericht Plattform Mobilität)
  • Probleme mit den Aufzügen im Bahnhof Dillingen (Bericht Plattform Mobilität)
  • Nutzung und Erhalt der Hunsrückquerbahn (Langenlonsheim – Büchenbeuren / Büchenbeuren – Hermeskeil) für den SPNV und Tourismusverkehr (Bericht IG Nationalparkbahn Hunsrück/Hochwald e.V.)
  • Erhalt und weitere Nutzung der Hochwaldbahn (Landkreis WND und MWAEV wollen Bahnstrecke vernichten und einen Radweg bauen)  (Bericht Bürgerinitiative Bahn/Rad im Hochwald)
  • Landrat des Kreises St. Wendel Recktenwald verweigert 1300 Bürgerunterschriften zum Erhalt der Hochwaldbahn. (Bericht BI Bahn/Rad)
  • Touristische Nutzung und Sanierung der Bahnstrecke Sarreguemines – Bitche (Bericht T2SB – Train Touristique Sarreguemines-Bitche)
  • Anschlusssicherung SÜWEX aus Mannheim in Saarbrücken Hbf. an den RE nach Forbach (Anschluss wird um 3 Minuten verpasst). (Bericht Plattform Mobilität)

Einstimmigkeit besteht in der Forderung des „Bündnisses Schienenverkehr in der Großregion“ dass die Infrastruktur für die Zukunft erhalten werden muss. Hierbei können Trassensicherungsverträge mit den Infrastrukturbetreibern die Bahnstrecken sichern, die zur Zeit keinen Verkehr nachweisen können.

Außerdem stellt man die Forderung auf, den grenzüberschreitenden Schienenpersonenverkehr aber auch den Güterverkehr auszubauen.  Besonders muss ein Augenmerk auf eine Schienenanbindung aus dem Großraum Saarbrücken/Forbach/Völklingen/Saarlouis nach Luxemburg gerichtet werden.

Für eine Verbindung nach Luxemburg werden die Bisttalbahn, die Niedtalbahn und die Bahnstrecke Béning – Creutzwald – Bouzonville – Thionville  dringend benötigt.

Auch eine Erweiterung des Stadtbahnsystems (TramTrain) muss wieder auf die Agenda der Politik auf beiden Seiten der Grenze.

Wichtig für die Zukunft des Bahnverkehrs in Europa ist die Anpassung von Normen und technischen Systemen in den verschiedenen Bahnverwaltungen, so die abschließende Feststellung des Bündnisses. PM Bündnis Schienenverkehr