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Bildungsminister Commerçon startet Diskussionsprozess „Gesunde Schule“

#Saarland. „Eine gesunde Schule ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer nachhaltigen Schulentwicklung“, so Bildungsminister Ulrich Commerçon. „Aus diesem Grund werden wir das Thema „Gesunde Schule“ im Jahr 2015 stärker in den Fokus der saarländischen Schulentwicklung rücken.“

Im Laufe des Jahres will der Bildungsminister wesentliche Handlungsfelder für eine „Gesunde Schule“ mit Verbänden und betroffenen Akteurinnen und Akteuren erörtern und konkrete Maßnahmen in die Umsetzung bringen. Auf diese Weise sollen vorhandene Aktivitäten und Ressourcen des Gesundheitsmanagements an saarländischen Schulen gebündelt, systematisiert und weiterentwickelt werden.


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Mit dem Diskussionsprozess verfolgt das Bildungsministerium einen ganzheitlichen Ansatz, der die verschiedenen Aspekte einer „Gesunden Schule“ berücksichtigt. Den Auftakt bildet in der kommenden Woche ein Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Hauptpersonalräte der einzelnen Schulformen, der Schwerbehindertenvertretung und der Frauenbeauftragten zur Verbesserung der Lehrerinnen- und Lehrergesundheit. „Lehrkräfte haben einen wesentlichen Einfluss auf den Bildungserfolg unserer Schülerinnen und Schüler. Diese hohe Verantwortung kann aber nur von gesunden Lehrkräften wahrgenommen werden. Wir schaffen mit dem Gesprächsauftakt ein Forum, um ein Gesundheitsmanagement an unseren Schulen zu etablieren“, so Minister Commerçon. Die Gespräche zum Thema Lehrerinnen- und Lehrergesundheit können nach Auffassung des Ministers in Vereinbarungen zum betrieblichen Eingliederungsmanagement, dem Umgang mit Sucht, der Stärkung der Integrationsvereinbarung und konkreten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung der Lehrkräfte münden.

Christine Streichert-Clivot, Leiterin der Abteilung für bildungspolitische Grundsatz- und Querschnittsangelegenheiten im Ministerium führt dazu aus: „Wenn wir gemeinsam mit den Personalvertretungen eine Vereinbarung zur betrieblichen Eingliederung länger erkrankter Lehrkräfte auf den Weg bringen, schaffen wir damit ein niedrigschwelliges Angebot, um längeren Ausfällen oder gar der Dienstunfähigkeit einzelner Lehrkräfte vorzubeugen.“ Diese Angebote sollen durch eine auf die Anforderungen einer „Gesunden Schule“ ausgerichtete Fortbildungsplanung flankiert werden. Für das erste Halbjahr ist eine Tagung mit Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Bildung und Gesundheit in Vorbereitung. „Bereits heute arbeiten viele Akteure an Teilaspekten des Themas „Gesunde Schule“. Dieses Netzwerk wollen wir stärken, um die Aktivitäten besser aufeinander abzustimmen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Schulträgern ist hier von herausragender Bedeutung“, betont Streichert-Clivot.

Auf dem Bildungsserver des Ministeriums sollen Inhalte und Informationen zum Thema „Gesunde Schule“ zusammengefasst und in einer eigenen Rubrik beschrieben werden. Neben der Darstellung von Projekten zu den Themen Ernährung, Prävention oder medizinischer Vorsorge werden hier Ansprechpartner aufgeführt und in einem eigenen Servicebereich Hilfen und Formulare zum Download zur Verfügung gestellt. Der Zugang zu externen Beratungs- und Hilfsangeboten auf dem Feld der psychologischen, medizinischen und pädagogischen Prävention soll damit vereinfacht werden. „Durch das Projekt „Gesunde Schule“ legen wir die Grundlage für eine breite Vernetzung, die auch öffentlich sichtbar wird. „Gesunde Schule“ ist ein dauerhafter Prozess, der dazu dient, den Schulalltag der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte zu verbessern“, so Streichert-Clivot.

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