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Mit ausgewogener Ernährung zu einer gesunden Darmflora

#Saarland. Eine chinesische Weisheit besagt, dass die Gesundheit eines Menschen in seinem Darm sitzt. Das ist auch gar nicht so abwegig, immerhin ist der Darm die größte Schleimhautfläche des Körpers. Experten gehen heutzutage sogar noch einen Schritt weiter. Sie sagen nämlich, dass der Darm nicht nur wichtig für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit ist, sondern auch die Stimmung und das Gewicht beeinflusst. Grund genug, sich mit der eigenen Darmflora auseinanderzusetzen und ihr mit bestimmten Lebensmitteln etwas Gutes zu tun.

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Die Darmflora ist empfindlich, sie kann durch Stress, Allergien, Krankheiten, Medikamente oder „schlechte“ Lebensmittel schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Man selbst spürt dies in der Regel erst, wenn Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall auftreten oder man sich über einen längeren Zeitraum ungewohnt müde, erschöpft oder gar depressiv fühlt – bei solch unspezifischen Symptomen ist es nicht immer leicht, eine gestörte Darmflora als Ursache auszumachen.

Wer häufig unter Verdauungsproblemen leidet oder andere körperliche bzw. psychische Veränderungen wie Stimmungsschwankungen oder eine erhöhte Infektanfälligkeit an sich feststellt, sollte sich daher auf Spurensuche begeben. So lassen sich beispielsweise mithilfe eines Darmtests die Darmbakterien bestimmen, die die Symptome möglicherweise verursachen. Dafür ist es gar nicht unbedingt erforderlich, einen Arzt zu konsultieren. Mithilfe eines Test-Kits, zum Beispiel von Biomes, kann die erforderliche Stuhlprobe bequem von zu Hause aus verschickt werden. Das Besondere an einem solchen modernen Testverfahren ist, dass sich beinahe hundert Prozent der Darmbakterien analysieren lassen. Zum Vergleich: Mit herkömmlichen Methoden sind gerade einmal 15 bis 20 Prozent aller Darmbakterien bestimmbar.

Damit es gar nicht erst zu Darmbeschwerden kommt, gilt es im Alltag vorzubeugen. Eine stressreduzierte Lebensweise ist dafür ebenso wichtig wie eine gesunde, ausgewogene Ernährung, denn die Darmbakterien leben in erster Linie von dem, was wir essen. Zu den wichtigsten „Helfern“ für einen gesunden Darm zählen Probiotika – das sind nützliche Darmbakterien. Sie sind beispielsweise in (Natur-)Joghurt, Sauerkraut, Hefe oder Apfelessig enthalten. In Apotheken sind als Alternative probiotische Kapseln erhältlich; nimmt man diese über einen gewissen Zeitraum ein, sollen sie die Darmflora stärken.

Doch Vorsicht: Probiotika sind nicht mit Präbiotika zu verwechseln. Bei Präbiotika handelt es sich um Ballaststoffe, die von den Bakterien im Darm langsam zersetzt werden. Empfehlenswerte präbiotische Lebensmittel sind beispielsweise Zwiebeln, Schwarzwurzeln, Chicorée oder Topinambur. Auch Vollkornprodukte können eine gesunde Darmflora begünstigen, denn sie sind schwerer zu verdauen als Weißmehlprodukte, sättigen länger und regen die Darmmuskulatur an. Wenn man dann noch darauf achtet, ausreichend zu trinken und sich regelmäßig zu bewegen, ist bereits viel für eine gesunde Darmflora getan. Red/Foto: Gemeinfrei

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