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„Banksy’s Dismaland & Others“ und „Legende Queen Elisabeth II.“ sind die beiden großen Ausstellungen des Weltkulturerbes Völklinger Hütte 2018

Ottmar Hörl konzipiert großes Kommunikationsprojekt „100 Arbeiter“

#Völklingen. Alle reden vom Brexit – im Weltkulturerbe Völklinger Hütte treten die Briten 2018  nicht aus, sondern ein! Zum Abschluss der Brexit-Verhandlungen und dem möglichen Ruhestand der Queen wendet sich das Weltkulturerbe Völklinger Hütte dem Vereinigten Königreich zu. Der UrbanArt-Star Banksy und die lebende Legende Queen Elisabeth II. sind die beiden großen Ausstellungsthemen 2018.  Unter dem Motto „Arbeiten auf der Völklinger Hütte“ wird das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die sozialgeschichtlichen Aspekte der Völklinger Hütte als einem Ort der Arbeit in den Besucherrundgang integrieren. Der berühmte Künstler Ottmar Hörl gestaltet in diesem Zusammenhang sein Projekt „100 Arbeiter“. Aktueller Besuchermagnet ist die Großausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“. Die Ausstellung zur Kultur der Inka und ihrer Vorgänger-Kulturen wurde  bis Sonntag, den 8. April 2018, verlängert.


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„Das Programm 2018 bietet viele überraschende neue Projekte im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Wir starten mit einem Paukenschlag zur UrbanArt. Erstmals werden die Kunstprojekte von Banksy, die die höchste Medienresonanz in der Welt erzielt haben, vom offiziellen Fotografen von Banksy in der Völklinger Hütte erlebbar gemacht. Damit baut die Völklinger Hütte ihren Schwerpunkt als „UrbanArt Hotspot“ weiter aus. Am Samstag, dem 19. Mai 2018, präsentieren wir zu den großen Veränderungen im Vereinigten Königreich mit mehr als 1.000 Werken aus der Sammlung Luciano Pelizzari die Ausstellung „Legende Queen Elisabeth II.“. Wir sind sehr glücklich, dass wir zusätzlich zu diesen aufregenden Ausstellungen den berühmten Künstler Ottmar Hörl für sein Projekt „100 Arbeiter“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte gewinnen konnten“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Ab Samstag, dem 19. Mai 2018, zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die Ausstellung „Legende Queen Elisabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari“. Queen Elisabeth II. ist eine lebende Legende, in ihrem Leben spiegelt sich eine ganze Epoche. Alle deutschen Bundeskanzler hat Queen Elizabeth II. als Königin erlebt, auch die englischen Premierminister von Winston Churchill bis Theresa May, und fast alle hat sie auch empfangen. Queen Elizabeth II. ist die am meisten dargestellte Person des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung präsentiert Fotos, Gemälde, Briefmarken und Münzen aus einer der größten Sammlungen dieser Art, der Sammlung Luciano Pelizzari. Sie zeigen ein umfassendes Porträt der Monarchin und lassen 60 Jahre in Bildern der Queen lebendig werden. Es entsteht so eine mehrfache Geschichte: die Queen als Mensch und als Monarchin, ihr Zusammentreffen mit den entscheidenden Ereignissen und Personen des 20. und 21. Jahrhunderts sowie die Spiegelung der privaten und öffentlichen Person in Kunst und Kultur.

Vorher widmet sich das Weltkulturerbe Völklinger Hütte dem König der Underground-Kunst. Die Ausstellung „Banksy’s Dismaland & Others – Fotografien von Barry Cawston“ (25. März bis 4. November 2018) spürt in sehr eindrücklichen Bildern dem Phänomen Banksy nach. Der britische Künstler Banksy ist ein Phantom, dessen Identität die Öffentlichkeit nicht kennt und der doch der größte Star der internationalen UrbanArt ist. Banksys Kunstprojekte „Dismaland“ und „Walled Off Hotel“ erreichten 2015 und 2017 die größte weltweite Resonanz aller Kunstprojekte. Erstmals werden die Banksy-Projekte durch die Fotografien von Barry Cawston im Zusammenhang präsentiert. Banksy schätzt diese Fotos so sehr, dass er sie in seine eigenen Internetauftritte integriert hat. Barry Cawston ist damit zu so etwas wie einem ‚offiziellen‘ Banksy-Fotografen geworden.

Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 nimmt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte verstärkt das eigene kulturelle Erbe und die sozialgeschichtlichen Dimensionen der Völklinger Hütte in den Blick. Als weltweit einmaliges Technikdenkmal wurde die Völklinger Hütte 1994 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Die Völklinger Hütte ist aber auch ein Ort der Sozialgeschichte, ein Ort der Arbeit. Unter dem Motto „Arbeiten auf der Völklinger Hütte“ wird das Weltkulturerbe Völklinger Hütte diese sozialgeschichtlichen Aspekte verstärkt in den Besucherrundgang integrieren. Ziel ist, auf dem Besucherrundweg des Weltkulturerbes Völklinger Hütte erlebbar zu machen, was es hieß, in der Völklinger Hütte zu arbeiten.

Ottmar Hörls Karl-Marx-Figuren in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Tom Gundelwein
Ottmar Hörls Karl-Marx-Figuren in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Tom Gundelwein

Am Dienstag, dem 1. Mai 2018, eröffnet das Skulpturenprojekt „100 Arbeiter“ von Ottmar Hörl. Für seine temporären Großprojekte, die auf seinem Konzept von Kunst als Kommunikation basieren, ist Ottmar Hörl weltweit berühmt. Seine Figuren sind rund um den Globus vertreten, seinen Karl Marx, Karl der Große, Richard Wagner und Martin Luther kennt jedes Kind. Für das Weltkulturerbe Völklinger Hütte konzipiert Ottmar Hörl ein aufregendes Skulpturenprojekt mit „100 Arbeitern“. Die Figuren sind respektvoll dem Völklinger Hüttenarbeiter mit Helm und Arbeitskleidung nachgebildet. Das Projekt lenkt den Blick auf das universelle Thema der Völklinger Hütte: Arbeit und die arbeitenden Menschen. Das Projekt „100 Arbeiter“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte wird von einer Retrospektive des Werks von Ottmar Hörl begleitet.

Ebenfalls am Tag der Arbeit, Dienstag, 1. Mai 2018, startet die Europäische Route der Industriekultur (ERIH) das Tanz-Ereignis „Work it Out!“. Die europaweite Tanz-Performance ist der Beitrag von ERIH zum Europäischen Kulturerbejahr. Auch im Weltkulturerbe Völklinger Hütte tanzen die Menschen in dieser europaweiten Aktion zeitgleich zur gleichen fetzigen Musik in der gleichen Choreographie. Los geht’s um 15 Uhr: Die Tänzer bewegen sich ‚im Takt der Maschinen‘. Der Eintritt in das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist für alle Teilnehmer der Tanz-Performance am 1. Mai 2018 kostenfrei (Anmeldung zum Tanz-Ereignis „Work it Out!“ und zu den Workshops unter arbeit@voelklinger-huette.org)

Aufgrund des herausragenden Besucherinteresses wurde die Großausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ verlängert. Sie ist noch bis Sonntag, den 8. April 2018, im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zu sehen. Die Ausstellung zeigt herausragende Exponate zur Kultur der Inka und ihrer Vorgänger-Kulturen, die in dieser Form und Zusammensetzung zum ersten Mal zu erleben sind. Ein wichtiges Thema ist die spanische Eroberung Südamerikas durch Francisco Pizarro. 220 Exponate zeigen die Faszination der alten peruanischen Hochkulturen und ihr Aufeinandertreffen mit der europäischen Kultur des 16. Jahrhunderts. Der Kern-Bestand der Exponate stammt aus dem Larco Museum Peru, das die größte Sammlung altperuanischer Kunst weltweit besitzt. Einzigartige Exponate aus bedeutenden europäischen Museen vervollständigen die Ausstellung.

Weiterhin im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zu sehen ist der „UrbanArt Parcours“ mit 50 ortsfesten Installationen, die internationale UrbanArt-Künstler wie Jef Aérosol, Vhils oder Tanc speziell für ‚ihren‘ Ort in der Völklinger Hütte erschaffen haben.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde.  Es ist das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals. PM WKE

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