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Versöhnungskirche • Die Kirche der evangelischen Kirchengemeine Völklingens


1922:
Die alte evangelische Kirche von Völklingen, die Martinskirche, wurde nach einem Brand teilweise zerstört, dies nahm man zum Anlass einen schon länger geplanten Kirchenneubau anzugehen.

1925:
1925 erwirbt die evangelische Kirchengemeinde ein Grundstück zwischen Post- und Molktestraße und erbaut hier in den Jahren 1926-1928 die zunächst als "Stadtkirche" bezeichnete ev. Kirche.

Die evangelische Kirche wurde mit Unterstützung in Form eines Darlehens der Familie und Firma Röchling nach den Plänen des Architekten Franz Kuhn, Heidelberg, und dem Bauunternehmer Joachim Schmitt, Völklingen , im neobarocken Stil zwischen Post- und Molktestraße erbaut.

Die Ziegelei, sie stand vor der Ev.Kirche dort.


Die Backsteinfarbrik Rink-Kohler zwischen Post- und Moltkestraße im Jahre 1910. (Foto: v.d.Eltz)

1926:
4. Juli: Grundsteinlegung

Die Kirche beim Bau.


Stand der Bauarbeiten 1927

Der Grundriss des Erdgeschosses.


Der Grundriss des Erdgeschosses.

Der Grundriss der Empore.


Der Grundriss der Empore.

1928:
Am 13. Mai 1928 wird die Kirche feierlich eingeweiht.
Die Altarbibel ist ein Geschenk des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, sie wird bis heute hier aufbewahrt.

Die Versöhnungskirche


Die neue Kirche.

1929:
Bau der Walker-Orgel. Das Instrument, dreimanualig mit Pedal, 54 Registern und ca. 5.000 Pfeifen, findet im gesamten südwestdeutschen Raum große Beachtung.

1930:
28.März: Einweihung der Orgel




Die Orgel (Bild von 2007 - © Andreas Hell)



An der Front zur Poststraße befinden sich Nischen in die folgende Figuren eingelassen wurden:



"Ein Soldat beschützt einen verwundeten Kameraden" nach Johannes 15,13: ,,Niemand hat größere Liebe denn jener, der sein Leben einsetzt für seine Freunde.''



"Mutter und Kinder'' (Die Welt der Familie)



,,Christliche Nächstenliebe'' (Krankenschwester)



,,Der Eisengießer und der Bergmann'' (Die Welt der Arbeit)

1936:
Entstehung des Deckengemäldes


Das Deckengemälde


Fresko in der aus 3.500 Kassetten bestehenden Kuppel der Versöhnungskirche.

1954:

Die Versöhnungskirche



1968:
Nach einer Umfrage erhielt die Kirche den neuen Namen "Versöhnungskirche", um sich von neu entstandenen ev. Kirchen in der Umgebung zu unterscheiden.


1979:
Restaurierung der Orgel, sie wird technisch stark verändert, allerdings bleibt der Klang dabei kaum berührt.

1984/85:
Renovierung der Kirchenfassade


1998:

Sicht vom Leiterwagen der Freiwilligen Feuerwerhr, der auf dem Feuerwehrhof stand.



2000:

Die Orgel der Kirche


Innenraum der evgl. Versöhnungskirche mit Walker-Orgel. (Bild: Andreas Hell, vor dem Weihnachtsgottesdienst 2000)

2006:
Renovierung des Daches, außerdem werden Versandenteile ausgebessert.




2007
© Andreas Hell

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