Völklinger Hütte/Saarstahl AG und Weltkulturerbe Völklinger Hütte • Chronik • 1987 - heute
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1987:
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Gründung der Stahlstiftung: Saarländische Lösung zur Abwendung von sozialen Härten beim Personalabbau.
Angestrebte Fusion mit der Dillinger Hütte entfällt aufgrund sich verschlechternder Marktbedingungen.
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1988:
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Die Lage auf dem Stahlmarkt entspannte sich. Saarstahl Völklingen kann am Aufschwung partizipieren.
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1989:
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Zusammenführung der "Saarstahl Völklingen GmbH" und der "AG der Dillinger Hüttenwerke". Zur Holding "DHS-Dillinger Hütte Saarstahl AG"
Gründung der "Saarstahl AG" als Nachfolgegesellschaft der "Saarstahl Völklingen GmbH".
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1993:
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Saarstahl stellte einen Konkursantrag, das schwärzeste Kapitel der saarländischen Stahlindustrie begann.
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Das Blassstahlwerk 1998 (© Andreas Hell)
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1994:
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Die Hochofenanlage und das Gebläsehaus, die in ihrer Gesamtanlage erhalten sind, wurden in die Liste der Kulturdenkmäler der UNESCO
aufgenommen.
Damit war das Bauwerk vor dem Abriss bewahrt und seine Instandhaltung gefordert.
Seither ist das "Weltkulturerbe Völklinger Hütte" als einzigartiges
Zeugnis der Technikgeschichte und Industriekultur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts geschützt,
das gleichwertig mit Bauwerken wie dem Eiffel-Turm, der Porta Nigra und der Chinesischen Mauer ist.
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Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte 1995 (© Andreas Hell)
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1999:
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Das Saarland gründet die neue Trägergesellschaft Weltkulturerbe Völklinger Hütte - Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur.
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2000:
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Erstmals besuchen mehr als 104.000 Menschen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte.
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2001:
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Die Saarstahl AG kam aus dem Konkursverfahren und beendete damit das schwärzeste Kapitel der saarländischen Stahlindustrie.
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2003:
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Gute Noten für die Saarstahl AG
Minister Mörsdorf lobte Investitionen für die Umwelt
Völklingen (sm) (SZ). Die Saarstahl AG investiert pro Jahr durchschnittlich 35 Millionen Euro in den Umweltschutz. Und die Erfolge können sich sehen lassen. Die Staub-Emissionen sinken und Abfallstoffe wie Schlacke und Schutt werden zu über 60 Prozent wieder verwertet. Bei einem Besuch in Völklingen konnte sich auch der saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf von den Anstrengungen der Saarstahl AG für die Umwelt überzeugen. Der Minister sparte nicht mit Lob. Die von Saarstahl verursachte Umweltbelastung betrage nur noch ein Zehntel des Wertes von 1985. Mörsdorf: "Ich bin froh, dass wir hier kein gravierendes Problem haben." Mörsdorf lobte, Saarstahl sei ein kooperativer Partner, mit dem das Ministerium keinen Stress habe. Der Vorstandsvorsitzende Hans-Günther Herfurth freute sich über das Lob und meinte: "Ich verspreche, die stressfreie Zeit möglichst weit auszudehnen." So wurde das Burbacher Werk des Konzerns im Jahr 2001 mit dem Umwelt-Gütesiegel nach der Norm Iso 14001 ausgezeichnet. In diesem Jahr sollen die Standorte Völklingen und Neunkirchen folgen. Der Saarstahl-Vorstand präsentierte dem Minister auch die hochmoderne, neue Schmiedepresse. Mit einer Kraft bis zu 8500 Tonnen wird hier der 1250 Grad heiße Stahl in Form gebracht.
Die Völklinger Saarstahl AG ist ein hoch angesehener Partner der Automobilindustrie. Außerdem fertigt das Unternehmen moderne Turbinen und Generatoren für Kraftwerke. Allein in Völklingen beschäftigt das Unternehmen 3800 Mitarbeiter. Zurzeit baut Saarstahl in Völklingen eine moderne neue Anlage, um Stahl in bester Qualität zu gießen
Millionen für die Umwelt
Saarstahl AG und Dillinger Hütte bauen neues Gas-Kraftwerk
Von CHRISTIAN BECKINGER (SZ)
Völklingen/Dillingen. 90 Millionen Euro nehmen Saarstahl AG und Dillinger Hütte in die Hand, um mit ihrer gemeinsamen Tochtergesellschaft Rogesa (Roheisengesellschaft Saar) auf dem Gelände der Dillinger Hütte ein neues Gas-Kraftwerk zu bauen. Dieses Kraftwerk ermöglicht es, das bei der Roheisen-Erzeugung im Hochofen anfallende Gichtgas zu elektrischer Energie zu verwerten. Wie Norbert Bannenberg, technischer Vorstand der Dillinger Hütte (DH), erklärte, erfüllt die Rogesa damit eine Auflage des Umweltministeriums im Zusammenhang mit der Neuaufstellung des Hochofens IV auf dem Hüttengelände. Diese turnusgemäß anfallende Total-Erneuerung des Hochofens soll im Sommer 2003 über die Bühne gehen und ist vom Ministerium bereits genehmigt worden - mit der Auflage, dass das Hochofengas in Energie umgewandelt wird. Damit kommt das Ministerium einer Vorgabe der Technischen Anleitung (TA) Luft des Bundes-Emissions-Schutzgesetzes nach.
Wie Norbert Bannenberg erklärt, gebe es prinzipiell zwei Möglichkeiten, dies zu tun: Zum einen zur Unterfeuerung in Brenn- und Heizöfen in Betrieben von Hütte und Rogesa. Diese Einsatzmöglichkeiten seien in den Dillinger Produktionsanlagen allerdings ausgeschöpft. Und mit der Neuzustellung des Hochofens IV dürfte zusätzliches Hochofengas anfallen, stellt Bannenberg klar: "Mit der Neuzustellung verbunden ist eine Gestellerweiterung des Hochofens. Das bedeutet, dass das Volumen des Hochofens und damit die Schmelzleistung vergrößert wird und eine höhere Produktion möglich wird." Durch solche Gestellerweiterungen, wie sie am Hochofen V bereits 1997 geschah, sei es heute möglich, nur mit zwei statt wie früher mit drei Hochöfen Roheisen zu erzeugen.
Eine andere Schwierigkeit, die sich bei der Verwendung des überschüssigen Gases stellte, hängt mit dessen Eigenschaften zusammen. Norbert Bannenberg: "Hochofen-Gichtgas besteht zur Hälfte aus Stickstoff, hat einen schlechten Heizwert und kann nicht über weite Strecken transportiert werden." Darum müsse dieses Gas am Standort Dillingen genutzt werden. Das geschieht mittels des neuen Kraftwerks, das nach den Auflagen der Behörden bis Oktober 2006 in Betrieb gehen muss. Wie die Betreiber versichern, ist das Werk eine Investition, die vor allem dem Umweltschutz diene. Bannenberg: "In dem Kraftwerk wird das Gas unter einem Wasserkessel verfeuert. Dabei entsteht Dampf, der wiederum eine Turbine antreibt, die ihrerseits den Strom erzeugt." Das Kraftwerk soll einen hohen Wirkungsgrad haben, es werde so viel Strom erzeugen, dass verschiedene Altanlagen zur Energieerzeugung wie Kesselstationen oder Windegebläsehallen-Stationen abgeschaltet werden könnten. Und: In dem Kraftwerk könne die Abwärme an den Kühlern von der Sinteranlage der Zentralkokerei Saar genutzt werden, die bisher mehr oder weniger wirkungslos verpuffe. Künftig sollen dort Wärmetauscher angebracht werden, die das Wasser, das in den Kessel des Kraftwerks gelangt, vorheizen. Bannenberg: "Ist das Wasser vorgeheizt, braucht man im Kraftwerk weniger Energie, um die notwendige Dampftemperatur zu erreichen." Ein Teil der Energie werde also erzeugt, ohne dass dabei Kohlendioxid anfalle. Die bei der Stromerzeugung anfallenden Abgaswerte entsprächen zudem den Umweltnormen, sagt Bannenberg.
Dillinger Hütte und Saarstahl AG sehen die Millioneninvestition als "entscheidenden Beitrag zur Verbesserung des Umweltsituation". Norbert Bannenberg: "Das Hochofengas wird vollständig wiederverwertet. Die Alternative wäre ein unkontrolliertes Abfackeln, ohne dass dabei Strom gewonnen würde." In einer Übergangszeit, bis das Kraftwerk in Betrieb ist, wird genau dieses Abfackeln des überschüssigen, nicht anders verwertbaren Hochofengases weiter notwendig sein. Auch werde im Zuge der Neuaufstellung des Hochofens die dortige Gießhallen-Entstaubung modernisiert und damit umweltschonender.
Am 19. März haben die Aufsichtsräte von Dillinger Hütte und Saarstahl AG der Millionen-Investition in das Kraftwerk zugestimmt. Insofern diskutierten Beirat und Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt der Stadt Saarlouis über ungelegte Eier, als sie eine Woche zuvor das Thema auf ihrer Tagesordnung hatten und dort viel Misstrauen gegenüber den Plänen deutlich wurde. Wie das passieren konnte, weiß Norbert Bannenberg sich nicht zu erklären: "Wir waren zu der Ausschuss-Sitzung nicht eingeladen, konnten dort keine Stellung nehmen." Der Ausschuss für Umwelt- und Naturschutz der Stadt Dillingen, der sich Mitte März ebenfalls mit dem Kraftwerk beschäftigen sollte, hatte seine Sitzung eigens auf Anfang April vertagt, um die Entscheidung der Aufsichtsräte abzuwarten.
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Die Saarstahl AG investiert im Völklinger Stahlwerk 77 Millionen für neue Strangussanlage
Strangießen im Völklinger Stahlwerk der Saarstahl AG
Völklingen (ach). Im Völklinger Werk werden pro Monat im 24 Stundenbetrieb 200.000t Stranguss produziert. Das aus Dillingen in Torpedowagen gelieferte Roheisen wird in einem der drei Konverter durch die Verbrennung des Kohlestoffes zu flüssigem Rohstahl umgewandelt.
Im anschließenden Strangießverfahren auf den vier Strangießanlagen wird der Rohstahl kontinuierlich zu Knüppeln weiterverarbeitet. Und das geht do: Zu nächst wird der flüssige Stahl in riesigen Stahlgießpafnnen, von denen jede ein Fassungsvermögen von etwa 160 Tonnen hat, mit Kranen zu der Jeweiligen Strangussanlage befördert. Aud der Gießpafanne wird der Stahl überzwischenbehäölter mit sechs regulierbaren Verteilern in wassergekühlte Kupferkokillen gefüllt. Die Form der Kukillen bestimmt das Format der Stränge. In der neuen Anlage wird in die so genannte "Soft Reduction" investiert: Dabei wird leichter Druck auf die halbfesten Stränge ausgeübt, der diese im Kern verdichtet. Außerdem werden Kokillen- und Streckebrührer eingebaut, welche die Metalleigenschaften optimieren.
Nach dem Abkühlen werden die Stahlstränge mit 100°C per Bahn in eines der drei Walzwerke der Saarstahl AG transportiert.

Diese Grafik zeigt einen Längsschnitt durch die neue Strangussanlage der Saarstahl AG, die im Völklinger Stahlwerk entsteht. Aus der Gießpfanne fließt der noch flüssige STahl in zwei zwischenbehälter, wo er auf sechs Stränge verteilt wird. Darunter befindet sich gekühlte Kupferkokillen, deren Form das Format der Knüppel bestimmt. Über eine halbrunde Führung werden die rot glühenden Stäbe auf ein niedriges Nivau befördert. In der Soft-Reduction werden sie im Kern verdichtet, und von Brennschneidmaschienen auf die gewünschte Länge geschnitten.

Zeitplan:
- 11.12.2001: Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG beschließt den Bau der Sechsstrang-Knüppelanlage S 0
- 06.2002: Auftragsvergabe zum Bau der neuen Anlage an die Firma SMS Demag in Düsseldorf.
- Frühjahr/Sommer 2002: Vorbereitungsarbeiten. Platz schaffen für das Neubauprojekt.
- Ende Mai 2003: Die meisten Betonarbeiten sind abgeschlossen
- Juni 2003: Montage der S 0 und des 120 Meterlangen Wendekühlbetts, Installation der Wasserwirtschaft, darunter Pumpen, Sinterkanal, Kiesfilter, Rieselkühler
- August 2003: Montage der Elektrik beginnt.
- Ende Februar 2004: Produktions beginn
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Das Blasstahlwerk von der Saarseite aus gesehen.
Im Vordergrund: Anlegestelle (© Andreas Hell)
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2004:
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In der Möllerhalle wird das Science Center "Ferrodrom - die Erlebniswelt des Eisens" eröffnet.
10-jähriges Jubiläum der "Alten Völklinger Hütte" als UNESCO-Weltkulturerbe.
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2005:
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Die Weltkulturerbe Völklinger Hütte und das Musée La Mine (Petite Rosselle, Frankreich) werden zu offiziellen Partnern. Ziel: mehr Besucher, mehr Zuschüsse und mehr Ansehen.
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Das Blasstahlwerk 2005, unter dem Hellen dach befindet sich das neue 120 Meterlange Wendekühlbett der neuen Stranggussanlage S 0.
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2007:
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Pressemitteilung der Saarstahl AG:
Saarstahl-Skulptur des Künstlers HD Schrader in Völklingen
Am 11.05.2007 wurde in Völklingen, unmittelbar neben der Bundesstraße 51, feierlich eine Skulptur des Hamburger Künstlers und Dortmunder Professors HD (Hans Dieter) Schrader der Öffentlichkeit übergeben.
Die Skulptur mit der Bezeichnung "Kubushochzeit" wurde im Auftrag der Saarstahl AG von HD Schrader entworfen. Seine Freiluftskulpturen aus Stahl, Holz und anderen Materialien sind weltweit vertreten. Zeitgleich mit der Saarstahl-Skulptur, die von Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik, für Völklingen initiiert wurde, schuf HD Schrader auch eine Kubushochzeit aus Stahlblechen für den Olympic-Sculpture-Parc 2008 in Peking.
Seine Saarstahl-Skulptur ist für den Künstler HD Schrader eine Premiere im Saarland. Sie markiert nunmehr den westlichen Eingang zur Stadt Völklingen, unmittelbar neben der Bundesstraße 51 und dem Torhaus 10, einem der zentralen Torhäuser der Saarstahl AG.
Die Kubushochzeit besteht aus zwei durchsichtigen, eckigen, 15 und 13,5 Meter hohen Säulen, deren Kanten von H-förmigen Stahlträgern gebildet werden. Die Skulptur ist 25,5 Tonnen schwer und besteht aus insgesamt 125 Metern H-Profilen in der Abmessung 400 x 300 mm. Beide Kuben wachsen aus einem gemeinsamen Fundament " miteinander verschränkt " empor und neigen sich dabei leicht auseinander. "Die Neigungswinkel sind verschieden", erläuterte HD Schrader, "so dass mit der Bewegung des Betrachters auch die Skulptur sich zu bewegen scheint."
"Die Profile für dieses Kunstwerk wurden im Völklinger Walzwerk Mitte am 30.08.2006 gewalzt. Sie stammen aus der letzten Produktionsschicht für diese Abmessung. Mit dem Bau der Saarstahl-Skulptur soll einerseits an das Ende September 2006 stillgelegte Walzwerk Mitte auf eine wertvolle, künstlerische Weise erinnert werden. Andererseits wird der Eingang zur Stadt Völklingen aus der Fahrtrichtung von Bous mit einem signifikanten Zeichen aus Saar-Stahl versehen", erläuterte der Technik-Vorstand der Saarstahl AG, Dr. Klaus Harste, im Rahmen des Pressegespräches am Tag der Einweihung.
Die Skulptur wurde von der Burbacher Saarstahl-Tochter BHSW auf Grundlage der Zeichnungen des Künstlers konstruiert und statisch berechnet. In den Werkstätten wurden die H-Profile passgenau zugeschnitten, zusammengefügt, verschweißt, lackiert und am Standort in Völklingen aufgestellt.
In früheren Jahren konnte das Burbacher Stahlbauunternehmen bereits seine technische und künstlerische Leistungsfähigkeit bei der Fertigung von Stahl-Skulpturen der Künstler Serra (Universität Saarbrücken) sowie Armand (Kreisverkehr in Völklingen gegenüber Weltkulturerbe) unter Beweis stellen.
"Eine besondere Bedeutung erhält die "Kubushochzeit" an ihrem Standort an der B 51 zwischen Bous und Völklingen. Am Ortseingang von Völklingen ist sie ein Symbol für die über 125-jährige Partnerschaft zwischen dem Stahlunternehmen Saarstahl und der Stadt", so Claude Kintz, Vorsitzender des Vorstandes. "Mit der Kubushochzeit soll der Eindruck vermittelt werden, dass beide Teile untrennbar, aber eigenständig und mit Kraft aus der Rasenfläche emporwachsen", erläuterte HD Schrader.
Die offizielle Einweihung fand unter großer Beteiligung geladener Gäste und der interessierten Bevölkerung statt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vorstandes, Herrn Claude Kintz, folgte die Würdigung durch den Oberbürgermeister der Stadt Völklingen, Herrn Klaus Lorig, sowie die künstlerische Einführung durch den Leiter der Documenta 6 und 8, Herrn Prof. Dr. Manfred Schneckenburger.
Völklingen, 11.05.2007
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl@saarstahl.com
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Die Skulptur beim Aufstellen (Foto und Text: Saarstahl AG)
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Info:
Beschreibungen des Weltkulturerbes sind in normaler Schrift gehalten, Beschreibungen der "Saarstahl AG" kursiv,
sowie die Jahreszahl in orange.
Warum der Aufwand? - Um zu verdeutlichen das in Völklingen bis heute Stahlproduziert wird, und nur Teile der Anlage Weltkulturerbe sind.
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