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Jugendforscher bei der VSE • 2002

Jungforscher bei der VSE
Tolle Teamarbeit und interessante Projekte beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren 2002" Saarbrücken, 8. März 2002

Und wieder haben die Jugendlichen beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" den Erwachsenen gezeigt, wie interessant das Forschen ist. 156 Schülerinnen und Schüler aus 22 saarländischen Schulen haben in diesem Jahr unter dem Motto "Forschen ist in Mode" teilgenommen. Erfreulich ist die Tatsache, dass 48 Prozent der Teilnehmer Mädchen waren. Ebenfalls von Bedeutung ist der hohe Anteil an Gruppenarbeiten: Von den 65 Arbeiten insgesamt, wurden 59 in Teamarbeit erbracht. Favorit unter den Forschungsgebieten war die Biologie mit 22 Arbeiten, gefolgt von den Bereichen Chemie mit 14, Geo- und Raumwissenschaften mit 8, Physik und Technik mit jeweils 7, Arbeitswelt mit 5 und Mathematik/Informatik mit 2 Arbeiten. Nachdem die Projekte drei Tage lang im VSE-Aus- und Fortbildungszentrum Ensdorf zu besichtigen waren, wurden die Sieger am 8. März im Bergmannsheim Ensdorf bekannt gegeben. Die Siegerehrung übernahmen Lothar Wolf vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Ina Weidmann von der Geschäftsstelle "Jugend forscht", Prof. Dr. Hans W. Keller vom Patenunternehmen VSE AG und Wettbewerbsleiter Karl-Heinz Orth. Patenbeauftragter war Peter Mang von der VSE.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Den ersten Preis im Bereich Biologie gewannen Sebastian Wolf und Michael Hornung vom Christian-von-Mannlich-Gymnasium in Homburg für ihre Arbeit "Harte Eiche, biegsames Schilf? Ein Vergleich".

Im Fach Chemie machten Nathalie Müller, Katrin Blodesing und Sarah Kadau vom Robert-Schumann-Gymnasium in Saarlouis mit der Arbeit "Gewinnung verschiedener Duftstoffe" den ersten Platz.

Mit der Entwicklung der Internetseite http://www.voelklingen-im-wandel.de erzielte
Andreas Hell vom Realgymnasium Völklingen den ersten Platz im Bereich Geo- und Raumwissenschaften.

In Physik waren Katrin Wagner und Simone Presser vom Cusanus-Gymnasium in St. Wendel mit dem Selbstbau einer Diode die Sieger, während Felix Burghardt vom Otto-Hahn-Gymnasium in Saarbrücken mit seiner Arbeit "Der Lebensretter" den ersten Platz im Bereich Technik machte. Dabei ging er auf die Wechselwirkung regenerativer Energien ein.

Auf dem Gebiet der Arbeitswelt wurde das Projekt "Einsatz einer Videokamera im Chemieunterricht" als das beste ausgewählt. Die Sieger waren Patricia Grünheid, Thomas Britz und Florian Jäckel vom Hochwaldgymnasium in Wadern.

Adrian Wolf und Michael Eisenbart vom Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach gewannen mit der Arbeit "Programmieren mit optischen Programmiersprachen" den ersten Preis im Bereich Mathematik/Informatik.

Die erstplazierten Schüler nehmen am Landeswettbewerb "Jugend forscht" vom 19. bis 21. März in Saarbrücken teil. Zudem erhielten sie Geldpreise, die von verschiedenen Unternehmen gestiftet wurden. Für die Gewinner der zweiten und dritten Plätze gab es Sonderpreise in Form von Geld, Sachwerten und Schnupperpraktika.

Sieger unter den Schulen ist das Cusanus-Gymnasium in St. Wendel. Das Gymnasium nahm mit vier Arbeiten am Wettbewerb teil und belegte einmal Platz 1 und zweimal Platz 2. Es erhielt den Sonderpreis im Wert von 750 Euro vom saarländischen Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft.




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